Traditionelle Rollenbilder in Beziehungen gefragt Wien. In langjährigen Paarbeziehungen sind vor allem die Männer in ihren Ansprüchen an die Partnerin inzwischen bescheidener geworden, ergab nun eine Gfk-Studie. Traditionell Weibliches – sie soll gepflegt, fröhlich, beziehungsfähig, verständnisvoll und zärtlich sein – rückt bei den Männern in den Mittelpunkt. Frauen wünschen sich vor allem emotional kompetentere Partner. Gepflegt, intelligent, beziehungsfähig und selbstsicher sollen sie auch sein. Treue ist für beide Geschlechter gleichermaßen (78 Prozent) wichtig. Rund die Hälfte der Befragten empfindet die modernen neuen Geschlechterrollen, in denen Beruf und Familie Platz finden sollen und Mann und Frau das untereinander aushandeln, als anstrengend. Für den Pastoraltheologen und Männer- und Werteforscher Paul M. Zulehner ist eine Reorientierung der Geschlechterrollen ersichtlich. Die Zahl der „modern“ eingestellten Paare sei in den letzten zehn Jahren deutlich gesunken: „Das ist kein Rückschritt in die Steinzeit, aber viele werden pragmatisch.“

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