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Vier Fragen an …

14.11.2020 • 21:08 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Michael Tagwerker, WKV-Spartengeschäftsführer Handel.<span class="copyright"> Frederick Sams</span>
Michael Tagwerker, WKV-Spartengeschäftsführer Handel. Frederick Sams

… Michael Tagwerker, WKV-Spartengeschäftsführer Handel.

1 Der Handel muss zusperren. Welche Auswirkung wird das haben?
Tagwerker:
Das lässt sich noch schwer abschätzen. Am 24. November hätte das Weihnachtsgeschäft begonnen. Dieser Start wird auf 7. Dezember verschoben. Für das Weihnachtsgeschäft sind das schlechte Vorzeichen, und ob das noch eingeholt werden kann, werden wir sehen.

2 Wieviel vom Jahresumsatz eines Handelsunternehmens macht das Weihnachtsgeschäft aus?
Tagwerker:
Der Monat Dezember ist circa 25 Prozent über dem Durchschnitt der anderen Monate. Da kann man sich ausrechnen, wie bedeutend dieser Monat ist.

3 Fürchten Sie, dass sich viele Vorarlberger internationaler Onlinehändler bedienen und nicht auf die Öffnung des stationären Handels warten?
Tagwerker:
Diese Befürchtung besteht, aber wenn der Handel am 7. Dezember aufgeht, sind die Warenlager voll. Es muss niemand fürchten, das Geschenk seiner Wahl nicht zu finden. Wir appellieren an die Bevölkerung, die Weihnachtseinkäufe aufzuschieben und im stationären Handel zu kaufen.

4 Was würde eine Verlängerung des Lockdowns über den 7. Dezember hinaus bedeuten?
Tagwerker:
Den Handel bis Weihnachten zu schließen, wäre ein Totalschaden. Dieses Szenario kann ich mir nicht vorstellen, und das kann sich dieses Land nicht leisten.

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