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Dekorieren Sie Ihr Zuhause österlich!

09.04.2022 • 17:36 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
<span class="copyright">Philipp Steurer</span>
Philipp Steurer

Jedes Fest hat seinen eigenen Anlass. Jede Wohnung ihr eigenes Ambiente.

Zu Ostern denkt man unweigerlich an Hasen, bunte Eier, Kücken, Nester und frische Farben.
Das darf auf die eine oder andere Art klarerweise nicht fehlen. Das Fest der Auferstehung ist ein Fest der Freude und Hoffnung inmitten des Frühlings. Es ist geprägt durch Licht und kräftige Farben. Ganz so, wie wir es gerade in der Natur vorfinden.

Die passende Blütenpracht

Das hilft uns bei der Auswahl der Frühlingsblüher, denn alle strahlen die Lebensfreude der Jahreszeit aus. Wunderbar ergänzt durch frisches Grün der jungen Blätter. Diese florale Pracht übernehmen wir Floristinnen gerne in unsere Werkstücke. Egal ob in gepflanzter, gewundener oder gesteckter Form: Farbe darf zu Ostern nicht zu kurz kommen.

Repräsentative Farbwahl

Wo mehr Wert auf Eleganz gelegt wird, ist der Griff zu Gold und Schwarz naheliegend. Diese edle Kombination gefällt im Landhaus wie in der Designerwohnung. Diese Farbgebung prägt Bilder ebenso wie Dekogegenstände. Von der Vase bis zum exklusiven Osterlamm: Das Gold harmoniert auch mit der Frische des Frühlings, beigesteuert von jungen Zweigen von Buchs, Birken und Weiden. Das Ganze ergibt einen Stil, den wir sehr schätzen.

Natürlich dürfen zu den Festtagen Schnittblumen nicht fehlen. Jahreszeitgemäß sind Narzissen, Ranunkeln, Tulpen, Hyazinthen oder Euphorbien jetzt hoch im Kurs. In Vasen oder Kränzen werden sie durch frisches Grün begleitet. Hellgrüne Heidelbeertriebe sind hierbei ebenso beliebt wie blaugrünes Eukalyptuslaub.
Beide sind langlebiger als die meisten Schnittblumen und können daher auch im nächsten Strauß zusammen mit frischen Tulpen oder Ranunkeln neu arrangiert werden. Die Beigabe von Grün bringt einen ruhigeren Ton in die floralen Vasenfüllungen.

Zauberblume Hard<span class="copyright">Melanie Kuster</span>
Zauberblume HardMelanie Kuster

„Wichtig ist die Verwendung sauberer Vasen. Reinigen Sie diese gelegentlich mit heißem Wasser. “

Melanie Kuster

Lange Freude

Frische Blumen halten naturgemäß am längsten. Wenn Sie einige der folgenden Tipps beachten, steigert das die Lebensdauer Ihrer Ostersträuße. Das Frischhalten beginnt schon beim Transport nach Hause. Wir raten, die Sträuße auf raschem Wege ins Heim und damit in die nächste Vase zu bringen.
Wichtig ist zudem die Verwendung sauberer Vasen. Reinigen Sie diese gelegentlich mit heißem Wasser. Das reduziert bakterielle Verunreinigungen, gründlich spülen nicht vergessen, bevor wieder Blumen eingewässert werden. Schnittblumen halten außerdem in lauwarmem Wasser länger. Gelegentlich wird Zucker als Pflanzennahrung empfohlen. Der Süßstoff regt jedoch das Bakterienwachstum im Vasenwasser an und verkürzt bei falscher Dosierung sogar die Haltbarkeit.

Unmittelbar vor dem Einwässern sollten Sie die Blumenstiele nochmals schräg anschneiden. Große Schnittflächen erleichtern die Wasseraufnahme. Den Anschnitt sollte man nach einigen Tagen wiederholen. Schneiden Sie die Blumen möglichst mit einem Messer an, Scheren können die Gefäße quetschen und den Blumen ­damit das Trinken erschweren.
Es sollten keine Blätter ins Wasser ragen. Durch sie bildet sich rasch Fäulnis und das Wasser trübt sich. Trübes Wasser gehört regelmäßig, spätestens alle zwei Tage gewechselt. Manche Schnittblumen wie zum Beispiel Hyazinthen oder Narzissen sondern Schleim ins Vasenwasser ab. Der Schleim verlegt die wasserführenden Gefäße und reduziert die Haltbarkeit anderer Schnittblumen. Am besten frischt man die Schleimer daher alleine ein oder wässert sie gut vor. Erst dann sind auch sie für gemischte Sträuße geeignet.
Und als letzte Empfehlung: Stellen Sie den Blumenstrauß nicht in die pralle Sonne. Kühl und im Schatten stehend halten sich Blumen wesentlich länger.

Melanie Kuster