„Bei langweiligen Antworten schlafe ich fast ein“

Olympiateilnehmer Viktor Pfeifer gibt in einem Blogeintrag Einblick in seine Vorbereitung und hofft in Sotschi auf interessante Interview-Fragen.

Meine letzte Trainingswoche vor den Olympischen Spielen hat nun begonnen und ich glaube, ich bin nicht der Einzige, der sich extrem auf das große Sportereignis der Welt freut! Man bereitet sich jahrelang auf diesen Wettkampf vor und ich denke, man sollte auch ein bisschen Spaß daran haben.

Die Vorbereitung läuft ausgezeichnet. Ich bin gestern im Training eine Kür mit einem Vierfachen gelaufen und das war richtig gut.

Wir haben aber momentan eine Kältewelle und die Leute hier wissen nicht wirklich, wie man mit Schnee umgeht. Da sind die Vorarlberger schon viel besser darin! Aber meine Eishalle ist trotz dem Wetter geöffnet.

Das Foto hat mir eine spanische Fangruppe geschickt. Sie haben es während eines Interviews geblitzt. Ich denke, es zeigt sehr gut, dass man als Sportler auch mal herumblödeln und bei Interviews auch mal unerwartete Antworten geben kann. Wenn ich die Sportler mit so langweiligen 0815-Antworten höre, schlafe ich fast ein: „Man muss 100 Prozent geben und das Ergebnis kommt dann von alleine“, „Das war zwar nicht optimal, aber ich werde nächstes mal mein Bestes geben.“ Das weiß doch eh jeder!! Natürlich wird der Sportler sein Bestes geben.

Ich hoffe, es wird interessante Fragen geben und dass man auch die Gelegenheit nutzen kann, eine unerwartete Antwort zu geben… Aber Interviews hin oder her, ich freue mich sehr auf Sotschi und ich hoffe, dass sich die Eislauf-Fans auch freuen.

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