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Nadal sucht nach Rom-Aus keine Ausreden

20.09.2020 • 11:54 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Nadal sucht nach Rom-Aus keine Ausreden

Schwartzman besiegte Titelverteidiger Nadal in Rom.

Bärenstark hatte er in den Runden davor ausgesehen, doch Sandplatz-König Rafael Nadal ist schon im Viertelfinale des Masters-1000-Turniers in Rom ausgeschieden. Bei der Generalprobe für die am kommenden Sonntag beginnenden French Open musste sich der zwölffache Roland-Garros-Champion Diego Schwartzman überraschend mit 2:6,5:7 beugen. Der 34-jährige Spanier wollte aber nach keinen Ausreden suchen.

Das Hauptproblem des neunfachen Rom-Siegers, der Schwartzman in allen neun vorangegangenen Matches geschlagen hatte, war am Samstag der Aufschlag. Zudem beging er eine Serie von uncharakteristischen Fehlern. 30 unerzwungene Fehler und fünf Service-Verluste zeugen davon.

„Habe nicht gut genug gespielt“

„Wenn man den Aufschlag so oft verliert, kann man nicht erwarten ein Match zu gewinnen. Daran muss ich arbeiten und ich weiß, wie ich das mache“, sagte Nadal. Es sei einfach nicht sein Abend gewesen und auch nicht die Zeit, Ausreden zu finden. „Ich muss einfach akzeptieren, dass ich nicht gut genug gespielt habe.“

Für Nadal, der in Paris seinen French-Open-Rekord von bisher zwölf Titeln ausbauen möchte, war es das erste Turnier seit der Pause wegen der Coronakrise. Zuletzt hatte er Ende Februar das Turnier in Acapulco gewonnen. Der Spanier hat den US-Trip nach New York ja ausgelassen, um sich in Europa ganz auf Sand für das Grand-Slam-Turnier an der Seine vorzubereiten. Umso überraschender kam das Aus.

Djokovic mit Ausraster

Sein großer Widersacher hingegen steht im Halbfinale, wenn auch mit einem Ausraster. Der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic rang den Deutschen Dominik Köpfer mit 6:3,4:6,6:3 nieder und zerstörte in einem Wutausbruch einen Schläger. Djokovic steht unter besonderer Beobachtung, weil er bei den US Open wegen eines im Frust weggeschlagenen Balls eine Linienrichterin am Kehlkopf getroffen hatte. Dies führte den Regeln entsprechend zur Disqualifikation, auch wenn dies unabsichtlich passiert war.

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Djokovic zerstörte aus Ärger sein RacketAP