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Bald Corona-Strafen in Bussen

25.07.2020 • 06:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Verkehrsverbund: “Bereitschaft, Maske zu tragen, ist gesunken”

Die Bereitschaft, in den Stadt- und Landbussen einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, habe mit den Lockerungen in anderen Bereichen stark abgenommen, stellt Verkehrsverbund-Geschäftsführer Christian Hillbrand unumwunden fest. Darüber hinaus ortet er „so etwas wie offenen Widerstand“. Manche Fahrgäste würden sich „ganz bewusst“ nicht an die gesetzlichen Vorschriften halten.

Strafen bald auch in Bussen

Strafen wie bei ÖBB. Deshalb soll es künftig auch für Mobilbegleiter in den Bussen eine Sanktionsmöglichkeit geben. „Wir treffen hier gerade die letzten Vorbereitungen, nächste Woche werden wir die Öffentlichkeit informieren.“ Im Gespräch mit der NEUE verrät Hillbrand schon jetzt, dass man sich bei der Strafhöhe wohl an der ÖBB orientieren wird. „Es macht Sinn, dass das einheitlich ist.“

Mehr Mobilbegleiter benötigt

Der VVV-Geschäftsführer kündigt zudem verstärkte Kontrollen durch Mobilbegleiter an. „Derzeit sind wir noch mit dem Stammpersonal unterwegs, aber wir werden hier natürlich aufstocken müssen.“ Grundsätzlich hoffe er, dass mit der Wiedereinführung der Maskenpflicht im Handel auch die Bereitschaft steige, in den öffentlichen Verkehrsmitteln einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

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