Vierteljahrhundert-Feier

25 Jahre Internationale Wolfegger Konzerte: Für das Programm verantwortlich ist auch heuer wieder der Vorarlberger Dirigent Manfred Honeck.

katharina von glasenapp

Auf Schloss Wolfegg in der Nähe von Ravensburg hat man allen Grund zu feiern: Vor 25 Jahren wurden hier die ersten Internationalen Wolfegger Konzerte veranstaltet, damals noch unter der künstlerischen Leitung von Leopold Hager. Seit 20 Jahren nun ist der Vorarlberger Dirigent und Musikdirektor des Pittsburgh Symphony Orchestra, Manfred Honeck, alljährlich am letzten Juni-Wochenende in der kleinen Gemeinde zu Gast: Ihm liegt das Schloss mit seinem außergewöhnlichen Rittersaal, der schönen Barockkirche, der kleinen Alten Pfarr am Ortsrand, der Fürstenfamilie Waldburg-Wolfegg und dem regen Freundeskreis besonders am Herzen.

Mutter und Mozart

Zum Jubiläum hat Honeck für das Orchesterkonzert mit den Bamberger Symphonikern am Samstag, 28. Juni, die deutsche Stargeigerin Anne-Sophie Mutter eingeladen: Die beiden verbindet eine intensive künstlerische Zusammenarbeit, die zuletzt in einer Neuaufnahme des Violinkonzerts von Dvorak gemeinsam mit den Berliner Philharmonikern gipfelte.

In Wolfegg wird Anne-Sophie Mutter das fünfte Violinkonzert von Mozart KV 219 spielen sowie gemeinsam mit der Koreanerin Hwayoon Lee die Sinfonia concertante KV 364. Auf dem Programm dieses Orchesterkonzerts steht außerdem Beethovens 7. Symphonie. Allerdings: Da die Mitglieder des Freundeskreises und die Sponsoren ein Vorkaufsrecht hatten, gibt es für dieses Orchesterkonzert nur noch wenige Restkarten.

Doch auch die anderen Konzerte dieses Wochenendes haben ein attraktives Programm: Die Bratschistin Hwayoon Lee, die nicht nur Stipendiatin der Anne-Sophie-Mutter-Stiftung ist, sondern im vergangenen Jahr auch diese renommierte International Yuri Bashmet Viola Competition gewonnen hat, eröffnet den Konzertreigen am Freitag, 27. Juni, in der Alten Pfarr mit einem Sonatenabend an der Seite des jungen Pianisten Nicholas Rimmer. Den Abschluss bildet am Sonntag das Kirchenkonzert in St. Katharina, für das Honeck mit Dvoraks „Stabat Mater“ eines der wichtigsten Kirchenmusikwerke des 19. Jahrhunderts ausgewählt hat. Gemeinsam mit den Bamberger Symphonikern, dem Philharmonischen Chor München und einem Solistenquartett wird dies sicherlich ein weiterer Höhepunkt in der 25-jährigen Geschichte des kleinen Festivals.

Karten unter www.wolfegg.de

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