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Architekturwettbewerb ausgelobt

11.10.2020 • 10:50 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
In der Vorderland-Gemeinde Weiler soll ein neues pfarrliches Zentrum entstehen. <span class="copyright">Klaus Hartinger</span>
In der Vorderland-Gemeinde Weiler soll ein neues pfarrliches Zentrum entstehen. Klaus Hartinger

Pfarre Weiler braucht Platz für ihre pastorale Arbeit.

Die Pfarre zum Heiligsten Herzen Jesu in der Vorderland-Gemeinde hat einen Architekturwettbewerb für ein Pfarrheim ausgeschrieben. geladen sind sechs Büros, darunter auch die aus Weiler stammenden Architekten Michelangelo Zaffignani sowie Bernhard und Stefan Marte (Marte. Marte). Letztere hatten Mitte der 1990er-Jahre schon den Friedhof erweitert und um eine kleine Totenkapelle ergänzt. Die geladenen Büros haben bis Ende November Zeit, ihre Entwürfe auf Papier zu bringen. Noch im Dezember soll feststehen, wer das neue Pfarrheim bauen wird. Fachpreisrichter sind Marina Hämmerle, Ernst Beneder und Mattias Hein.

Platz für pastorale Arbeit

Wie aus der Auslobung hervorgeht, „benötigt die Pfarre für ihre pastorale Arbeit entsprechende Räumlichkeiten, welche derzeit nicht vorhanden sind bzw. nur bedingt von der Gemeinde zur Verfügung gestellt werden können“. Durch zwei Grundstücke, die südseitig an den Pfarrhof anschließen, bestehe nun die Möglichkeit, in Verbindung mit dem Pfarrhof und der Kirche ein pfarrliches Zentrum zu entwickeln. Das Raumprogramm sieht unter anderem ein Foyer, einen Saal, eine Cateringküche sowie einen Jugend- und Mehrzweckraum vor.
Die Pfarre Weiler ist eine von elf Pfarren im Vorderland und Standort der Pastoralleitung der Seelsorgeregion. Von den 2130 Einwohnern sind rund 1400 römisch-katholischen Glaubens.

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