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Hoch zum Rappenkopf und zurück

30.04.2022 • 15:29 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
<span class="copyright">Gerhard Vylet</span>
Gerhard Vylet

Wanderführerin Hertha Glück und Fotograf Gerhard Vylet wandern ab Stallehr zum Rappenkopf.

Die Wanderung beginnt beim Davennasaal in der Gemeinde Stallehr. Man läuft vorbei am Gemeindeamt und der Kirche und hält sich in Richtung Rappenkopf. In Sponas gelangt man über die Wiese auf den Serpentinen-Waldweg. Nach dem Stichweg zweigt man links ab, um gleich wieder rechts auf den Forstweg zu gelangen. Angekommen beim Biotop Zalum Mähder führt eine Linkskurve den Wanderer weiter nach oben zum Rappenkopf.
Einige Wegschleifen später erreicht man die Abzweigung in Richtung Rappenkopf. Ab jetzt wechselt die Wegmarkierung auf weiß-blau-weiß. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind erfordert. Die ersten Meter verlaufen flach, dann geht es jedoch steil hinauf durchs Gelände. Auf den letzten Metern sind Wurzel- und Felsabsätze zu überwinden. Auf dem Rappenkopf-Plateau führt ein schmaler Weg zum Gipfel. Dort angelangt fallen zeigen sich im Uhrzeigersinn: Vandans, Lorüns am Fuße des Lorünserberges und dem Gavalinakopf, Bludenz und gegenüber Bürs mit Bürserberg.

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Gerhard Vylet

Diebschlössle

Es geht denselben Weg zurück zum Forstweg und dann links bis zum nächsten Wegweiser, der den Weg nach Lorüns ankündigt (weiß-rot-weiß). Vorerst geht es jedoch noch durch Laubwaldlandschaft hinunter zum Diebschlössleweg. Hier eröffnet sich ein Ausblick auf die Zalum Mähder (Biotop) mit artenreichen Magerwiesen. Auf dem Weg Richtung Lorüns durchstreift der Wanderer einen Mischwald und durchwandert das Großraumbiotop Nordwesthang des Davennastockes mit geomorphologischer Vielgestaltigkeit an Fauna und Flora. Bemerkenswert sind dabei auch Pflanzen wie die Eibe oberhalb der Felswände und die Kronwicke. Auch dreiblättrigen Baldriane bekommt man zu sehen.
Erst beim nächsten Wegweiser wechselt die Wegmarkierung auf weiß-blau-weiß. Geradeaus übernimmt ein schmaler Weg. Ab dem „Sprengsignale-Schild“ beginnt das Abenteuer. Etwas weiter oben auf der Geländekuppe sieht man in den Steinbruch der Zementwerke Lorüns und steigt links steil bergauf. Kurz muss man an den Felsen hochklettern. Ein Handlauf gibt Sicherheit und Wurzeln die Festigkeit. Schon bald ist das dreieckige Diebschlössleplateau mit Infotafeln erreicht. Dort kann man in die Weite blicken und zugleich in die tiefen Felsspalten.

<span class="copyright">gerhard Vyllet</span>
gerhard Vyllet

Rückweg

Auf demselben Weg geht es bis zur Abzweigung Lorüns zurück (weiß-rot-weiße Markierung). Dabei wird das Biotop „Laubwälder am Lorünser Südwesthang (Staböse)“ durchschritten. Ein von großen Felsblöcken durchsetzter Buchenwald. In den Kammlagen sind Sommerlinden, Ahorn und Trauben-Eichen zu finden.
Im steilen Gelände geht es durch den Wald hinunter zur Ill. Dem Wasser entlang geht es talauswärts. Folgt man dem Verlauf des Flusses, erreicht man früher oder später die Illbrücke. Hat man diese passiert, folgt der Wanderer dem Weg neben der Ill weiter bis zur Alfenzbrücke. Die von „Marte.Marte“-Architekten 2010 erbaute Brücke hat bereits verschiedene Auszeichnungen erhalten. Von der Brücke aus kann man die Mündung der Alfenz in die Ill gut erkennen. Kurz danach ist die Abzweigung „Kogaloch“ erreicht. Rechts unter der Straße gelangt man ins Gewerbegebiet, zum Bahnhof Brunnenfeld. Danach den Wegweisern in Richtung Stallehr folgen. Hierfür muss man die Alfenz erneut über eine weitere Brücke überqueren und dann direkt links abbiegen. Es geht vorbei am Steinbruch und nur mehr geradeaus bis zum Startpunkt.

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