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Mutter und Sohn bauen Ferienhäuser am Pfänder

12.04.2022 • 19:03 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Visualisierung der in Bau befindlichen Ferienhäuser der Anlage "PfänderGlück" am Pfänder. <br><span class="copyright">PfänderGlück</span>
Visualisierung der in Bau befindlichen Ferienhäuser der Anlage "PfänderGlück" am Pfänder.
PfänderGlück

Die aus vier Häusern bestehende Anlage „PfänderGlück“ soll im Juni 2022 eröffnet werden.

Am Hausberg der Bregenzer und Lochauer Bevölkerung entsteht in diesen Monaten eine größere Ferienhausanlage namens „PfänderGlück“. Das in Umsetzung ­befindliche Bauvorhaben befindet sich zwischen dem kostenpflichtigen Tagesparkplatz und dem Gasthaus Pfänder Alp auf etwas mehr als 1000 Meter Seehöhe. Fertigstellung und Eröffnung sind für Mitte Juni 2022 geplant.


„PfänderGlück“ besteht aus vier jeweils zweigeschossig ausgeführten Ferienhäusern mit einer Wohnfläche von je 125 Quadratmetern. Die Häuser beinhalten zwei Schlafzimmer samt eigenem Bad und Kinderzimmer/Office, separaten Toiletten und einer eigenen Sauna samt Gartenzugang. Die Projektbetreiber haben Architekt Johannes Humml mit der Planung beauftragt. Die vier Häuser sind so angeordnet, dass sie teilweise einen direkten Blick auf den See ermöglichen.

Mutter und Sohn

Hinter dem Projekt steht die PfänderGlück Böck GmbH mit der Adresse Pfänder 32 in Lochau. Das ist unmittelbar neben der in Errichtung befindlichen Ferienhausanlage. Die 2021 gegründete Betreibergesellschaft gehört zu 60 Prozent deren Geschäftsführerin Petra Böck, die restlichen Anteile hält ihr Sohn und Skifahrer Kilian Böck (Jahrgang 2002). Beide sind auch an dieser Adresse wohnhaft. Die Versicherungsagentin und Vermögensberaterin Petra Böck ist zudem als Kooperationspartnerin bei HMP Team in Lochau tätig.
Wie Petra Böck im Gespräch mit der Wirtschaftspresseagentur erklärte, sei dieses Projekt für sie kein klassisches Investment und auch kein zweites Standbein, sondern vor allem eine Herzensangelegenheit. „Natürlich muss es sich am Ende des Tages auch rechnen. Aber wir machen es vor allem aus Spaß an der Sache. Ich wollte schon immer als Gastgeberin Gäste in dieser herrlichen Umgebung beherbergen.“ Die ersten Gäste mieten die Ferienhäuser am 16. Juni 2022. Auch danach sei man bereits „sehr gut gebucht“.

Zukunftsprojekt für ihre Kinder

Die Finanzierung des 2,7 Millionen Euro schweren Immobilienprojekts sei auf 25 Jahre angelegt und damit auch ein Zukunftsprojekt für ihre beiden Kinder, so Böck.
Bei den Gebäuden habe man bei der Verwendung der eingesetzten Materialen strikt auf Nachhaltigkeit geachtet. So sei unter anderem auch jedes Haus mit einer Fotovoltaik-Anlage und einer Erdwärmepumpe ausgestattet. Fast alle Aufträge rund um die vier Häuser seien an Unternehmen aus der näheren Region vergeben worden.

Günther Bitschnau

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