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Zwei Corona-Fälle an Bregenzer Schule

22.05.2020 • 13:23 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
In einer Bregenzer Schule wurden zwei Kinder positiv getestet.<span class="copyright"> Shutterstock/Symbolfoto</span>
In einer Bregenzer Schule wurden zwei Kinder positiv getestet. Shutterstock/Symbolfoto

38 Kinder, 7 Lehrpersonen und 3 Betreuer sind nun in Quarantäne.

In Bregenz stieg die Zahl der Corona-Infizierten von Sonntag auf Montag binnen 24 Stunden um sechs Personen. Insgesamt werden nun acht Menschen in der Landeshauptstadt als aktiv positiv geführt. Der Grund für den rasanten Anstieg war eine sechsköpfige Familie, deren Mitglieder allesamt am Virus erkrankten und positiv getestet wurden. Zwei der Kinder sind noch schulpflichtig und besuchen eine Bregenzer Schule. Die Geschwister haben auch in der Zeit des Lockdowns das Betreuungsangebot der Schule in Anspruch genommen und wurden somit bereits vor der Pflichtschulöffnung am Montag in der Bildungseinrichtung betreut.

Schnelle Reaktion

Die Schulleitung wurde von der Infektionsstelle des Landes über die infizierten Kinder informiert und in der Folge wurde eine Liste mit Kontaktpersonen erstellt. Es wurde sehr schnell reagiert, heißt es vonseiten der Schule, die betroffenen Personen telefonisch informiert und sofort isoliert. „Die Vorschriften wurden ganz genau eingehalten und schlussendlich befinden sich jetzt 38 Kinder, 7 Lehrpersonen und 3 Betreuer der Nachmittagsbetreuung in Quarantäne“, erklärt der Schulleiter gegenüber der NEUE.
Noch eine Woche Quarantäne. Bekanntermaßen bedeutet der Kontakt mit infizierten Personen zwei Wochen Isolation beginnend mit dem Tag des Letztkontaktes mit den Erkrankten. Dieser besagte Letztkontakt der Mitschüler, Lehrer und Betreuer datiert vom Mittwoch, den 13. Mai und somit von letzter Woche. Deshalb endet die Quarantäne für alle Beteiligten am kommenden Donnerstag, sprich exakt in einer Woche.
Der Ausfall der Lehrkräfte bedeutet für die Schule natürlich eine große Herausforderung, wie auch der Schulleiter bestätigt. Jedoch sei diese aufgrund der kurzen Periode durchaus zu meistern.
„Da es sich nur noch um eine Woche handelt, können wir den Ausfall für diese paar Tage mit anderen Lehrkräften auffangen“, erklärt er.

Maßnahmen befolgt

Der Direktor betont, dass alle Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln in der Schule strikt eingehalten wurden. Die Kinder dürften sich im Familienverbund und nicht in der Schule angesteckt haben. Um sicherzugehen, dass der verbleibende Lehrkörper nicht mit dem Virus infiziert ist, sieht die Schulleitung vor, dass alle Lehrer freiwillig getestet werden. Bereits gestern wurde ein Teil des Schulpersonals bei der Teststelle in Röthis vorstellig. Die Ergebnisse sind noch ausständig.

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