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Offensive Elemente und Mut gefordert

08.04.2022 • 20:47 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
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STIPLOVSEK

Der SCR Altach ist heute (17 Uhr) auswärts bei der WSG Tirol gefordert.

Das Ergebnis vom vergangenen Wochenende hat einiges an positiver Energie für die anstehende Aufgabe auswärts bei der WSG Tirol mit sich gebracht. Dies bestätigte Altach-Trainer Ludovic Magnin vor der heutigen Aufgabe gerne. Vor allem die Art und Weise mit dem Ausgleich zum 2:2 in der 96 Minute gegen die Admira setzte einiges an Kräften frei.
Doch dem Übungsleiter vom Tabellenschlusslicht hat auch einiges missfallen. „Der Mannschaftsgeist war hervorragend, aber fußballerisch war es nicht gut“, meinte der Schweizer und ergänzte dann noch später: „Es waren zu viele lange Bälle, zu viele Fünferketten. Das Maß vom offensiven Risiko war zu gering. Da möchte ich mehr Mut im Spielaufbau und der Raumgestaltung sehen.“ Vor allem die beiden Außenverteidiger dürften sich dabei angesprochen fühlen. Von Emanuel Schreiner auf dem linken beziehungsweise Samuel Mischitz auf dem rechten Flügel soll mehr offensiver Drang zu sehen sein.

Nicht die Nerven verlieren

Denn die Rheindörfler benötigen trotz des respektablen Starts in die Qualifikationsgruppe mit fünf Punkten aus drei Partien weitere Zähler. Zu Hartberg beträgt der Abstand zwei, zur Admira bereits vier Punkte. „Wir müssen irgendwann Dreier machen, das ist uns klar“, verdeutlichte Magnin die Aufgabe gegen die Tiroler. Ein großes Problem bei diesem Vorhaben besteht darin, den ersten Treffer zu erzielen. Zuletzt mussten die Rheindörfler immer einem Rückstand hinterherlaufen. Die letztmalige 1:0-Führung datiert vom Sieg gegen den LASK vom Oktober des vergangenen Jahres.
Das letzte Risiko würde der 42-jährige Trainer bei einem möglichen Remis allerdings nicht nehmen. „Wir dürfen nicht den Kopf und die Nerven verlieren. Es gibt noch sieben Spiele. Wenn es in der 80. Minute unentschieden steht, denke ich nicht, dass ich all-in gehe, sondern den Punkt mitnehme“, führte er seine Überlegungen aus.

Weder Stärken, noch Schwächen

Der Kontrahent aus dem Nachbarbundesland konnte bislang vier Punkte in der Qualifikationsgruppe sammeln und dabei auch den missratenen Auftakt mit der 0:6-Niederlage gegen den LASK wettmachen. „Sie haben eine Kompaktheit und das Gefälle ist nicht groß. Sie haben keine hervorstechenden Stärken, aber auch keine hervorstechenden Schwächen. Sie sind in allen Bereichen gut. Es wird ein hart umkämpftes Spiel werden“, gab Magnin seine Einschätzung zum Gegner preis.


Bei den statistischen Werten sticht mit zehn Treffern Giacomo Vrioni hervor, doch es sind andere Akteure, welche das Augenmerk von Magnin auf sich gezogen haben. Namen wollte der Eidgenosse keine preis geben, meinte lediglich: „Sie haben ein paar gute Spieler, die kicken wollen. Das gefällt mir. Wir werden dagegen halten.“ Ein Thomas Sabitzer dürfte sicherlich in diese Kategorie gehören. Stoppen die Altacher diese beiden Offensivspieler, steigert sich die Wahrscheinlichkeit einer 1:0-Führung erheblich und damit auch der nächste Dreier sowie das nächste positive Erlebnis .

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