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Hilfe durch Technik im Garten

14.05.2022 • 15:59 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Gießen muss nicht viel Zeit in Anspruch nehmen.<span class="copyright"> klaus hartinger</span>
Gießen muss nicht viel Zeit in Anspruch nehmen. klaus hartinger

Gärtnern macht riesigen Spaß, wenn man ausreichend Zeit dazu hat.

In vielen Gärten kreisen inzwischen fast lautlos Mähroboter und sparen Lebenszeit der Gartenbesitzer. Viel Zeit nimmt auch das regelmäßige Gießen in Anspruch. Besonders in heißen Jahren ist das eine aufwändige Tätigkeit. So mancher Gartenfreund sieht das Gießen als Meditation an. Für die meis­ten ist es aber eher eine lästige Pflicht. Aus diesem Grunde beschäftige ich mich schon seit einigen Jahren erfolgreich mit automatischen Bewässerungs­systemen.

Hilfe durch Bewässerung

Bei der automatischen Bewässerung versorgt eine Kombination aus Versenkregner, Sprühdüsen und Tropfsystemen die unterschiedlichsten Gartenbereiche mit Wasser. Das Leitungssystem wird schon bei der Gartenanlage oder auch nachträglich unter­irdisch verlegt und über Magnetventile angesteuert.
In Rasenflächen verwenden wir im Boden versenkbare Sprühdüsen. Diese sind nur beim Wässern sichtbar. Nach getaner Arbeit ziehen sie sich wieder in den Boden zurück. Mit mehreren Sprühdüsen erreichen sie auch kleinere oder verwinkelte Rasenflächen sehr gut, da Richtung und Sprühweite leicht anzupassen ist. Bei größeren Flächen kommen Getrieberegner zum Einsatz. Sie haben eine Wurfweite von bis zu 15 Meter. Auch sie arbeiten völlig lautlos, wodurch das Wässern in den frühen Morgen- oder späten Nachtstunden sehr pflanzenschonend erfolgt. Auch sie ­versinken danach wieder im Boden.
Manchmal ist ein kreisrundes Wässern nicht machbar oder sinnvoll. In diesem Fall setzen wir spezielle Rechtecksdüsen ein. Mit diesen lassen sich auch schmale und lange Bereiche gut erreichen.


Die verschiedenen Bewässerungsstränge werden über ein kleines Steuerungsgerät bedient, wodurch die Anlagen auch funktionieren, wenn sie über das Wochenende verreisen oder länger im Urlaub sind. Kombiniert man die Anlage mit einem Feuchtigkeitssensor bzw. einem Niederschlagsmesser, setzt die Bewässerung bei Regen automatisch aus bzw. ergänzt nur fehlende Niederschlagsmengen. Das ermöglich einen optimalen Wuchs und hilft, Wasser zu sparen.

<br><span class="copyright">KLAUS HARTINGER</span>

KLAUS HARTINGER

Planung

Entscheidend für den Erfolg einer Bewässerung ist die durchdachte Planung. Dazu nehmen wir die Gegebenheiten vor Ort auf. Gebäude, Schwimmbecken und Wegflächen werden ausgespart. Hang- und Schattenlagen werden ebenfalls berücksichtigt und die Wassermengen entsprechend angepasst. Und schließlich verbindet man die Zuleitungen mit der entsprechenden Wasserquelle. Das kann ein Anschluss an die Ortswasserleitung sein, ein sauberer Grundwasserbrunnen oder ein geräumiger Wassertank, in dem Niederschlagswasser gesammelt wird oder eine Kombination davon.
In manchen Gärten wird nur die Bewässerung von Trögen und Pflanzkisten benötigt. Hier verwenden wir Tropfspieße oder Tropfschläuche mit entsprechenden Zuleitungen. Idealerweise verlegen wir diese Leitungen so elegant, dass die Bewässerungsschläuche möglichst wenig zu sehen sind.

Bewässerungssysteme

Zum Einsatz kommen bei uns verschiedene Bewässerungssysteme. Im Hausgarten verarbeiten wir gerne die einfach zu bedienenden Gardena-Bewässerungen. Die Montage ist unkompliziert, die Programmierung des Bewässerungs­computers einfach, sodass Änderungen von den Gartenbesitzern selbst ohne Probleme möglich sind. Mit nur einem Wasseranschluss lassen sich die verschiedensten Gartenbereiche bewässern. Der Pflegeaufwand dieser Anlagen ist gering.
In größeren Gärten arbeiten wir mit dem Bewässerungssystem der Firma Hunter. Diese wertigen Profilösungen sind sehr anpassungsfähig, benötigen jedoch gelegentlich eine professionelle Wartung. Bewässerungen sind schnell installiert. Umso länger ist die ersparte Zeit für erfreuliche Aktivitäten im Garten.

Florian Stadelmann

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