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„Antonius & Fatima“ für die Südtirolersiedlung

22.04.2022 • 20:37 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Bürgermeister Simon Tschann, Prok. Alexandra Schalegg, DI Markus Lechleitner, Gudrun Sturn, Landesrat Marco Tittler <br><span class="copyright">Stadt Bludenz</span>
Bürgermeister Simon Tschann, Prok. Alexandra Schalegg, DI Markus Lechleitner, Gudrun Sturn, Landesrat Marco Tittler
Stadt Bludenz

Siedlung soll mit zwei Projekten modernisiert werden. Eines davon ist ein Beteiteiligungsprozess mit Bewohnern.

Die in den Jahren von 1942 bis 1972 erbaute Südtiroler-Siedlung in Bludenz soll im Rahmen des Projekts „Antonius & Fatima“ fit für die Zukunft gemacht werden. Ermöglicht wird dies durch die Förderung „Leuchttürme für resiliente Städte 2040“ des Klima- und Energiefonds der Bundesregierung. In einem mehrstufigen Prozess werden gemeinsam mit den Bewohnern der Südtiroler-Siedlung und allen Interessierten konkrete Ideen entwickelt, die in Folgeprojekten ab 2023 von der Stadt Bludenz und der Alpenländischen Gemeinnützigen WohnbauGmbH – die gleichzeitig auch Eigentümerin der 77 Häuser in der Südtiroler-Siedlung ist – umgesetzt werden sollen. Dies wurde gestern bei einer Pressekonferenz in der Südtiroler-Siedlung mitgeteilt.

Pilotprojekt

In einem mehrstufigen Prozess werden gemeinsam mit den Bewohnern der Südtiroler Siedlung und allen Interessierten konkrete Ideen entwickelt, die in Folgeprojekten ab 2023 von der Stadt Bludenz und der Alpenländischen Gemeinnützigen WohnbauGmbH – die gleichzeitig auch Eigentümerin der 77 Häuser in der Südtiroler Siedlung ist – umgesetzt werden sollen. Dies wurde

Neben „Antonius & Fatima“ startete im Jänner 2022 ein weiteres Sanierungsprojekt in der Südtiroler-Siedlung: Zwischen 2022 und 2024 werden beim Pilotprojekt „SÜDSAN“ zwei Häuser modernisiert – die baulichen Ergebnisse werden als Grundlage für die Sanierung der anderen Häuser dienen.
„Quartiere wie die Südtiroler-Siedlung in Bludenz leisten einen wichtigen Beitrag zum leistbaren Wohnen in Vorarl­berg. Gleichzeitig ist sie als ehemalige Arbeitersiedlung auch historisch einzigartig und muss als wichtiges Erbe der Nachkriegszeit bestmöglich erhalten werden“, betonte Landesrat Marco Tittler bei der Pressekonferenz. Der Bludenzer Bürgermeister Simon Tschann sagte: „Mit dem Projekt ‚Antonius & Fatima‘ wollen wir die Attraktivität des Quartiers steigern. Die rund 650 Bewohner sind eingeladen, sich aktiv an der Weiterentwicklung zu beteiligen. Jedes Feedback ist wichtig und hilft dabei, die Lebensqualität in der Südtiroler-Siedlung nachhaltig zu verbessern.“

<span class="copyright">klaus hartinger</span>
klaus hartinger

Was es mit dem Projekttitel „Antonius & Fatima“ auf sich hat, erklärte Gudrun Sturn, die für den Prozess mitverantwortlich ist: „‚Antonius & Fatima‘ setzt sich aus zwei lokalen Gegebenheiten zusammen. Zum einen wurde die Südtiroler-Siedlung auf dem Antonius-Wäldle errichtet. Zum anderen gibt es die Fatima-Kirche, die im Süden der Siedlung liegt. Im Laufe des Projekts werden den Bewohnern Antonius und Fatima immer wieder als Symbolfiguren begegnen – sie stehen stellvertretend für die vielen Menschen, die während des Projekts in einen Dialog treten werden.“

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