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Warum Longhi bessere Geschäfte erwartet

15.06.2022 • 19:32 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
<span class="copyright">wpa</span>Der Firmensitz von Longhi befindet sich in Lauterach.
wpaDer Firmensitz von Longhi befindet sich in Lauterach.

Verantwortlich dafür seien insbesondere Neukunden aus Westösterreich bis Salzburg.

Das Montage- und Automatisierungstechnik-Unternehmen Ing. R. Longhi GmbH & Co KG erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2022 eine leicht steigende Geschäfts­entwicklung. Verantwortlich dafür seien insbesondere vermehrte Anstrengungen bei der Gewinnung von Neukunden, wie die geschäftsführenden Gesellschafter Thomas und Mario Longhi zusammen mit Firmengründer Reinhard Longhi im wpa-Gespräch erklärten.


Mit dem leichten, aber konstanten Wachstum schließe man sich dem Trend der vergangenen Jahre an, der im Frühjahr 2020 aufgrund der Pandemiemaßnahmen nur kurz unterbrochen worden sei, so die Brüder Longhi. Der Umsatz des Familienunternehmens bewegte sich zuletzt in einer Größenordnung von rund vier Millionen Euro.

Partner von Bosch Rexroth

Longhi ist jahrelanger und zertifizierter Vertriebspartner des deutschen Industrieunternehmens Bosch Rexroth im Bereich Montagetechnik. In Österreich hat der deutsche Konzern diesbezüglich nur einen weiteren Vertriebs­partner, wobei Longhi insbesondere in Westösterreich bis nach Salzburg und Osttirol tätig ist. Der Schwerpunkt von Longhi liegt in der Projektierung, Ausarbeitung und dem Aufbau sowie der Inbetriebnahme samt Service und Wartung von Anlagen in der Montage- und Automatisierungstechnik. Dazu kommen Bau und Einrichtung von Arbeitsplätzen im Bereich manueller Produktionssysteme. Die Basis bildet immer das umfassende Produktangebot von Bosch Rexroth, das als ­Baukas­tensystem je nach Bedarf für diese Anlagen herangezogen wird.

Preissteigerung von 15 Prozent

Zu den Kunden von Longhi gehören Betriebe unterschiedlichster Branchen. „Unsere Systeme sind überall dort gefragt, wo es eine Produktion gibt“, so Mario und Thomas Longhi. Das reicht von Lebensmittelherstellern über die metallverarbeitende Industrie bis hin zur Automotive-Branche.

<span class="copyright">wpa</span>Mario (l.) und Thomas Longhi.
wpaMario (l.) und Thomas Longhi.


Als Herausforderung, wie in anderen Branchen auch, bezeichnen die Brüder die aktuelle Preisentwicklung. So sehe man gegenüber dem Vorjahr Preissteigerungen über das Sortiment von rund 15 Prozent.

Generationswechsel

Das Familienunternehmen Longhi wurde im Jahr 1987 von Reinhard Longhi gegründet und beschäftigt gegenwärtig 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Vor zwei Jahren erfolgte der Generationswechsel, als Reinhard Longhi die Geschäftsführung und sämtliche Firmenanteile an seine beiden Söhne Thomas und Mario Longhi abgetreten hat. Sie waren ihrerseits schon damals seit vielen Jahren ebenso im Unternehmen tätig.

Günther Bitschnau/wpa