Sport

Rechte Stange verhindert Dreier

24.07.2020 • 23:17 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der FC Dornbirn holt einen Punkt gegen zuletzt stark in Form agierende Young Violets aus Wien. <span class="copyright">gepa/lerch</span>
Der FC Dornbirn holt einen Punkt gegen zuletzt stark in Form agierende Young Violets aus Wien. gepa/lerch

Dornbirner müssen sich gegen Jungveilchen mit einem 1:1 begnügen.

Der FC Dornbirn war gegen die Young Violets Austria Wien ganz knapp dran am dritten Sieg in Folge. Am Ende stand aber nach dem letzten Heimspiel der Zweitliga-Saison 2019/20 ein 1:1 auf der Anzeigetafel. Eine Punkteteilung, die den Jungprofis schmeichelte. Denn wie schon zuletzt gegen die Horner (der FCD erzielte nach der Pause fünf Treffer) bestimmten die Dornbirner in der zweiten Halbzeit klar das Geschehen. Als einzige Ausbeute blieben dieses Mal aber zwei Aluminiumtreffer.
In einer flott geführten Abtastphase, die knapp eine Viertelstunde dauerte, verbuchten beide Mannschaften je eine Topchance. Bei den Gästen verpasste Muharem Huskovic (3.) um Zentimeter und in der elften Minute scheiterte auf der Gegenseite Lukas Fridrikas aus spitzem Winkel. Auf Augenhöhe ging es weiter, doch ein Mal nicht aufgepasst und es hieß 1:0 für die Youngsters aus der Bundeshauptstadt. Can Keles (26.) bezwang Dornbirn-Keeper Maximilian Lang mit einem satten Schuss in die lange Ecke.

Für Alexander Huber war es der letzte Heimauftritt. <span style="color: rgb(111, 111, 111); font-size: 0.75rem; text-transform: uppercase;"><span class="copyright">GEPA/LERCH</span></span>
Für Alexander Huber war es der letzte Heimauftritt. GEPA/LERCH

Fridrikas besorgt 1:1

Die Hausherren zeigten sich davon aber unbeeindruckt und nur sechs Minuten später besorgte Fridrikas mit seinem 13. Meisterschaftstreffer den Ausgleich. Der FCD-Goalgetter marschierte nach Allgäuer-Zuspiel fast über das halbe Spielfeld und setzte den Ball wuchtig unter die Querlatte. Mit diesem 1:1, das völlig in Ordnung ging, wurden auf der Birkenwiese auch die Seiten gewechselt.
Nach der Pause blieb die Intensität unvermindert hoch. Die Messestädter agierten gegen die schnellen Wiener sehr aufmerksam und konnten zudem in den Zweikämpfen überzeugen. Und auch in der Offensive gelang es Akzente zu setzen. Nach einem schnellen Angriff über links zog Egzon Shabani (54.) gegen Violets-Schlussmann Mathias Gindl den Kürzeren. Kurz darauf rutschte Deniz Mujic knapp am Ball vorbei und auch der zuvor eingewechselte Timo Friedrich (59.) hatte das Visier schlecht eingestellt.

Franco Joppi im Zweikampf mit Matthias Braunöder. <span class="copyright">GEPA/lerch</span>
Franco Joppi im Zweikampf mit Matthias Braunöder. GEPA/lerch

Zwei Mal Aluminium

In Minute 67 versuchte sich Kapitän Chris­toph Domig aus der Distanz. Der rechte Torpfosten verhinderte jedoch den Führungstreffer der Mader-Schützlinge. Von der zweiten Garnitur der Wiener Austria, die im Frühjahr erst eine Niederlage einstecken musste und zuletzt die OÖ-Juniors mit 8:2 bezwang, war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr viel zu sehen. Nur Keles (83.) gelang es mit einem Weitschuss für Gefahr zu sorgen. Praktisch im Gegenzug die nächste gute Möglichkeit für die Rothosen, doch beim Versuch von Mujic war in letzter Sekunde ein Fuß dazwischen. Und in der Nachspielzeit rettete nach einem Kopfball von Lukas All­gäuer erneut die rechte Stange den Wienern einen Punkt.

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