Wir müssen unsere Hausaufgaben machen

Friedrich Schneider, Ökonom: Mit dem Schlagwort „Kaputtsparen“ kann ich nichts anfangen, das ist populistisch, zum Teil sogar verlogen. Aus meiner Sicht wird Europa auch nicht kaputtgespart. Richtig ist, dass zu wenig in moderne Infrastruktur, Bildung und Wettbewerbsfähigkeit investiert wird und zu viel in die Staatsapparate. Das gilt auch für Österreich. Würde bei uns das faktische Pensionsantrittsalter schrittweise auf 65 steigen, brächte das acht bis zehn Milliarden Euro. Die Hälfte könnte in die Schuldentilgung fließen, der Rest in Infrastruktur. Das heißt, dass die Mittel für Investitionen in Europa da wären, dafür müssen wir aber auch unsere Hausaufgaben machen.

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