So sieht’s der Kapitän

Viktor Szilagyi nimmt vor dem heutigen EM-Auftakt gegen Tschechien (18 Uhr) Österreich-Gruppe unter die Lupe. Der Kapitän über …

… den österreichischen Spirit

Unsere Mannschaft spielt nun über Jahre hinweg in dieser Konstellation und auch wenn der ein oder andere Spieler dazugekommen ist, ist der Kern geblieben. Wir haben gemeinsam schon sehr viel erlebt und sind im taktischen Bereich nun viel besser eingespielt. Aber ganz genau kann man unser Erfolgsrezept nicht erklären. Es ist ein gewisser Spirit in den letzten Jahren entstanden, der uns auch trägt. Er ist die Grundvoraussetzung unseres Erfolgs. Alle kommen unheimlich gerne zur Nationalmannschaft, wir freuen uns aufeinander.

… dänische Favoriten

Sie sind nicht nur in unserer Gruppe, sondern im gesamten Turnier die absoluten Topfavoriten. Sie werden zu Hause von einer unglaublichen Euphorie und Begeisterung getragen. Sportlich gesehen ist es sicher das schwierigste Spiel, aber es wird nicht das härteste. Denn Druck haben wir gegen die Dänen keinen. Das gilt nicht nur für uns, sondern auch für Mazedonien und Tschechien. Sie arbeiten perfekt als Team, sind sehr schnell und technisch sehr versiert. Der Kader ist irrsinnig groß, und selbst wenn sie durchwechseln, nehmen Tempo und Qualität nicht ab.

… starke Tschechen

Die Tschechen haben einige gute Spieler und sind eine körperlich sehr starke Mannschaft rund um Philipp Ijcha vom THW Kiel. Aber auch Pavel Horak und Keeper Petr Stochl von den Berliner Füchsen sind gut in Form. Über das Kollektiv können wir ihnen durchaus wehtun und wenn wir in der Abwehr sicher stehen, bin ich mir sicher, dass wir zu einfachen Toren kommen werden. Denn einer ihrer Schwachpunkte liegt in der Rückwärtsbewegung. Ein Sieg gegen die Tschechen wäre Gold wert.

… Mazedoniens Star

Diese Mannschaft ist von unseren Gegnern wahrscheinlich am schwierigsten einzustufen. Sie haben zuletzt ein paar überragende Turniere gespielt, sind aber extrem von Superstar Kiril Lazarov abhängig. Er steuert das Spiel, obwohl er auf dem rechten Aufbau und nicht zentral spielt. Es ist fast unmöglich, ihn völlig zu neutralisieren. Aber wir können seine Kreise einschränken und darin wird auch unser Schwerpunkt in der Defensive liegen.

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