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Phantombilder sollen bei Klärung helfen

18.05.2020 • 22:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
So könnten die Verstorbenen ausgesehen haben. Die Kleidungsstücke (oben) wurden bei den Leichen gefunden. <span class="copyright">Polizei</span>
So könnten die Verstorbenen ausgesehen haben. Die Kleidungsstücke (oben) wurden bei den Leichen gefunden. Polizei

Zeichnungen sollen bei Klärung von Kriminalfall helfen.

Einen grausigen Fund machte im vergangenen September ein Mountainbiker in einem nur schwer zugänglichen Waldstück oberhalb der Gütlestraße in Dornbirn. Wie die Polizei damals in einer Aussendung mitteilte, fand der Mann – er hatte sich verfahren – eines der beiden Skelette und habe seinen Fund der Polizei gemeldet. Bei der Nachschau durch die Exekutive wurde dann die zweite skelettierte Leiche entdeckt, die sich nur mehrere Meter weiter talwärts befand. Es dürfte sich um die sterblichen Überreste eines Mannes und einer Frau zwischen 70 und 80 Jahren handeln.

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Gesichtsrekonstruktion

Obwohl die ermittelnden Beamten die von den Verstorbenen getragenen Kleidungsstücke veröffentlicht hat, ist es der Polizei bislang noch nicht gelungen, den Fall zu klären und die Leichen zu identifizieren. Daher wurden seitens der Kriminalisten am gestrigen Montag Zeichnungen veröffentlicht, wie der Mann und die Frau zu Lebzeiten ausgesehen haben könnten. Ermöglicht wurde dies aufgrund einer veranlassten sogenannten Gesichts­weich­teil­rekonstruktion. Da die Frisur der beiden Leichen vor dem Todeszeitpunkt nicht mehr rekonstruierbar waren, wurden Phantombilder mit unterschiedlichen Haarschnitten angefertigt.
Die Fahnder erhoffen sich nun aufgrund dieser Phantomzeichnungen neue Hinweise aus der Bevölkerung, bei wem es sich um die beiden Verstorbenen handeln könnte. Die bisherigen Ermittlungen hätten ergeben, dass die Leichen seit Frühjahr 2018 im Wald gelegen haben dürften.