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Räume und Freiräume

Ein Büro ist mehr als Tisch und Stuhl. Experte auf dem Gebiet ist Guntram Paterno.

Ein Schreibtischstuhl muss einstellbar sein auf die Größe derjenigen Person, die darauf sitzt“, erklärt Guntram Paterno, Geschäftsführer von „Paterno Bürowelt“ in Dornbirn. Laut Norm muss ein Stuhl für Menschen zwischen 1,45 und zwei Meter Größe und einem Gewicht von 45 bis 120 Kilogramm passen. Außerdem weist ein Stuhl eine Synchronmechanik auf und einen Schiebesitz für unterschiedliche Oberschenkellängen. Das Optimale, sagt Paterno, ist eine Balancesitzfläche. Perfekte Stühle hätten dazu eine Sitzneigeverstellung. „Im Leben setzen wir uns rund 250.000 Mal auf einen Stuhl. Dabei bekommen wir immer einen kleinen Schlag auf die Wirbelsäule, welcher sich bis zum Kopf fortsetzt. Gute Stühle haben eine Sitztiefenfederung, die den Großteil des Schlags abfedert.“

Keine Frage, dass Paterno in seinen Schauräumen nur normgerechte Stühle stehen hat. Mehr noch. Es geht dem Geschäftsführer um das Büro der Zukunft. „Dieses muss Bedürfnisse miteinander arbeitender Generationen erfüllen. Moderne Bürolösungen berücksichtigen ergonomische Aspekte sowie die Wahlfreiheit, wo, wie und wie lange gearbeitet wird“, zitiert er.

Bestleistungen können eben nur erbracht werden, wenn sich Menschen wohlfühlen. Paterno zeigt in Schauräumen, wie eine benutzerfreundliche Büroausstattung aussehen könnte.

Die Arbeitsplätze sollten mit Akustikpaneelen versehen sein. Jeder Platz braucht eine auf die Sehkraft abgestimmte Lichtquelle. Tische sind elektrisch oder hydraulisch in der Höhe einstellbar. Außerdem sollte es Begegnungszonen für kommunikativen Gedankenaustausch geben. Schallabsorbierend.

Inzwischen gibt es sogar Konferenztische mit antibakterieller Oberfläche. Außerdem werden Meetingtische mit organischen Formen produziert. Ob zu zweit oder zu acht, ob stehend oder sitzend. Der Tisch passt sich den Bedürfnissen an. „Ein hochwertiger Arbeitsplatz kostet derzeit zwischen 2000 und 2500 Euro. Das sind auf die Lebenserwartung des Arbeitsplatzes von 20 Jahren gerechnet etwa 55 Cent am Tag“, sagt Paterno über eine Investition, die sich lohnt.

<p class="caption">... Burkhard Dünser, Geschäftsführer Messepark</p>

... Burkhard Dünser, Geschäftsführer Messepark

vier Fragen an

1 Warum ist es wichtig, auch Familienunternehmen im Messepark zu haben?

Burkhard Dünser: Im Messe­park wird großer Wert auf Regionalität gelegt. Viele der 65 Shoppartner stammen aus Vorarlberg. Speziell Familienunternehmen verfügen über eine langjährige Tradition über mehrere Generationen. Das bringt Persönlichkeit mit sich. Das schätzen die Kunden. Zudem ist der Messepark auch im Familienbesitz.

2 Warum Paterno?

Dünser: Bei dem Dornbirner Familienunternehmen werden Tradition, Qualität und Innovation vereint. Die Verantwortlichen konnten so zum Stammsitz im Forach eine Filiale nahe beim Kunden eröffnen und damit Synergien nutzen.

3 Wie viele Einzelhändler gibt es? Wie ist das Verhältnis zu großen Ketten?

Dünser: Die 65 Shoppartner setzen sich aktuell aus 21 regionalen Partnern und 44 nationalen sowie internationale Marken zusammen. Das ist ein guter Mix. Das Einkaufszentrum Messepark gleicht daher keinem anderen Center. Das zeichnet uns bestimmt auch aus.

4 Was sind die Vorteile von Einzelhandel-Partnern?

Dünser: Die Vorteile liegen unter anderem in der Persönlichkeit. Die Eigentümer stehen oft selbst im Shop und sind für die Kunden da. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, besser auf regionale Besonderheiten eingehen zu können. Auch die kurzen Wege sind ein Vorteil. Wir haben das immer befürwortet. Aber wichtig ist im Endeffekt der Branchenmix.

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