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Gutes Geschäftsjahr für Illwerke vkw

19.06.2020 • 21:33 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Hohe Großhandelspreise auf dem Strommarkt waren gut für das Geschäft der Illwerke vkw. <span class="copyright">Hartinger</span>
Hohe Großhandelspreise auf dem Strommarkt waren gut für das Geschäft der Illwerke vkw. Hartinger

Trotz Corona-Krise sollen geplante Investitionen getätigt werden.

Deutlich gesteigert hat die Illwerke vkw AG ihren Gewinn vor Steuern. Im ersten Jahr nach der offiziellen Fusion der beiden Unternehmen lag das Ergebnis im Geschäftsjahr 2019 bei 73 Millionen Euro. 2018 waren es noch 44 Millionen Euro gewesen. Das wurde bei der Hauptversammlung am Freitag bekannt gegeben.

IT-Systeme zusammengeführt

Vorstandsmitglied Christof Germann zeigte sich „sehr zufrieden“ mit dem abgelaufenen Jahr. So sei es gelungen, den Zusammenschluss von Illwerken und VKW erfolgreich abzuwickeln. Vor allem die Zusammenführung der IT-Systeme beider Unternehmen sei eine wichtige Voraussetzung gewesen, um die Prozesse effizienter zu gestalten und an die zukünftigen Anforderungen anzupassen. Dank höherer Großhandelspreise auf dem Strommarkt hätten sich auch die Zahlen sehr positiv entwickelt.

Christof Germann ist sehr zufrieden mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr. <span class="copyright">Hartinger</span>
Christof Germann ist sehr zufrieden mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr. Hartinger

So wurde neben dem Vorsteuergewinn auch der Umsatz von 599 Millionen Euro im Jahr 2018 auf 668 Millionen Euro gesteigert. Die Eigenkapitalquote blieb mit 67 Prozent stabil (2018: 68 Prozent). In Investitionen flossen im Vorjahr 244 Millionen Euro. 2018 waren es 93 Millionen Euro gewesen.

“Kerngesundes Unternehmen”

Die Unternehmensverantwortlichen wollen trotz Corona-Krise an den geplanten Inves­titionen festhalten. Allerdings sei die Pandemie auch an der Energiewirtschaft nicht spurlos vorübergegangen. Rückgänge beim Energieverbrauch und wieder sinkende Großmarktpreise würden das laufende Geschäft belasten, heißt es in einer Aussendung. Die Illwerke vkw seien jedoch ein „kerngesundes Unternehmen mit ausreichend Reserven“, weshalb auch weiterhin Investitionen getätigt werden können, meinte Germann.

Vorstandsmitglied Helmut Mennel gibt die Stromautonomie 2030 als Ziel aus. <span class="copyright">Hartinger</span>
Vorstandsmitglied Helmut Mennel gibt die Stromautonomie 2030 als Ziel aus. Hartinger

Sein Vorstandskollege Helmut Mennel erläuterte, in welche Richtung es dabei gehen soll. Bis 2030 soll die Stromautonomie erreicht werden. Zu diesem Zweck würden Projekte im Bereich Wasserkraft und Photovoltaik forciert, sagte Mennel.

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