30. und letzte Runde, Donnerstag, 29. Mai: Austria Salzburg – Hard, Innsbruck Amateure – St. Johann (16 Uhr). Samstag, 31. Mai: Bregenz – Wals/Grünau, Dornbirn – Seekirchen, Schwaz – Altach Amat., Wattens – Eugendorf, Salzburg Amat./Anif – Kufstein (alle 16 Uhr).

Günther Böhler Es ist kaum zu glauben. Knapp 24 Stunden nachdem SW Bregenz gegen den FC Höchst eine 2:0-Führung aus der Hand gab, haben sich auch die letzten Hoffnungen auf den Klassenerhalt zerschlagen. Die SPG Anif/Salzburg Amateure feierte einen „überraschenden“ 4:3-Sieg beim TSV St. Johann und nahm den Bregenzern damit die letzte Chance, in der verbleibenden Runde auf den drittletzten Platz vorzurücken. Dieser ist in dieser Saison, ein Aufstieg von Austria Salzburg vorausgesetzt, immer noch der mögliche Rettungsanker zahlreicher Abstiegskandidaten. Im Vorjahr noch Fünfter Da die Kogler-Schützlinge aber nur noch auf 29 Punkte kommen können, steht der Abstieg in die Vorarlbergliga vorzeitig fest. Nach sieben Jahren Ligazugehörigkeit folgte nun ein weiterer Tiefpunkt in der Fußballgeschichte der Schwarz-Weißen. Für den nach dem Konkurs des Bundesliga-Absteigers im Jahre 2005 neu gegründeten Verein, der zunächst SC Bregenz hieß, ist dies allerdings der erste Tiefschlag. Denn immerhin marschierten die Bodenseestädter innerhalb von zwei Jahren von der Landesliga wieder in die dritthöchste Spielklasse durch und waren nie schlechter als auf Platz 12 klassiert. Im Vorjahr war man mit Platz fünf sogar noch das beste Ländle-Team der Westliga und unterstrich damit die Ansage von Obmann Pascal Pletsch, der bei seinem Amtsantritt 2012 meinte: „Spätestens 2015 wollen wir wieder in den Profifußball zurückkehren.“ Knapp 27 Monate später jedoch ist dieses Ziel in weite, weite Ferne gerückt und man wird sogar aufpassen müssen, dass sich die Abwärtsspirale nicht noch weiter nach unten dreht. Es zählt nur ein Sieg Durch die Niederlage der Pongauer gegen die SPG Anif/Salzburg Amateure muss nun auch der FC Dornbirn nochmals zittern. Gegen die Seekirchner, die sich für ihre abstiegsgefährdeten Landsleute wohl ordentlich ins Zeug werfen werden, muss – um auf der sicheren Seite zu sein – auf der Birkenwiese ein voller Erfolg her. Denn ein Heimsieg von Anif gegen Kufstein liegt durchaus im Bereich des Möglichen und auch die Eugendorfer könnten in Wattens für eine erneute Überraschung sorgen. Gewinnen alle drei Tabellennachzügler, ist Dornbirn gerettet und Eugendorf muss auf einen Relegationssieg von Austria Salzburg hoffen. Dasselbe gilt natürlich auch für die Rothosen, wenn sie in der letzten Runde auf den drittletzten Platz abrutschen sollten.

Der letzte Rettungsanker der Bregenzer griff nicht. Deshalb müssen die Schwarz-Weißen nach sieben Jahren Westliga den bitteren Gang in die Vorarlbergliga antreten. Und auch Dornbirn ist noch immer nicht gerettet.

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