Fast-Food-Mitarbeiter streiken für mehr Lohn new york. Von 15 Dollar Lohn pro Stunde sind die Mitarbeiter von US-Fast-Food-Ketten weit entfernt. Viele bekommen gerade mal die Hälfte. Nun haben sie ihrem Unmut Luft gemacht. Die oft schlecht bezahlten Beschäftigten von Schnellrestaurants in den USA fordern einen kräftigen Lohnzuschlag und bessere Arbeitsbedingungen. Am Donnerstag gab es in 150 Städten im Land Streiks und Proteste, unter anderem in New York City. Über Twitter verbreiteten die Organisatoren Fotos von blockierten Fast-Food-Filialen und Demonstranten mit Transparenten. Kernforderung ist ein Mindestlohn von 15 Dollar die Stunde (11 Euro). Je nach Arbeitgeber und Bundesstaat bekommen die Mitarbeiter momentan nur gut die Hälfte davon. Zu Jahresbeginn hatte Präsident Barack Obama eine Initiative für einen höheren Mindestlohn gestartet. Er hob die Schwelle per Erlass von 7,25 auf 10,10 Dollar pro Stunde an – allerdings nur für Unternehmen, die für den Staat arbeiten. Für eine flächendeckende Einführung muss der Kongress ein Gesetz beschließen. Auch Beschäftigte in anderen Ländern beteiligten sich am Internationalen Aktionstag Fast Food. Die Parole lautete „Low Pay is not OK“, zu deutsch: Niedrige Bezahlung ist nicht in Ordnung. Nach Angaben der Organisatoren sollten Beschäftigte in 33 Ländern auf sechs Kontinenten mitmachen.

Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Entdecken Sie die NEUE in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.