Allgemein

Klocker-Elf „maximal unterwegs“

22.08.2020 • 21:48 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Admira Dornbirn war den Andelsbuchern einen Schritt voraus. <span class="copyright">Frederick Sams</span>
Admira Dornbirn war den Andelsbuchern einen Schritt voraus. Frederick Sams

Vorarlbergliga-Leader Admira Dornbirn gewinnt gegen Andelsbuch.

Zwölf Punkte aus den ersten vier Saisonspielen! Solch einen Meisterschaftsauftakt gab es bei der Dornbirner Admira, die gestern vor 400 Zuschauern gegen Gäste aus Andelsbuch mit 4:0 gewann, schon lange nicht mehr. Die Klocker-Truppe, die in der Endabrechnung 2018/19 den Eliteliga-Einzug nur knapp verpasste, ist momentan also maximal unterwegs. Der gut besetzte Kader ist eines der Erfolgsrezepte der Rohrbacher, die besonders durch die Rückkehr von Eigengewächs Alexander Huber – er spielte zuletzt beim FC Dornbirn – an Qualität gewonnen haben.

Winner per Elfmeter

Huber war es auch, der in Minute zehn nach idealer Winner-Vorlage im Strafraum von Metin Batir regelwidrig gebremst wurde. Frederic Winner (11.) verwandelte den verhängten Elfmeter sicher. Kurz darauf die Chance von Martin Brunold (14.) nachzulegen, aber die FCD-Leihgabe brachte den Ball nicht richtig unter Kontrolle.
Nach der Anfangsviertelstunde nahmen auch die Bregenzerwälder, die einige Stammkräfte vorgeben mussten, am Geschehen teil. Vor allem der quirlige Petros Fink beschäftigte die Abwehr der Messestädter. Vor der Pause holt der erst 16-Jährige drei Freistöße aus gefährlicher Distanz heraus, doch Experte Batir zielte zuerst knapp rechts (18.), dann links (28.) daneben und in der 33. Minute war Admira-Keeper Jeffrey Abwerzger mit einer Faustabwehr zur Stelle. Auf der Gegenseite scheiterte zuvor Marco Pichler an Torhüter Laurin Staudigl und kurz vor dem Wechsel verpasste erneut Brunold (41.).

Drei Treffer und Kapitäne

Trotz der 1:0-Pausenführung war Hausherr Herwig Klocker nicht zufrieden. Er brachte mit Philipp Stoss und Nino Palinic zwei neue Kräfte, die sich schlussendlich beide mit einem Treffer bedankten. Doch der Reihe nach. Zehn Minuten nach Wiederbeginn konnte Staudigl einen Huber-Schuss nur kurz abwehren und Stoss verwertete den Rebound. Es folgte eine Doppelchance von Lukas Bertignoll (64.), der zur Pause die Kapitänsschleife von Marco Pichler übernahm und diese in Minute 76 verletzungsbedingt an Winner übergeben musste.
Der neue Admira-Mannschaftsführer übernahm wenig später erneut bei einem Strafstoß – Batir stoppte dieses Mal Palinic – die Verantwortung und erhöhte auf 3:0. Den Schlusspunkt setzte nach toller Griesebner-Vorlage Palinic in der Nachspielzeit.
„Wir haben wenig zugelassen und unsere Möglichkeiten genützt“, ließ Klocker zufrieden wissen. Für Gegenüber Ludwig Reiner fiel die Niederlage zu hoch aus. „Die Ausfälle zeigten Wirkung, wir haben aber trotzdem gut dagegengehalten.“

Hattrick von Pineiro

Mit Ludesch und Höchst gaben zwei Heimteams ein 1:0 zur Pause aus der Hand. Im Oberland-Duell behielt am Ende Nenzing mit 3:1 die Oberhand und im Rheinau-Stadion ging Bizau als 2:1-Sieger vom Platz. Spektakulär war das Wälder-Derby in Bezau. Rene Fink brachte Alberschwende zwei Mal in Front, doch ein Hattrick (Anm.: innerhalb von 13 Minuten) des Bezauer Neuzugangs Thomas Ricardo Pineiro Dos Santos sorgte für einen 3:2-Halbzeitstand, der bis zum Schlusspfiff hielt.

Du hast einen Tipp für die NEUE Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@neue.at.