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Peking verschärft Schutzmaßnahmen

30.04.2022 • 13:57 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Für Aktivitäten wie Sportveranstaltungen und Gruppenreisen wird künftig ebenfalls ein negativer Corona-Test verlangt
Für Aktivitäten wie Sportveranstaltungen und Gruppenreisen wird künftig ebenfalls ein negativer Corona-Test verlangt AP

Aus Sorge in Peking hat die Stadtverwaltung die Maßnahmen verschärft.

Aus Sorge vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus in Peking hat die Stadtverwaltung die Maßnahmen im Kampf gegen das Virus nochmals verschärft. Nach den fünftägigen Ferien rund um den 1. Mai müssten alle einen negativen Corona-Test vorweisen, wenn sie “öffentliche Orte aufsuchen oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen” wollten, teilten die Behörden der chinesischen Hauptstadt am Samstag mit.

Für Aktivitäten wie Sportveranstaltungen und Gruppenreisen wird demnach künftig ebenfalls ein negativer Corona-Test verlangt, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, sowie der Nachweis über einen “vollständigen Impfschutz”.

Alle Tests sind kostenlos

Die Verwaltung hatte bereits negative Corona-Tests für alle angeordnet, die über die freien Tage vom 30. April bis 4. Mai öffentliche Bereiche wie Einkaufszentren, Geschäfte oder Sehenswürdigkeiten besuchen wollen. Nun wurde die Anordnung ausgeweitet. Nach Behördenangaben werden alle Tests ab Dienstag kostenlos sein.

In Peking wurden unlängst rund 150 Gebäude abgeriegelt, nachdem rund hundert Corona-Infektionen binnen einer Woche nachgewiesen worden waren. Fast alle 22 Millionen Einwohner müssen sich auf das Virus testen lassen. Ausstellungen, Aufführungen und Hochzeitsfeiern wurden abgesagt, auch Sportstätten mussten schließen.

10.000 Fälle landesweit

Am Samstag stieg die Zahl der Neuinfektionen in Peking nach Angaben der nationalen Gesundheitskommission auf 54. Landesweit wurden mehr als 10.700 neue Infektionsfälle binnen 24 Stunden gemeldet, die meisten davon in der Wirtschaftsmetropole Shanghai.

Dort geht die Zahl der neuen Ansteckungen inzwischen wieder zurück. Am Samstag lag sie bei 10.100 Fällen, das entspricht fast der Hälfte der täglichen Neuinfektionen, die noch Anfang April registriert worden waren.

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