Sport

Verdienter Derby-Erfolg der Rothosen

14.04.2021 • 11:28 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Tom Zimmerschied schiebt die Kugel an Torhüter Domenik Schierl vorbei zum 2:0.<span class="copyright"> gepa/lerch</span>
Tom Zimmerschied schiebt die Kugel an Torhüter Domenik Schierl vorbei zum 2:0. gepa/lerch

FC Dornbirn geht erneut gegen Austria Lustenau als Sieger vom Platz.

Aufgrund der Leistung in der zweiten Halbzeit bei Innsbruck nahm FCD-Coach Markus Mader in der Startformation nur eine Veränderung vor. Der zuletzt gesperrte Kapitän Franco Joppi war von Beginn an dabei und der 17-jährige Martin Krizic, der seine Sache bei Wacker sehr gut machte, musste wieder auf der Ersatzbank Platz nehmen. Gegenüber Alexander Kiene wartete nach dem 3:2-Heimsieg gegen Rapid II mit drei Umstellungen auf. Zwei davon aus der Not. Für den gesperrten Brandon Baiye rückte Christoph Freitag nach und statt dem erkrankten Fabian Gmeiner kam Nicolai Bösch zum Einsatz. Und Wallace, der gegen die Wiener den Siegtreffer erzielte, nahm den Platz von Daniel Steinwender ein.

Matthias Maak versuchte als zentraler Verteidiger die Abwehrreihe zusammenzuhalten. <span class="copyright">GEPA/lerch</span>
Matthias Maak versuchte als zentraler Verteidiger die Abwehrreihe zusammenzuhalten. GEPA/lerch

Wenig los vor der Pause

An der taktischen Ausrichtung der Ländle-Kontrahenten änderte sich allerdings nichts. Beide versuchten aus einer gesicherten Abwehr heraus – die Rothosen mit bewährter Viererkette und die Grün-Weißen mit einer Fünferreihe – zu Möglichkeiten zu kommen. Knapp eine Viertelstunde lang passierte auf der Birkenwiese allerdings nichts. Dann wurde zwar die Gangart ruppiger, aber mit drei Verwarnungen innerhalb von nur sieben Minuten verschaffte sich Schiedsrichter Felix Ouschan gleich Respekt.
In Minute 29 dann der allererste Torschuss. Tom Zimmerschied versuchte es aus der Distanz, Austria-Keeper Domenik Schierl war aber am Posten. Und auch fünf Minuten später konnte der Lustenauer Schlussmann klären. Kurz vor der Pause erneut ein Angriff der Dornbirner über rechts, doch Katnik (43.) traf nach Friedrich-Hereingabe den Ball nicht richtig und Egzon Shabani verpasste ebenfalls. Auf der anderen Seite war in Halbzeit eins noch weniger los. Mit dem 0:0 beim Seitenwechsel war also noch beidseits viel Luft nach oben.

Wallace (l.) im Zweikampf mit Franco Joppi. <span class="copyright">GEPA/lerch</span>
Wallace (l.) im Zweikampf mit Franco Joppi. GEPA/lerch

Zimmerschied-Doppelpack

Die Hausherren hatten weiter mehr vom Spiel und gingen in Minute 54 in Front. Nach einem Joppi-Querpass versetzte Zimmerschied an der Strafraumgrenze zwei Lustenauer und setzte den Ball sehenswert in die lange Ecke. Die Gäste zeigten nun zaghaft, dass sie auch am Derby-Geschehen teilnehmen wollen. Dann aber schnürte Zimmerschied (69.), der im Eins-gegen-eins-Duell mit Schierl Sieger blieb, den Doppelpack. Aaron Kircher, der einen Angriff abfing, spielte weiter auf Shabani und der spielte den 22-Jährigen ideal frei.
„Es ist ein überragendes Gefühl! Der Sieg ist völlig verdient“, erklärte der Deutsche nach dem Anpfiff freudestrahlend. Hängende Köpfe hingegen bei Lustenau. Zur inferioren Leistung passte es wie die Faust aufs Auge, dass Daniel Steinwender (80.) einen Foulelfmeter daneben schoss.

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