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Eine Blume mit ausgefallener Blüte

30.04.2022 • 15:40 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
<span class="copyright">klaus hartinger</span>
klaus hartinger

Harlekin, wie die Blume des Jahres genannt wird, wurde von ­Gärtnern und Floristen aus Vorarlberg gekürt.

Die „Harlekin“, eine Knollenbegonie, ist zu Recht zur Blume des Jahres 2022 der Vorarlberger Gärtner und Floristen gewählt worden. Wer die Pflanze von Angesicht zu Angesicht sieht, wird auf der Stelle begeistert sein. Diese dekorative Begonie zieht alle Blumenfreunde in den Bann. Die gelb gefüllte Mitte wird von einem Kranz oranger Blütenblätter umgeben. Die Einzelblüte ist etwa fünf bis sieben Zentimeter groß und schön gleichmäßig aufgebaut. Die helle Blütenfarbe gibt Kontrast zu den dunklen, spitz zulaufenden Blättern. Die Pflanze bildet Halbkugeln bis zum unteren Rand des Topfes und zählt nicht zu den wüchsigsten Pflanzen. Für Fensterkästen, große Tröge oder Blumenampeln ist die mittlere Wuchsgröße jedoch ideal, egal ob in Einzelstellung oder in Begleitung.

Beetpartner

Die Beetpartner von Harlekin werden je nach Standort gewählt. Denn die Knollenbegonie kommt sowohl im Schatten als auch in der Sonne bestens zurecht, vorausgesetzt sie erhält ausreichend Wassernachschub. Für eher schattige Kisten und Hängeampeln empfehlen sich Pflanzen mit fließenden Formen. Hängendes Efeu, Mühlenbeckien, Pfennigkraut oder der wieder im Trend liegende Zier-Asparagus sind dezente Begleiter. Natürlich fügen sich auch verschiedene Knollenbegonien, Schattenlieschen und Fuchsien ideal zur Harlekin.
Je sonniger der Standort ist, desto größer ist die Auswahl an geeigneten Beetpartnern. Die kräftigen Farben vertragen auch kräftige Begleiter. Egal ob Blau von Fächerblumen, Vanilleblumen, Verbenen oder Salbei-Arten oder Rot, zum Beispiel vom Bienensalbei, von Geranien oder der Scharlach-Lobelie. Auch das Gelb von Bidens, Zauberglöckchen oder Husarenknopf eignet sich. Harlekin ist überall die ideale Ergänzung dazu. Selbst im Dämmerlicht leuchten die gelb-orangen Blüten aus jeder Pflanzung hervor.


In den Fachbetrieben der Vorarlberger Gärtner und Floristen wird gerne bei der Zusammenstellung stimmiger Pflanzkombinationen, die funktionell und schön zugleich sind, geholfen.

Harlekin <span class="copyright">RAINER KOCH</span>
Harlekin RAINER KOCH

Für alle Lagen

Wie schon angesprochen, kommt Harlekin mit allen Standorten im Garten gut zurecht, auch wenn er selbst den lichten Schatten als Lieblingsplatz wählen würde. Gerade in der Mittagshitze ist etwas Sonnenschutz kein Nachteil. Sorgfalt sollte man bei der Wahl der Blumenerde walten lassen, denn alle Sommerblumen im Topf lieben strukturreiche Erde mit gutem Wasserabzug. Diese Erden müssen auch einiges an Nährstoffen speichern, denn der Wurzelraum ist begrenzt. Somit sind nur qualitativ hochwertige Gärtnererden Garant für den Erfolg. Da sollte man sich am besten einfach an einen Fachbetrieb wenden.
Um den ganzen Sommer über seine Freude mit jenen Pflanzen zu haben, sollte man gelegentlich Abgeblühtes wegzwicken und den Blumen auch ab und zu etwas Dünger verabreichen.

Bewässerung

Extreme Trockenphasen sind für alle Sommerblumen nicht von Vorteil. Hier sollte die Wasserversorgung schon verlässlich funktionieren. Ist man viel unterwegs, braucht es einen gewissenhaften Gießdienst. Einfacher funktioniert das mit einer automatischen ­Bewässerung. Hier ist die Erst­anlage zwar etwas aufwendiger, danach funktioniert es aber einwandfrei. Das ist vor allem bei großen Blumenbalkonen und geschmückten Fens­terfronten eine große Erleichterung.

Markus Müller

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