Papst telefonierte mit Eltern von ­Behindertem

Rom. Papst Franziskus sorgt immer wieder mit seinen Anrufen bei Gläubigen für Aufsehen. Der Pontifex telefonierte am Donnerstag mit der Familie eines behinderten Mannes aus der Gegend der lombardischen Stadt Lecco, berichteten italienische Medien am Freitag.

Als sich der Papst am Telefon meldete und sagte, er wolle mit seinem schwerbehinderten 30-jährigen Sohn Mario sprechen, glaubte Antonio Stefanoni nicht seinen Ohren.

„Mario kann nicht sprechen, weil er schwer krank ist“, antwortet der Stefanoni dem Heiligen Vater. Von dem schweren Schicksal des an einer Degenerationskrankheit leidenden Mario hatte der Papst von dessen Kusine erfahren, die Anfang Jänner mit einer Pilgergruppe im Vatikan zu Besuch war. Bei der Audienz hatte ein Priester der Frau versprochen, dass er dem Papst ein Bild Marios überreichen würde.

„Mein Mann hat sich immer noch nicht vom Schock erholt, dass er mit dem Papst gesprochen hat“, berichtete Giuseppina Stefanoni. „Es tut ihm leid, dass er sich wegen der Überraschung nicht richtig bei ihm für den Anruf bedankt hat. Es war aber wunderschön, mit dem Papst zu sprechen“, betonte sie. Das katholische Ehepaar hat bereits wegen der selben Krankheit einen Sohn verloren.

Jorge Mario Bergoglio, wie der Papst mit bürgerlichem Namen heißt, greift gern zum Telefonhörer. Er ruft gelegentlich Freunde oder auch Journalisten an und erkundigt sich nach kranken Angehörigen, Prüfungsergebnissen oder Geburtstagen.

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