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Prisma entwickelt ein neues Quartier

03.05.2022 • 19:31 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Neues Innovationsquartier in Bregenz, Prisma Unternehmensgruppe <span class="copyright">NEUE</span>
Neues Innovationsquartier in Bregenz, Prisma Unternehmensgruppe NEUE

Bregenz: Standortentwickler bebaut Liegenschaftsflächen im Ausmaß von 5500 Quadratmeter.

Egal ob Stadtquartier, Dorfzentrum oder Technologiestandort. Werden in Vorarlberg (und auch darüber hinaus) irgendwelche Immobilien entwickelt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Prisma Unternehmensgruppe mitmischt. In Bregenz nimmt das Unternehmen mit Sitz in Dornbirn nun neben dem Weiherviertel und der Seestadt auch die Bebauung einer knapp 5500 Quadratmeter großen Fläche an der Ecke Arlberg- und Josef-Huter-Straße ins Visier. Bis Ende 2028 soll dort ein sogenanntes Innovationsquartier entstehen. Grundlage für das groß angelegte Entwicklungsprojekt seien mehrere Liegenschaftsankäufe, berichtete Prisma gestern in einer Aussendung. In den vergangenen zwei Jahren wurden Liegenschaften im Bereich der ehemaligen BP Tankstelle an der Arlbergstraße im Umfang von rund 2200 Quadratmeter erworben. Im April dieses Jahres fand der Ankauf der angrenzenden Liegenschaft von Siemens in Bregenz im Umfang von weiteren 3200 Quadratmetern statt.

Fertigstellung bis 2028

In den nächsten zwei Jahren soll das Areal zunächst städtebaulich und architektonisch entwickelt werden. Von 2024 bis 2026 will Prisma dann in einer ersten Bauetappe die neue Niederlassung von Siemens in Vorarlberg umsetzen. Bis zum Bezug verbleibe das Unternehmen am aktuellen Standort in der Josef-Huter- Straße, heißt es. Nach Abschluss des Umzuges werden laut Prisma die weiteren Entwicklungsetappen auf dem Areal gestartet und der Bestand zurückgebaut. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2028 anvisiert. Das Investitionsvolumen wird mit über 60 Millionen Euro angegeben.
Geplant ist, dass sich neben Siemens „weitere, inhaltlich passende Unternehmen“ am Standort ansiedeln. Aber auch thematisch geeignete Wohnformen sowie überbetriebliche Gastronomie- und Infrastrukturangebote sollen im neuen Innovationsquartier Platz finden. Zudem kündigt Prisma eine „aktive Vernetzung“ mit dem Campus V und dem Millenium Park in Lustenau an. Paulus A. Vergeiner, Niederlassungsleiter Vorarlberg, Siemens AG Österreich: „Um Innovationen und Digitalisierung voranzutreiben, braucht es auch Flexibilität und Orte, die geeigneten Raum für Kommunikation und Interaktion geben. Wir werden daher in unserer neuen Niederlassung in Bregenz einen verstärkten Fokus auf optimale Zusammenarbeit und eine zukunftsgerichtete Arbeits- und Wohlfühlumgebung legen.“


Angaben der Prisma zufolge wird Siemens das künftige Innovationsquartier mit zukunftsweisender Gebäudetechnik ausstatten. Der Fokus liege auf Energieeffizienz und gesundem Raumklima.

<span class="copyright">klaus hartinger</span>
klaus hartinger

Zeitplan

2022–2024: Projektentwicklung, Städtebau, Architektur

2024–2026: Erste Entwicklungs­etappe (u.a. Siemens Vorarlberg)

ab 2025: Vorbereitung und Umsetzung weiterer Entwicklungs­etappen

bis 2028: Fertigstellung Gesamtquartier

Investitionsvolumen:

über 60 Milionen Euro

Positiv

Als „sehr positiv“ bezeichnet Standort-Bürgermeister Michael Ritsch das Entwicklungsprojekt. „Abgesehen von der Aufwertung des Areals durch bauliche Maßnahmen, ist das geplante Quartier auch für das gesamte Viertel, die Bevölkerung und die Unternehmer eine enorme Bereicherung.“
Die Prisma Unternehmensgruppe und Siemens AG Österreich haben im April einen Vertrag für eine für langfristige Kooperation geschlossen.

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