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Einreisebestimmungen in Europa

16.11.2020 • 15:56 Uhr / 59 Minuten Lesezeit
Einreisebestimmungen in Europa

Ein Überblick über die europäischen Ziele in alphabetischer Reihenfolge.

In diesem Jahr ist eine gute Vorbereitung noch mehr als sonst schon die halbe Urlaubsfreude. „Heuer ist eine umfassende Reisevorbereitung unerlässlich. Genaue Informationen über die aktuellen Bestimmungen bezüglich Einreise und den Regeln vor Ort sind sehr wichtig“, sagt ÖAMTC-Touristikerin Maria Renner.

Das sind die wichtigsten Regeln in den europäischen Ländern:

Albanien. Freie Einreise für Österreicher. Seit 1. Juli besteht keine Quarantänepflicht mehr. Seit 15. Oktober besteht allgemeine Maskenpflicht für alle Personen ab 11 Jahren in ganz Albanien, sowohl in Innenräumen als auch im Freien (Ausnahmen: im Privatbereich, bei Pkw-Fahrten mit Familienmitgliedern, bei Rad- und Motorradfahrten und Ausnahmen für Sportler). Bis 2. Dezember gilt in der Zeit von 22 Uhr bis 6 Uhr landesweit eine nächtliche Ausgangssperre. Achtung: Österreich hat eine Reisewarnung für Albanien erlassen. Wer aus einem dieser Risikogebiete nach Österreich einreist, muss ein Gesundheitszeugnis (mit negativem PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist) vorlegen. Alternativ kann man sich in Quarantäne begeben, muss aber auch dann innerhalb von 48 Stunden verpflichtend einen PCR-Test veranlassen – und zwar auf eigene Kosten. Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses ist eine selbstüberwachte Quarantäne einzuhalten. Dafür ist eine Unterkunftsbestätigung vorzulegen.

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Andorra. Freie Einreise. Quarantänepflicht besteht nur noch bei Einreise außerhalb Europas oder aus einem aktuellem Risikogebiet, zu dem Österreich aus Sicht der Behörden Andorras derzeit nicht gehört. Es besteht eine allgemeine Maskentragepflicht für Personen ab 10 Jahren an allen öffentlichen Orten innerhalb und außerhalb geschlossener Räume. In Fahrzeugen ist das Tragen eines Mundschutzes ebenfalls Pflicht, wenn Personen nicht desselben Haushalts in einem Fahrzeug unterwegs sind. Restaurants, Bars und Pubs schließen um 1 Uhr nachts. Bei Covid-19-Symptomen oder Kontakt mit Infizierten wählt man die Telefonnummer 116. Achtung: Österreich hat eine Reisewarnung für Andorra erlassen. Wer aus einem dieser Risikogebiete nach Österreich einreist, muss ein Gesundheitszeugnis (mit negativem PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist) vorlegen. Alternativ kann man sich in Quarantäne begeben, muss aber auch dann innerhalb von 48 Stunden verpflichtend einen PCR-Test veranlassen – und zwar auf eigene Kosten. Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses ist eine selbstüberwachte Quarantäne einzuhalten. Dafür ist eine Unterkunftsbestätigung vorzulegen.

Belarus (Weißrussland). Österreichische Staatsbürger müssen seit 22. Oktober bei der Einreise einen negatives PCR-Test-Attest in englischer Sprache vorweisen, das nicht älter als 72 Stunden ist. Die Einreise auf dem Landweg nach Belarus ist seit 1. November nur mehr eingeschränkt möglich: Gründe sind familiären Bindungen, Reisen in geschäftlichen oder humanitären Auftrag oder mit Diplomatenpass. Abgesehen von der Corona-Pandemie durchlebt Weißrussland derzeit eine politische Krise: Seit der von der Opposition als manipuliert eingestuften Präsidentenwahl kommt es zu Protesten gegen das autoritäre Regime von Langzeit-Machthaber Alexander Lukaschenko. Achtung: Österreich hat eine Reisewarnung für Belarus erlassen. Wer aus einem dieser Risikogebiete nach Österreich einreist, muss ein Gesundheitszeugnis (mit negativem PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist) vorlegen. Alternativ kann man sich in Quarantäne begeben, muss aber auch dann innerhalb von 48 Stunden verpflichtend einen PCR-Test veranlassen – und zwar auf eigene Kosten. Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses ist eine selbstüberwachte Quarantäne einzuhalten. Dafür ist eine Unterkunftsbestätigung vorzulegen.

Drei Fragen an …

… Maria Renner, ÖAMTC-Touristikerin

  1. Abgesehen vom Abstand-halten und den Hygieneregeln – was sollte man vor
    dem Urlaub im Ausland bedenken?
    Maria Renner: Es ist so wichtig wie noch nie, sich vorab zu informieren, was bei der Einreise oder auch an Regeln vor Ort gilt. Die Vorschriften ändern sich laufend und sind von Land zu Land, oft sogar von Region zu Region unterschiedlich.
  2. Bekommt man während des Urlaubs grippeähnliche Symptome – wie kann man sich wappnen?
    Renner: Am besten speichert man sich die wichtigsten Telefonnummern im Reiseland, die man bei einem Covid-19-Verdacht kontaktieren soll und bei denen man Informationen zum weiteren Prozedere bekommt, schon vor der Abreise im Handy ein.
  3. Wird man gestraft, wenn man als Urlauber gegen die lokalen Corona-Maßnahmen verstößt?
    Renner: Ja. In Italien liegt der Strafrahmen zwischen 400 und 3000 Euro, in Slowenien zwischen 400 und 4000 Euro und in Kroatien sogar zwischen 1050 und 15.800 Euro. Wer gegen die griechischen Auflagen zur Einreise verstößt, dem droht eine Strafe von 500 Euro. In Spanien sind es bis zu 100 Euro bei Verstößen gegen die Maskenpflicht.

Belgien. Seit 30. Oktober steht ganz Österreich auf der “rote Liste”: Bei einem Aufenthalt in den letzten 14 Tagen in einer „roten Zone“ besteht für Reisende ohne Symptome bis vorläufig 15. November nach der Einreise in Belgien keine Testpflicht mehr. Vielmehr entscheidet die Evaluierung des Public Health Passenger Locator Forms, das man 48 Stunden vor der Einreise ausfüllen muss, ob man sich nach der nach Ankunft in eine 10-tägige Quarantäne begeben muss oder nicht. Eine allfällige Quarantäneaufforderung erfolgt per SMS. Ausgenommen sind Personen, die sich weniger als 48 Stunden in einer „roten Zone“ aufgehalten haben oder sich weniger als 48 Stunden in Belgien aufhalten werden sowie essenzielle Reisebewegungen und Reisen von Personen in essenzieller Funktion. Bei Kurzaufenthalten gibt es auch Ausnahmen bei der Registrierung: Reisende, die nicht per Flugzeug oder Schiff einreisen und die sich weniger als 48 Stunden außerhalb von Belgien aufgehalten haben oder die sich weniger als 48 Stunden in Belgien aufhalten werden, müssen sich nicht im Voraus registrieren. Am Flughafen Brüssel erfolgen Temperaturmessungen bei allen Passagieren mit Wärmekameras. Zutritt wird bei einer Körpertemperatur über 38 Grad Celsius verweigert. Es besteht Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln inklusive Haltestellen, Bahnhöfe und Bahnsteigen sowie an den Flughäfen und öffentlichen Gebäuden, auf Märkten, Kultureinrichtungen, in Einkaufszentren und zum Teil auch Einkaufsstraßen ab einem Alter von 12 Jahren. Seit 2. November müssen, bis auf essentielle Geschäfte wie Supermärkte, der Handel und auch die Gastronomie schließen. Hotels bleiben geöffnet, Mahlzeiten müssen in den Zimmern eingenommen werden. In Flandern gilt eine Ausgangssperre von 0 bis 5 Uhr morgens, in Brüssel und der Wallonie von 22 Uhr bis 6 Uhr. Zur medizinischen Abklärung möglicher Symptome wählt man die Notrufnummer 112. Achtung: Seit 31. Oktober gilt eine partielle Reisewarnung (Sicherheitsstufe 5) für die Regionen Brüssel und Wallonien. Wer aus einem dieser Risikogebiete nach Österreich einreist, muss ein Gesundheitszeugnis (mit negativem PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist) vorlegen. Alternativ kann man sich in Quarantäne begeben, muss aber auch dann innerhalb von 48 Stunden verpflichtend einen PCR-Test veranlassen – und zwar auf eigene Kosten. Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses ist eine selbstüberwachte Quarantäne einzuhalten. Dafür ist eine Unterkunftsbestätigung vorzulegen.

Bosnien-Herzegowina. Österreicher müssen bei der Einreise einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist. In der Föderation Bosnien und Herzegowina und in der Republika Srpska ist ein Abstand von mindestens zwei Metern zu Personen einzuhalten, mit denen man nicht in einem Haushalt lebt. In geschlossenen öffentlichen Räumen besteht Maskenpflicht. In der Föderation Bosnien und Herzegowina gilt auch der Öffentlichkeit Maskenpflicht, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Achtung: Österreich hat eine Reisewarnung für Bosnien-Herzegowina erlassen. Wer aus einem dieser Risikogebiete nach Österreich einreist, muss ein Gesundheitszeugnis (mit negativem PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist) vorlegen. Alternativ kann man sich in Quarantäne begeben, muss aber auch dann innerhalb von 48 Stunden verpflichtend einen PCR-Test veranlassen – und zwar auf eigene Kosten. Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses ist eine selbstüberwachte Quarantäne einzuhalten. Dafür ist eine Unterkunftsbestätigung vorzulegen.

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Bulgarien. Die Einreise nach Bulgarien ist möglich. Bei der Einreise ist ein Einreiseformular mit Kontaktdaten auszufüllen, das am Flughafen/Grenzstellen erhältlich ist. Auf den bulgarischen Flughäfen und auch an den Landgrenzübergängen wurden Gesundheitskontrollen mit Temperaturmessungen für Einreisende eingerichtet. Personen mit Körpertemperatur über 37 Grad Celsius werden isoliert und unter Quarantäne gestellt bzw. medizinisch behandelt. In öffentlichen Verkehrsmitteln, Bahnhöfen und Bushaltestellen, Apotheken, Einzelhandelsgeschäften, Shopping-Centers und in medizinischen Einrichtungen ist ein Mund-Nasenschutz zu tragen. Seit 22. Oktober gilt die Maskenpflicht auch im Freien, wenn Abstandhalten nicht möglich ist. Zwischen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Bars, Discotheken und Nachtclubs bleiben geschlossen. Bei Verdacht auf Erkrankung wird geraten, die Notrufzentrale unter 112 zu kontaktieren. Achtung: Seit dem 17. Oktober gilt für Bulgarien nur noch eine partielle Reisewarnung (Stufe 5): Als Risikogebiet sind die 16 Gebiete Blagoewgrad, Burgas, Dobritsch, Gabrowo, Jambol, Kardschali, Montana, Plowdiw, Rasgrad, Schumen, Sliwen, Smoljan, Sofia, Stara Sagora, Targovischte und Warna eingestuft. Wer aus einem dieser Risikogebiete nach Österreich einreist, muss ein Gesundheitszeugnis (mit negativem PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist) vorlegen. Alternativ kann man sich in Quarantäne begeben, muss aber auch dann innerhalb von 48 Stunden verpflichtend einen PCR-Test veranlassen – und zwar auf eigene Kosten. Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses ist eine selbstüberwachte Quarantäne einzuhalten. Dafür ist eine Unterkunftsbestätigung vorzulegen.

Dänemark. Die Einreise von Österreich nach Dänemark ist nur mit einem negativen Covid-19-Test möglich, der spätestens 72 Stunden vor der Einreise durchgeführt werden muss. Zusätzlich ist eine Einreise aus Österreich nach Dänemark (das gilt auch für die Färöer Inseln und Grönland) nur aus einem “berücksichtigungswürdigen Grund” (z.B. bestehendes Arbeitsverhältnis, Studium, Geschäftsreisen usw.) möglich. Eine Einreise aus Österreich für Urlaubszwecke ist derzeit nicht möglich. In ganz Dänemark gilt an Flughäfen und in öffentlichen Verkehrsmitteln einschließlich Bahnhofs- und Haltestellenbereich sowie im gewerblichen Personentransport (Taxis, Reisebusse) die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Diese Pflicht gilt außerdem in Supermärkten und Einkaufszentren, in Freizeiteinrichtungen beim Besuch von Restaurants, Bars, Cafés und ähnlichen Gaststättenbetrieben, solange man nicht am Platz sitzt. Kinder bis einschließlich 12 Jahren sind von den Verpflichtungen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ausgenommen. Gaststättenbetriebe dürfen nur bis 22 Uhr geöffnet sein. Wegen der Ausbreitung einer bei Nerzen aufgetretenen Mutation des Coronavirus hat die dänische Regierung weitreichende Beschränkungen in der Region Nordjütland erlassen: In Hjørring, Frederikshavn, Brønderslev, Jammerbugt, Vesthimmerland, Thisted and Læsø wird der öffentliche Nahverkehr eingestellt, die Einwohner werden eindringlich aufgefordert, in ihrer jeweils eigenen Kommune zu bleiben. Restaurants, Gasthäuser und andere Lokale müssen dort ab 7. November schließen, dürfen aber Essen zum Mitnehmen anbieten. Die Nummern der regionalen Corona-Hotlines findet man hier.

Deutschland. Mit dem 2. November geht Deutschland in einen Lockdown – vorerst bis Ende des Monats: Restaurants, Bars, Clubs, Diskotheken und Lokale werden geschlossen. Freizeiteinrichtungen wie Theater, Opern oder Konzerthäuser haben ebenfalls nicht geöffnet. Hotels können geöffnet bleiben, dürfen allerdings nicht für touristische Zwecke genutzt werden. Mit 31. Oktober weitet Deutschland seine Reisewarnung auf ganz Österreich aus – mit Ausnahme der Enklaven Kleinwalsertal und Jungholz. In den einzelnen deutschen Bundesländern finden neue Quarantäneregelungen Anwendung: Reisende aus Risikogebieten müssen sich nach Einreise in ihrem Zielort für 10 Tage in häusliche Quarantäne begeben. Die Betroffenen können sich frühestens am fünften Tag nach Einreise durch ein negatives Testergebnis von der Pflicht zur häuslichen Quarantäne befreien. Ausnahmeregelungen kann es weiterhin für Berufspendler, Ehe- und Lebenspartner, Eltern mit geteiltem Sorgerecht und andere Reisende geben. Reisende, die sich in den letzten 10 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen sich vor ihrer Ankunft in Deutschland auf www.einreiseanmeldung.de anmelden und den Nachweis über die Anmeldung bei Einreise mit sich führen. Es gilt eine Testpflicht für Grenzpendler mit Wohnsitz in einem Risikogebiet und Arbeits- oder Schulplatz in Bayern. Generell gelten das Gebot, Abstand und Hygiene einzuhalten, ebenso wie eine Maskenpflicht in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln, davon abgesehen unterscheiden sich die Regeln in Deutschland je nach Bundesland. Die Durchreise durch Deutschland ist weiterhin gestattet.

Estland. Österreich steht in Estland auf der “roten Liste”. Einreisende in das baltische EU-Land können wählen, ob sie sich 14 Tage in Quarantäne begeben oder in Estland Corona-Tests (Kosten 67 Euro) durchführen lassen. Bei der Ankunft macht man den ersten Test, frühestens nach sieben Tagen in Selbstisolation muss man sich erneut testen lassen. Bei einem negativen Ersttest kann man in Geschäfte gehen, unnötige Kontakte sind aber zu vermeiden. Es besteht eine ausdrückliche Empfehlung für das Tragen von Masken wo Abstandsregeln kaum eingehalten werden können (öffentliche Verkehrsmittel, Supermärkte, geschlossene Räume), jedoch keine Pflicht. Die Corona-Hotline erreicht man unter der Rufnummer 00372 600 1220.

Finnland. Für Österreicher ist eine Einreise aus touristischen Gründen nicht möglich. Für Einreisende die Ausnahmekriterien erfüllen (Dienstreisen etc.) besteht die Verpflichtung zu 10 Tagen Quarantäne, deren Dauer durch zwei freiwillige Covid-19-Tests zu verkürzen. Die finnischen Behörden empfehlen, in Geschäften, Einkaufszentren, öffentlichen Gebäuden und öffentlichen Verkehrsmitteln einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. In der Ekstra-Klasse der finnischen Bahn gilt Maskenpflicht. Es bestehen Beschränkungen bei den Öffnungszeiten der Gastronomiebetriebe, den Ausschankzeiten für Alkohol und der Anzahl der Plätze, die in Restaurants besetzt werden dürfen.

Frankreich. Frankreich geht mit dem 30. Oktober in einen Lockdown: Für die Bevölkerung gelten Ausgangsbeschränkungen: Jedes Verlassen der eigenen Wohnung ist nur zu bestimmten Zwecken (z.B. Behördengänge, Schulbesuch, Einkäufe des täglichen Bedarfs, unabweisbare familiäre Gründe, nicht teleheimarbeitsfähige Arbeitstätigkeit) und unter Mitführung einer Ausgangsbescheinigung möglich. Bars, Restaurants und andere nicht unentbehrliche Geschäfte müssen schließen. Bewegungen zwischen den französischen Departments sind verboten. Österreicher können ohne Auflagen nach Frankreich einreisen. Weiters besteht in ganz Frankreich für alle Personen ab sechs Jahren im Freien und in geschlossenen öffentlichen Räumen eine Maskenpflicht. Bei einem Verstoß werden 135 Euro Strafe fällig. Achtung: Seit 28. September gilt für die Regionen Provence-Alpes-Côte d’Azur und Île-de-France eine partielle Reisewarnung. Wer aus einem dieser Risikogebiete nach Österreich einreist, muss ein Gesundheitszeugnis (mit negativem PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist) vorlegen. Alternativ kann man sich in Quarantäne begeben, muss aber auch dann innerhalb von 48 Stunden verpflichtend einen PCR-Test veranlassen – und zwar auf eigene Kosten. Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses ist eine selbstüberwachte Quarantäne einzuhalten. Dafür ist eine Unterkunftsbestätigung vorzulegen.

PCR-Tests an österreichischen Flughäfen

Wien. Ab 1. August 2020 können täglich von 7 bis 20 Uhr PCR-Tests direkt im Health Center Vienna Airport im Office Park 3 gemacht werden. Bei Bedarf soll auch darüber hinaus getestet werden. Die Kosten belaufen sich derzeit auf 190 Euro, ab dem 8. August 120 Euro. Bezahlt werden kann nur mit Kredit- oder Bankomatkarte. Die Ergebnisse liegen innerhalb von drei bis sechs Stunden vor.
Salzburg. Seit 6. August können sich Reisende am Flughafen Salzburg in einer eigenen Teststation auf das Coronavirus testen lassen. Der PCR-Test kostet 150 Euro, das Ergebnis soll binnen 24 Stunden vorliegen. Das Resultat wird per E-Mail übermittelt. Betrieben wird die Teststation in einem früheren Warteraum in der Ankunftshalle, die Abstriche werden vom Roten Kreuz durchgeführt. Wie der Flughafen in einer Aussendung informierte, soll die Teststation nicht nur ankommenden Passagieren, sondern auch allen anderen Kunden zur Verfügung zu stehen. Bei abreisenden Personen wird empfohlen, den Test zwei Tage vor Reisebeginn durchzuführen, damit das Ergebnis rechtzeitig verfügbar ist. Die PCR-Tests sind jeden Tag möglich, die Öffnungszeiten orientieren sich vorerst allerdings am Flugplan. Die Anmeldung kann direkt in der Station erfolgen.

Griechenland. Mit dem 7. November geht Griechenland in einen Lockdown: Der Handel muss bis auf Supermärkte, Apotheken und andere lebenswichtigen Geschäfte schließen, genauso wie die Gastronomie. Von 21 bis 5 Uhr gilt eine allgemeine Ausgangssperre. Wer tagsüber einkaufen oder zum Arzt gehen will, muss per SMS darüber informieren. Überregionale Reisen werden verboten. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist überall, auch im Freien, für alle Personen ab 4 Jahren verpflichtend. Seit 11. November müssen alle Einreisende (Land-, See- und Luftweg) einen negativen PCR-Test vorlegen (nicht älter als 72 Stunden, ausgestellt von einem anerkannten Testlabor des Abreiselandes mit begleitender Diagnose in englischer Sprache unter Nennung von Name, Adresse und Pass/Personalausweisnummer). Kinder unter 10 Jahren benötigen keinen Test. Es gilt die Verpflichtung der Registrierung für Touristen mindestens 24 Stunden vor der Ankunft (mit Google Chrome öffnen). Nach dem Ausfüllen des Onlineformulars bekommt man einen QR-Code zugeschickt, den man bei der Einreise (am besten auch ausgedruckt) vorzeigen muss. Der QR-Code entscheidet, ob man am Flughafen einem routinemäßigen und kostenlosen Coronatest unterzogen wird, dessen Ergebnis spätestens nach 24 Stunden vorliegen soll. Kontaktiert wird man nur bei einem positiven Resultat. Bis zum Vorliegen des Resultats muss man nicht in Selbstisolation, es genügt Social Distancing und man reist zum Zielort weiter. Achtung: Es kommt bei der Registrierung vermehrt zu Problemen, weil die Eingabe der Passnummer teils unvollständig ist sie muss auch die vorangestellten Buchstaben enthalten. 24-Stunden-Hotline unter Tel. 0030 1135 und 1110.

Online-Einreise-Check

Ein Online-Tool der Arbeiterkammer Wien soll raschen Überblick über die Corona-Einreise-Verordnung bieten: einreisecheck.ak.at

Großbritannien. Großbritannien geht mit 5. November in einen Teil-Lockdown: Für die Bevölkerung gelten Ausgangsbeschränkungen, Kultur- und Freizeiteinrichtungen, nicht essentielle Geschäfte sowie Restaurants und Pubs müssen bis vorerst 2. Dezember schließen. Für die vier Landesteile (England, Schottland, Nordirland, Wales) gelten teils unterschiedliche Regeln. Seit 22. August müssen sich Einreisende aus Österreich in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Eine Befreiung aus der Heimquarantäne mittels eines negativen Covid-19-Tests ist nicht möglich. Wer nach Großbritannien reist, der muss frühestens 48 Stunden vor der Ankunft ein Einreise-Formular ausfüllen. Besonderheiten auf den kleinen britischen Inseln: Auf den Kanalinseln Guernsey und Alderney gilt nach Einreise eine 14-tägige verpflichtende Quarantäne. Alternativ können Einreisende am siebten Tag der Quarantäne einen Covid-19-Test machen, müssen aber bis Vorliegen des Ergebnisses in Quarantäne bleiben. Vor der Einreise nach Jersey muss man sich online registrieren. Weiters besteht die Wahl zwischen 14-tägiger Quarantäne, der Vorlage eines negativen Covid-19-Attests (maximal 72 Stunden alt) oder einem Covid-19-Test vor Ort, dessen Ergebnis innerhalb von 12 Stunden vorliegen soll. Das Ergebnis muss in Quarantäne abgewartet werden. Auf der Isle of Man ist die Einreise grundsätzlich auf „Residents“ beschränkt. Achtung: Ab 31. Oktober gilt eine partielle Reisewarnung (Sicherheitsstufe 5) für die Regionen North East, East Midlands und Yorkshire and The Humber. Wer aus einem dieser Risikogebiete nach Österreich einreist, muss ein Gesundheitszeugnis (mit negativem PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist) vorlegen. Alternativ kann man sich in Quarantäne begeben, muss aber auch dann innerhalb von 48 Stunden verpflichtend einen PCR-Test veranlassen – und zwar auf eigene Kosten. Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses ist eine selbstüberwachte Quarantäne einzuhalten. Dafür ist eine Unterkunftsbestätigung vorzulegen.

Europäische Länder mit Reisewarnung/Sicherheitsstufe 5 und 6

  • Albanien
  • Andorra
  • Belarus
  • Belgien (Regionen Brüssel und Wallonien)
  • Bosnien und Herzegowina
  • Bulgarien (16 Regionen)
  • Frankreich (Regionen Île de France und Provence-Alpes-Côte d’Azur)
  • Großbritannien (North East, East Midlands, Yorkshire and The Humber)
  • Kosovo
  • Kroatien (für sieben Regionen aufgehoben)
  • Moldau
  • Montenegro
  • Nordmazedonien
  • Portugal (Lissabon und Norte)
  • Rumänien
  • Serbien
  • Spanien (Festland der Iberischen Halbinsel, Balearen)
  • Tschechische Republik
  • Ukraine

Irland. Wer nach Irland einreisen möchte, muss unmittelbar nach der Ankunft eine 14-tägige Quarantäne antreten. Deshalb muss zum Zweck der Kontrolle der Angaben und Contact-Tracing bei der Einreise ein Formular ausgefüllt werden. Seit 22. Oktober gelten zahlreiche Einschränkungen: Bürger sind bis vorläufig 1. Dezember 2020 aufgerufen, zu Hause zu bleiben. Hotels, Gasthäuser und Pensionen bleiben für wesentliche Dienstleistungen weiterhin geöffnet. Restaurants, Pubs, Nachtclubs und Bars, Museen und sonstige kulturelle und touristische Attraktionen bleiben für den Publikumsverkehr geschlossen. Das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes in öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis sowie in Geschäften und Einkaufszentren ist vorgeschrieben. In öffentlichen Räumen, in denen ein Abstand von 2 Metern nicht eingehalten werden kann, wird ein Mund-Nasen-Schutz empfohlen.

Island. Vor dem Abflug nach Island ist ein Vorregistrierungsformular auszufüllen. Um einer 14-tägigen Quarantäne zu entgehen, sind zwei Covid-19-Tests notwendig: Der erste kostenpflichtige Test wird bei der Einreise am Flughafen Keflavik, der zweite fürnf bis sechs Tage später beim primären Gesundheitsdienst durchgeführt. Zwischen den beiden Tests muss Quarantäne eingehalten werden. Der erste Test kostet umgerechnet zwischen 57 und 70 Euro, der zweite ist kostenlos. Kinder, die 2005 oder später geboren wurden, sind von Test und Quarantäne freigestellt. Außerdem werden alle Einreisenden aufgefordert, die Covid-19-App Ranking C-19 zu verwenden. Gaststätten und touristische Einrichtungen sind nur eingeschränkt geöffnet, es kann zu einer Verkürzung der Öffnungszeiten oder kurzfristigen Schließungen kommen. Es gilt eine Abstandsregel von zwei Metern. Maskenpflicht besteht in allen öffentlichen Verkehrsmitteln und sobald die Abstandsregel nicht eingehalten werden kann. Kinder, die im Jahr 2011 oder später geboren wurden, sind von der Masken- und Abstandspflicht befreit.

Italien. Am 6. November geht Italien in einen teilweisen Lockdown: Museen und kulturelle Einrichtungen bleiben geschlossen und es gilt landesweit eine nächtliche Ausgangssperre von 22 Uhr bis 5 Uhr. Italiens Regierung hat eine landesweite Maskenpflicht auch im Freien eingeführt: Nur wenn garantiert ist, dass kontinuierlich keine anderen Personen in der Nähe sind, darf die Schutzmaske abgenommen werden. Kinder unter 6 Jahren sowie Personen, denen das Tragen einer Schutzmaske aufgrund von Krankheiten nicht zumutbar ist, sind davon ausgenommen. Italiens Skigebiete bleiben bis vorerst 24. November geschlossen. Die Regionen Lombardei, Piemont, Aostatal, Kalabrien, Kampanien, Toskana, Abruzzen und Südtirol sind von der Regierung aufgrund hoher Infektionszahlen zur “roten Zone” erklärt worden, in denen Ausgangsbeschränkungen gelten, nicht essentielle Geschäfte und die Gastronomie (außer Abholung/Zustellung) geschlossen werden. Die Einreise in die „roten Zonen“ ist verboten bzw. nur in bestimmten Ausnahmefällen erlaubt. In den “orangen Zonen“, derzeit Apulien, Sizilien, Abruzzen, Basilikata, Ligurien, Umbrien, Friaul Julisch-Venetien und Emilia Romagna ist das Verlassen der Gemeinde und der Region nur in begründeten Ausnahmefällen möglich und auch die Einreise beschränkt. Für Bars und Restaurants gelten Bestimmungen analog zu den “roten Zonen, Einkaufszentren bleiben an Wochenenden geschlossen. Der Rest des Landes ist eine “gelbe Zone“: Es gibt keine Einschränkungen der Bewegungsfreiheit, Bars und Restaurants sind bis 18 Uhr geöffnet. Einkaufszentren bleiben am Wochenende geschlossen. Österreicher dürfen nach Italien einreisen. Alle Personen, die nach Italien einreisen, müssen während der gesamten Reise das ordnungsgemäß ausgefüllte Selbstdeklarationsformular mitführen. Die Coronaregeln weichen teils je nach Region voneinander ab: So verlangen Apulien (www.sanita.puglia.it), Kalabrien (www.rcovid19.it) sowie die Inseln Sardinien (sus.regione.sardegna.it) und Sizilien (siciliasicura.costruiresalute.it), dass man sich vor der Einreise online registriert. Bis zu 48 Stunden vorab. Bei der Einreise nach Sardinien ist eine Temperaturmessung vorgesehen: Liegt sie über 37,5 Grad Celsius kann die Einreise verweigert werden. Italienische Corona-Hotline: Tel. 0039 1500.

Kosovo. Der Kosovo geht am 2. November in einen teilweisen Lockdown: Gaststätten und Einkaufszentren müssen zwischen 21 und 5 Uhr schließen. Österreichischer müssen bei der Einreise einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Andernfalls muss eine Quarantäne von sieben Tagen angetreten werden. Bei der Einreise finden verstärkte Kontrollen und Gesundheitsprüfungen statt. Es gilt ein allgemeines Gebot, außerhalb seines Eigenheimes einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen sowie eine Distanz von 2 Metern zu anderen Personen einzuhalten. Achtung: Österreich hat eine Reisewarnung für den Kosovo erlassen. Wer aus einem dieser Risikogebiete nach Österreich einreist, muss ein Gesundheitszeugnis (mit negativem PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist) vorlegen. Alternativ kann man sich in Quarantäne begeben, muss aber auch dann innerhalb von 48 Stunden verpflichtend einen PCR-Test veranlassen – und zwar auf eigene Kosten. Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses ist eine selbstüberwachte Quarantäne einzuhalten. Dafür ist eine Unterkunftsbestätigung vorzulegen.

Kroatien. Für die Einreise ist eine Registrierung erforderlich. Die kann man entweder vorab im Internet unter entercroatia.mup.hr oder direkt beim Grenzübertritt durchführen. Füllt man sie vorab aus, muss sie ausgedruckt bei der Einreise vorgezeigt werden. Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz in geschlossenen Räumen wie Geschäften, Apotheken und Einkaufszentren sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln ist verpflichtend, genauso wie das Abstandhalten. Ausgenommen beim Sitzen am Tisch in Gastgewerbebetrieben. Im Freien wird das Tragen, wo kein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden kann, empfohlen. Kinder unter 11 Jahren sind von der Tragepflicht ausgenommen. Sollte man während des Aufenthalts Covid-19-Symptome entwickeln, soll man sich umgehend bei seinem Unterkunftsgeber melden oder den medizinischen Notruf unter 112 anrufen. Seit dem 17. Oktober gilt für Kroatien nur noch eine partielle Reisewarnung (Stufe 5): Die sieben kroatischen Gespanschaften Brod-Posavina, Istrien, Koprivnica-Križevci, Osijek-Baranja, Šibenik-Knin, Varaždin und Zadar sind als sicher eingestuft worden. Wer aus einer noch immer als Risikogebiet geführten Region nach Österreich einreist, muss ein Gesundheitszeugnis (mit negativem PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist) vorlegen. Alternativ kann man sich in Quarantäne begeben, muss aber auch dann innerhalb von 48 Stunden verpflichtend einen PCR-Test veranlassen – und zwar auf eigene Kosten. Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses ist eine selbstüberwachte Quarantäne einzuhalten. Dafür ist eine Unterkunftsbestätigung vorzulegen.

Lettland. Bis zum 6. Dezember gelten im Land Einschränkungen: Die Gastronomie wird geschlossen, Einkaufszentren bleiben an Wochenenden und Feiertagen zu. Museen bleiben für individuelle Besuche geöffnet, Voranmeldung wird empfohlen. Seit 25. Juli müssen Österreicher bei der Einreise eine 10-tägige Quarantäne antreten. Die lettische Regierung hat wegen steigender Corona-Zahlen eine Registrierungspflicht für Einreisende frühestens 48 Stunden vor der Einreise in das baltische EU-Land beschlossen. Der nach der Registrierung erhaltene QR-Code ist den Grenzbeamten bei der Einreise vorzuzeigen und während der gesamten Dauer des Aufenthaltes für Kontrollen bereitzuhalten. In öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften, Supermärkten, Postämtern, Tankstellen, Bahnhöfen, Bushaltestellen, Flughäfen sowie an kulturellen und religiösen Orten ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtend. Abstandspflicht von zwei Metern besteht wo immer möglich. Bei Covid-19-Symptomen oder Kontakt mit Infizierten kontaktiert man die Behörden unter der Rufnummer 8303.

Liechtenstein. Österreicher können nach Liechtenstein einreisen. Analog zur Schweiz wurde die Quarantänepflicht für Österreicher seit dem 29. Oktober aufgehoben. Für den öffentlichen Verkehr und öffentlich zugängliche Innenräume gilt eine Maskenpflicht.

Litauen. Seit 7. November gilt in Litauen ein landesweiter Lockdown: Restaurants dürfen nur noch Außer-Haus-Verkauf anbieten. Museen, Fitnessstudios, Spas, Kinos, Theater sind geschlossen. Supermärkte und Apotheken bleiben regulär geöffnet, müssen aber wie andere Geschäfte auch eine Mindestfläche von 10 m² je Kunde sicherstellen. Es besteht die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in öffentlichen Räumen wie Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln sowie im Freien für Personen, die älter als sechs Jahre sind. Ausnahmen sind nur außerhalb von Ortschaften erlaubt, sofern ein Abstand von mindestens 20 Metern zu Personen aus anderen Haushalten gewahrt wird. Reisende aus Österreich müssen sich bei der Einreise nach Litauen in eine zehntägige Quarantäne begeben oder ein negatives Covid-19-Attest vorlegen, das nicht älter als 48 Stunden sein darf. Alle Einreisenden müssen binnen 12 Stunden nach ihrer Einreise ein Formular ausfüllen, wenn sie mit einem privaten Verkehrsmittel unterwegs sind. Bei öffentlichen Verkehrsmitteln muss das Formular bereits vor Antritt der Reise ausgefüllt werden, wobei ein QR-Code generiert wird, der dem Transportunternehmen bzw. bei einer möglichen Einreisekontrolle vorzuweisen ist. Die Hotline für Covid-19 Verdachtsfälle erreicht man unter der Rufnummer 1808.

Luxemburg. Österreicher dürfen nach Luxemburg ohne Auflagen einreisen. Einreisende erhalten am Flughafen einen mehrere Tage gültigen Gutschein für einen Covid-19-Test, der direkt am Flughafen oder in einem medizinischen Labor gemacht werden kann. Maskenpflicht gilt überall dort, wo der Mindestabstand von zwei Metern nicht eingehalten werden kann, sowie im öffentlichen Verkehr, Geschäften und öffentlichen Einrichtungen wie Museen. Alle Restaurants, Gaststätten und Bars schließen um Mitternacht. Es gilt eine nächtliche Ausgangssperre von 23 bis 6 Uhr. Bei Fragen im Zusammenhang mit Covid-19 steht folgende nationale Hotline zur Verfügung: Tel. +352 24 76 55 33.

Aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen wird an dieser Stelle kein Inhalt von Sonstige angezeigt.

Malta. Österreicher müssen bei der Einreise nach Malta einen negativen Covid-19-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Zudem müssen alle Einreisenden eine „Public Health Passenger Locator Card“ auszufüllen, die zu einer eventuellen Kontaktrückverfolgung dient. Bei der Ankunft am Flughafen wird die Körpertemperatur gemessen. Beträgt sie 37,2 Grad Celsius oder mehr, wird ein Covid-19-Test verpflichtend durchgeführt, dessen Ergebnis der Reisende in einer dafür eingerichteten Klinik abwarten muss. Maskenpflicht gilt in allen Geschäften, öffentlichen Gebäuden, Verkehrsmitteln und seit 17. Oktober auch im Freien. In Banken muss ein transparentes Gesichtsvisier getragen werden. Wegen des Anstiegs der Corona-Zahlen schließt die Regierung bis 1. Dezember Bars und Nachtclubs. Ausgenommen sind nur Lokale, die auch ein Restaurant haben. Lokale müssen um 23 Uhr schließen. Die Gesundheitsbehörden erreicht man unter Tel. 00356 21324086.

Moldau. Die Republik Moldau hat Österreich auf die “rote Liste” gesetzt, eine Einreise ist derzeit nicht möglich. Es besteht eine generelle Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in öffentlichen Verkehrsmitteln, in öffentlichen geschlossenen Räumen (z.B. Geschäfte) und überall im öffentlichen Bereich, wenn ein Ein-Meter-Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Bei Symptomen wählt man sie Nummer der „Green Line“ unter Tel. 080012300. Achtung: Österreich hat eine Reisewarnung für die Republik Moldau erlassen. Wer aus einem dieser Risikogebiete nach Österreich einreist, muss ein Gesundheitszeugnis (mit negativem PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist) vorlegen. Alternativ kann man sich in (Heim-)Quarantäne begeben, muss aber auch dann innerhalb von 48 Stunden verpflichtend einen PCR-Test veranlassen – und zwar auf eigene Kosten. Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses ist eine selbstüberwachte Quarantäne einzuhalten. Dafür ist eine Unterkunftsbestätigung vorzulegen.

Monaco. Österreicher können nach Monaco einreisen, müssen jedoch entweder einen negativen Covid-19-Test (nicht älter als 72 Stunden) vorweisen oder sich vor Ort einem solchen Test und zusätzlicher Quarantäne unterziehen. Zudem muss man sich bei den umgehend nach Einreise bei der monegassischen Gesundheitsbehörde “Centre d’appel COVID19” melden. In der Öffentlichkeit ist das Tragen von Gesichtsmasken verpflichtend. Ausnahmen gelten nur für Kinder unter 5 Jahren. Bis vorerst 30. November gilt eine nächtliche Ausgangssperre von 20 bis 6 Uhr. Bei Covid-19-Symptomen oder Kontakt mit Infizierten kontaktiert man den Feuerwehrnotruf 18 oder 112.

Montenegro. Österreicher können nach Montenegro einreisen. Maskenpflicht gilt für alle Personen über 7 Jahre sowohl in geschlossenen Räumen als auch im Freien. Ausnahmen sind Strände und Nationalparks (bei Wahrung der sozialen Distanz). Die Gastrononmie in von der Pandemie besonders stark betroffenen Gemeinden geschlossen und es gelten nächtliche Ausgangssperren. Achtung: Österreich hat eine Reisewarnung für Montenegro erlassen. Wer aus einem dieser Risikogebiete nach Österreich einreist, muss ein Gesundheitszeugnis (mit negativem PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist) vorlegen. Alternativ kann man sich in Quarantäne begeben, muss aber auch dann innerhalb von 48 Stunden verpflichtend einen PCR-Test veranlassen – und zwar auf eigene Kosten. Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses ist eine selbstüberwachte Quarantäne einzuhalten. Dafür ist eine Unterkunftsbestätigung vorzulegen.

Niederlande. Seit 3. November haben die Niederlande ganz Österreich mit dem Reisehinweis der Stufe „Orange“ versehen. Das bedeutet, Reisende aus Österreich müssen nach ihrer Ankunft 10 Tage in Quarantäne. Auch ein negativer PCR-Test hebt diese Bestimmung nicht auf. Flugpassagiere müssen eine ausgedruckte und aufgefüllte Gesundheitserklärung mit sich führen. Seit 14. Oktober gelten in den Niederlanden verschärfte Maßnahmen: Kinos, Theater, Museen, Freizeitparks, Restaurants, Bars oder Cafés sind geschlossen. Hotels bleiben geöffnet und dürfen in ihren eigenen Restaurants die Hotelgäste versorgen. Die Abstandsregel von 1,5 Metern ist überall einzuhalten. Es besteht Maskenpflicht ab einem Alter von 13 Jahren im öffentlichen Personennahverkehr sowie öffentlichen Räumen wie Geschäften. Amsterdam und Rotterdam haben für besonders belebte Plätze, Straßen und Geschäfte die Auflage, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Bei Symptomen meldet man sich unter der Telefonnummer 0031 (0) 800 1202.

Nordmazedonien. Österreicher dürfen nach Nordmazedonien einreisen. Im öffentlichen Raum ist allgemein ein Mindestabstand von zwei Metern zwischen den Personen einzuhalten. Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz ist beim Betreten öffentlicher Flächen im Freien wie Märkten und öffentlichen Verkehrsmitteln, aber auch in geschlossenen Räumen mit mehreren Personen wie staatlichen Institutionen, Supermärkten, Geschäften, Banken, Postämtern, Warteräumen, Gesundheitseinrichtungen verpflichtend. Kinder unter 6 Jahren sind davon ausgenommen. Gaststätten haben um spätestens 21 Uhr Sperrstunde. Diskotheken und Nachtclubs sind geschlossen. Achtung: Österreich hat eine Reisewarnung für die Nordmazedonien erlassen. Wer aus einem dieser Risikogebiete nach Österreich einreist, muss ein Gesundheitszeugnis (mit negativem PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist) vorlegen. Alternativ kann man sich in Quarantäne begeben, muss aber auch dann innerhalb von 48 Stunden verpflichtend einen PCR-Test veranlassen – und zwar auf eigene Kosten. Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses ist eine selbstüberwachte Quarantäne einzuhalten. Dafür ist eine Unterkunftsbestätigung vorzulegen.

Norwegen. Seit 22. August gilt eine verpflichtende, zehntägige Quarantäne für Personen, die von Österreich nach Norwegen einreisen. Ab dem 9. November muss zusätzlich ein negatives Corona-Attest vorgelegt werden. Ein Gesundheitszeugnis, das einen negativen molekularbiologischen Test auf SARS-CoV-2 bestätigt, ersetzt nicht die Quarantänepflicht. Bei Einreise ist eine feste Adresse und geeignete Unterkunft für die nächsten zehn Tage durch aussagekräftige Dokumente (z. B. Buchungsbestätigung) nachzuweisen. In Oslo gilt Maskenpflicht im öffentlichen Raum und im Personennahverkehr, wenn ein Abstand von einem Meter nicht eingehalten werden kann. Zudem empfiehlt die norwegische Regierung, einen Mund-Nasen-Schutz immer dann zu tragen, wenn kein ausreichender Abstand eingehalten werden kann (z.B. in Geschäften). Oslo führt ab 9. November strengere Maßnahmen ein: Theater und Museen werden geschlossen, Restaurants und Bars können geöffnet bleiben, dürfen aber keinen Alkohol mehr ausschenken. Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist unter +47 116 117 erreichbar.

Polen. Mit 7. November verhängt Polen einen Teil-Lockdown: Ab Samstag müssen die meisten Geschäfte schließen. Nur Supermärkte, Apotheken und Friseursalons dürfen offen bleiben. Auch Kinos, Theater und Galerien werden geschlossen. Hotels dürfen nur noch Geschäftsreisende beherbergen. Restaurants müssen auf Gassenverkauf umstellen. Diskotheken und Clubs sind geschlossen. Österreicher dürfen ohne Einschränkungen nach Polen einreisen. Ab 10. Oktober gilt eine generelle Maskenpflicht in der Öffentlichkeit – auch im Freien. Ausnahmen gelten für Kinder unter 4 Jahren, bei Autofahrten alleine und mit Personen des eigenen Haushalts, für Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können. Der Mindestabstand im öffentlichen Raum beträgt 1,5 Meter. Das Land ist in grüne, gelbe und rote Zonen je nach Anzahl der Erkrankungen eingeteilt, in denen unterschiedliche Einschränkungen gelten. Die 24-Stunden-Hotline des Nationalen Gesundheitsfonds ist unter folgender Rufnummer erreichbar: Tel. +48 800 190 590

Portugal. Am 4. November geht Portugal in einen “Lockdown light”: In 191 von 278 Landkreisen einschließlich Porto und der Hauptstadt Lissabon sind die Bürger aufgerufen, zu Hause zu bleiben. Die Gastronomie darf nur noch eine limitierte Zahl an Gästen bedienen und muss ihre Sperrstunde vorverlegen. Ausgangssperren gelten wochentags zwischen 23 und 5 Uhr sowie samstags und sonntags zwischen 13 und 5 Uhr. In der Öffentlichkeit besteht auf dem gesamten portugiesischen Festland eine Maskenpflicht (in geschlossenen Räumen und im Freien), sofern der verpflichtende Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Österreicher dürfen in das Land einreisen. Urlauber müssen bei Einreise persönliche Angaben zum Zielort, Reisegrund und ihrer Erreichbarkeit, auch während des Aufenthalts in Portugal, machen. Bei der Einreise am Luftweg werden bei allen Ankommenden per Infrarot Körpertemperaturmessungen durchgeführt. Für die autonomen Regionen Madeira und die Azoren gelten folgende Regeln: Bei der Einreise auf die Azoren muss 72 Stunden vor Abflug ein Fragebogen online ausgefüllt werden, mit welchem der Reisende für die Einreise einen Barcode erhält. Vor oder bei der Einreise auf die Inseln muss eine Gesundheitserklärung (Dokument für Madeira und die Azoren) abgegeben werden. Alle Ankommenden müssen entweder bei Einreise ein negatives SARS-CoV-2-Testresultat (nicht älter als 72 Stunden) vorweisen oder einen solchen Test direkt bei Einreise durchführen lassen. Im Fall des Tests vor Ort muss das Testergebnis in der Unterkunft abgewartet werden. Zudem gilt auf Madeira auch im Freien eine Maskenpflicht (Ausnahmen: Aufenthalt in der Natur, Strand, Sport). Achtung: Österreich hat die allgemeine Reisewarnung (Stufe 6) für Portugal aufgehoben: Sie gilt nur mehr partiell (Stufe 5) für die Regionen Lissabon und Norte. Wer aus einem dieser Risikogebiete nach Österreich einreist, muss ein Gesundheitszeugnis (mit negativem PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist) vorlegen. Alternativ kann man sich in Quarantäne begeben, muss aber auch dann innerhalb von 48 Stunden verpflichtend einen PCR-Test veranlassen – und zwar auf eigene Kosten. Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses ist eine selbstüberwachte Quarantäne einzuhalten. Dafür ist eine Unterkunftsbestätigung vorzulegen.

Rumänien. Rumänien hat Österreich auf die “rote Liste” gesetzt. Das bedeutet: 14 Tage Quarantäne, die am zehnten Tag verlassen werden kann, wenn man am achten Tag einen Covid-19-Test macht, dessen Resultat negativ ausfällt. Hält man sich nicht länger als 72 Stunden in Rumänien auf, genügt es, wenn man bei der Einreise ein negatives Attest vorlegt, das nicht älter als 48 Stunden ist. Sämtliche Reisende werden bei der Einreise nach Rumänien zu ihrer Reiseroute befragt und haben eine „Erklärung auf eigene Verantwortung“ abzugeben, dass sie nicht aus Covid-19-Krisengebieten kommen und sich in den vergangenen 14 Tagen auch in keinem aufgehalten haben. Es gilt landesweit eine nächtliche Ausgangsbeschränkung zwischen 23 und 5 Uhr. Die Innenbereiche von Restaurants und Kaffeehäusern sowie alle Clubs, Diskotheken und Bars sind geschlossen. In geschlossenen öffentlichen Räumen, Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln aber auch im Freien besteht Maskenpflicht, von der nur Kinder unter 5 Jahren ausgenommen sind. Die Abstandsregel von zwei Metern ist einzuhalten. Achtung: Österreich hat eine Reisewarnung für die Rumänien erlassen. Wer aus einem dieser Risikogebiete nach Österreich einreist, muss ein Gesundheitszeugnis (mit negativem PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist) vorlegen. Alternativ kann man sich in Quarantäne begeben, muss aber auch dann innerhalb von 48 Stunden verpflichtend einen PCR-Test veranlassen – und zwar auf eigene Kosten. Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses ist eine selbstüberwachte Quarantäne einzuhalten. Dafür ist eine Unterkunftsbestätigung vorzulegen.

San Marino. Österreicher können nach San Marino einreisen. Restaurants, Cafés und Bars sind von 24 Uhr bis 4.30 Uhr, Clubs und Diskotheken bis auf weiteres ganz geschlossen. In geschlossenen Räumen, öffentlichen Bereichen, öffentlichen Verkehrsmitteln und überall dort, wo der Mindestabstand von 1 Meter nichteingehalten werden kann, herrscht Maskenpflicht. Eine Maske ist stets mit sich zu führen. Ausgenommen sind Kinder unter 6 Jahren und Personen mit einer Behinderung, welche das Tragen von Masken nicht zulässt. Plexiglas-Visiere gelten nicht als Maske. Bei Symptomen kontaktieren Sie das Istituto per la Sicurezza Sociale unter Tel. 0549-9940001.

Schweden. Die Einreise nach Schweden ist für Österreicher gestattet. Es gibt keine offiziellen Einreisekontrollen, aber alle Personen, die aus Risikogebieten nach Schweden reisen, sollen sich jedoch einer 14-tägigen Quarantäne unterziehen. Freizeitparks und Museen haben teilweise geschlossen oder eingeschränkte Öffnungszeiten – oft sind online Vorabbuchungen notwendig. Hotel- und Campinggewerbe sowie Berghütten sind unter Einschränkungen offen. Ab 20. November wird die Sperrstunde von Lokalen auf 22.30 Uhr vorverlegt, ab 22 Uhr darf kein Alkohol mehr verkauft werden. Für die Provinzen Dalarna, Gotland, Halland, Jönköping, Kalmar, Kronoberg, Norbotten, Örebro, Östergötland, Skåne, Södermanland, Stockholm, Uppsala, Värmland, Västerbotten, Västmanland und Västra Götaland hat das schwedische Gesundheitsamt seine Empfehlungen verschärft. Bei Covid-19-Symptomen oder Kontakt mit Infizierten, kontaktiert man die medizinische Auskunft unter der Telefonnummer 1177. Achtung: Mit dem 28. September wurde die Reisewarnung für Schweden aufgehoben.

Schweiz. Mit dem 30. Oktober nimmt die Schweiz alle bisher als Risikogebiet eingestuften österreichischen Bundesländer von der “roten Liste”. Damit entfällt die Pflicht zur zehntägigen Quarantäne, aus der man sich nicht “freitesten” konnte. Es besteht Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, öffentlich zugänglichnen Räumen wie Geschäften, Restaurants und Museen sowie in belebten Fußgängerbereichen und im Außenbereich von Läden, Restaurants, Bars. Auch an Bahnhöfen, Flughäfen und Haltestellen muss man Mund und Nase bedecken. Ab 29. Oktober müssen Bars und Restaurants um 23 Uhr schließen, Tanzlokale werden völlig geschlossen.

Serbien. Österreicher dürfen nach Serbien einreisen. Reisende erhalten an der Grenze ein zweisprachiges Informationsblatt über die zu beachtenden Covid-19-Maßnahmen. Einreisende werden an allen Grenzübergängen streng nach Anzeichen einer Covid-19-Infektion geprüft. Reist man aber über Bulgarien, Kroatien, Nordmazedonien oder Rumänien ein, muss ein höchstens zwei Tage alter, negativer Covid-19-Test beigebracht werden. Bis zum 1. Dezember 2020 bleiben alle Geschäfte (außer Apotheken und Tankstellen), Restaurants, Kinos, Clubs zwischen 21 Uhr und 5 Uhr morgens geschlossen. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in öffentlichen Verkehrsmitteln und öffentlichen, geschlossenen Räumen ist verpflichtend, aber auch im Freien, wenn ein Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Lokale sind ab 23 Uhr geschlossen. Die Notfallhotlines sind unter Tel. 00381638511769 und 00381628808717 erreichbar. Achtung: Österreich hat eine Reisewarnung für Serbien erlassen. Wer aus einem dieser Risikogebiete nach Österreich einreist, muss ein Gesundheitszeugnis (mit negativem PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist) vorlegen. Alternativ kann man sich in Quarantäne begeben, muss aber auch dann innerhalb von 48 Stunden verpflichtend einen PCR-Test veranlassen – und zwar auf eigene Kosten. Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses ist eine selbstüberwachte Quarantäne einzuhalten. Dafür ist eine Unterkunftsbestätigung vorzulegen.

Slowakei. Am 10. November hat die Slowakeit Östereich auf die “rote Liste” gesetzt. Wer in die Slowakei einreisen will, braucht ab 16. November einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Anders als zuletzt angekündigt, werden Antigen-Schnelltests für den Grenzübergang nicht akzeptiert. Daher wird es auch die ursprünglich schon ab 2. November geplanten Tests direkt an den Grenzübergängen nicht geben. Alternativ ist eine Registrierung unter korona.gov.sk möglich, gefolgt von Heimisolation bis zum Vorliegen eines neativen PCR-Tests, der frühestens am fünften Tag durchgeführt werden darf. Ausnahmen von der Testpflicht gibt es zum Beispiel für Berufspendler, deren Arbeits- und Wohnort nicht mehr als 30 Kilometer vom jeweils nächsten Grenzübergang entfernt liegt. Mit dem 15. November wurde die Ausgangssperre für die Bevölkerung aufgehoben. Das Tragen von Mundschutz ist innerhalb geschlossener Räume und in öffentlichen Verkehrsmitteln für alle Pflicht. Seit 15. Oktober ist innerorts auch im Freien immeraußerhalb des Ortsgebietes bei Anwesenheit haushaltsfremder Personen – ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Restaurants und Gasthäuser dürfen nur im Freien bewirten oder Essen/Trinken zum Mitnehmen anbieten. Sperrstunde weiterhin 22 Uhr. Zentrale Covid-19-Hotline: +421 222 113 333.

Slowenien. Mit 9. November setzt Slowenien ganz Österreich auf die “rote Liste”. Nach der Einreise muss entweder eine zehntägige Quarantäne angetreten oder ein negativer Covid-19-Test vorgelegt werden, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Ausnahmen gelten unter anderem für Pendler und Geschäftsreisende. Mitreisende Kinder bis zum 14. Lebensjahr benötigen keinen Test, wenn die Eltern einen negativen Test vorlegen können. Ab dem 16. November werden die Einreisebeschränkungen teilweise verschärft: Einige Ausnahmen, die bisher eine Einreise ohne Quarantäne oder Testpflicht ermöglichten, wurden gestrichen. Aus “dringenden persönlichen Angelegenheiten” kann man nicht mehr auflagenfrei für kurze Zeit einreisen. Das Überqueren der Grenze aus “dringenden geschäftlichen Gründen” ist weiterhin erlaubt, allerdings darf der Aufenthalt nicht länger als 12 Stunden dauern. Für Pendler mit Arbeitsverhältnis in einem der EU- oder Schengenland wird eine Zeitbegrenzung von 14 Stunden eingeführt. Mit dem 23. Oktober ist ganz Slowenien eine “rote Zone”, in der ein Lockdown gilt: Die Bewohner dürfen nur ausnahmsweise ihre Region verlassen nicht wesentliche Geschäfte bleiben geschlossen. Bars und Restaurants sind geschlossen, seit 24. Oktober auch Hotels. Seit 20. Oktober gilt im ganzen Land eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 und 6 Uhr, auch die Maskenpflicht im Freien gilt in ganz Slowenien. Ab 13. November werden die Maßnahmen für zunächst 14 Tage verschärft: Der öffentliche Verkehr wird eingestellt, Geschäfte und Dienstleistungen werden ab Montag auf das Notwendigste zurückgeschraubt. Sämtliche Transitfahrten durch Slowenien (z.B. von Österreich nach Kroatien oder umgekehrt) sind von der Ausgangssperre nicht betroffen. Folgende Covid-19-Maßnahmen sind allgemein in Kraft: Mindestabstand von 1,5 Metern, verpflichtende Desinfektion sowie Tragen von Mund-Nasen-Schutz in öffentlichen geschlossenen Räumen wie Geschäften, Krankenhäusern oder Ämtern sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln. Informationen vor Ort unter: Tel. 00386 31646617.

Spanien. Einreisende aus Corona-Risikogebieten, zu denen nach aktuellem Stand auch Östereich zählt, werden in Spanien ab dem 23. November einen negativen PCR-Test vorweisen müssen. Der Test darf nicht älter als 72 Stunden sein. Für die Einreise bekommt man einen QR-Code zugeschickt, nachdem man sich frühestens 48 Stunden vor der Abreise unter www.spth.gob.es online registriert hat. Bei der Ankunft muss man den QR-Code vorweisen und es kann eine medizinische Kontrolle erfolgen. Landesweit gilt eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für Personen ab 6 Jahren an allen öffentlichen Orten innerhalb und außerhalb geschlossener Räume sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln. An öffentlichen Orten und in Gastgärten besteht ein Rauchverbot, wenn ein Mindestabstand von zwei Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann. Diskotheken und Nachtclubs haben geschlossen, die Öffnungszeiten der Gastronomie sind auf 1 Uhr nach beschränkt. Prinzipiell besteht eine Ausgangssperre zwischen 23 und 6 Uhr, die aber je nach Region abweichen kann. In Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona bleiben wegen der Corona-Pandemie alle Bars und Restaurants sowie alle Kinos und Theater bis 23. November geschlossen. Auf den Balearen gilt eine nächtliche Ausgangssperre von 0 Uhr bis 6 Uhr, auf der Insel Ibiza beginnt die Ausgangssperre bereits um 22 Uhr. Die Kanaren versichern als erste Region Spaniens alle Besucher gegen zusätzliche Kosten im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus während des Urlaubs auf den Inseln. Ab 14. November müssen Kanaren-Urlauber, sofern sie sich dort in einem Hotel oder einer anderen Touristenunterkunft aufzuhalten gedenken, einen negativen Covid-19-Test vorweisen, der bei Ankunft in der Unterkunft nicht älter als 72 Stunden sein darf. Darüber hinaus müssen die Reisenden die spanische Covid-19-Kontaktverfolgungs-App “Radar COVID” herunterladen und während ihres Aufenthalts auf den Inseln sowie für weitere 15 Tage nach ihrer Rückkehr an ihren Herkunftsort aktiviert lassen. Für Kinder bis zum Alter von 6 Jahren gelten diese Regelungen nicht. Achtung: Österreich hat eine partielle Reisewarnung (Stufe 5) für Spanien ausgesprochen. Sie gilt für das gesamte spanische Festland und die Balearen (Mallorca, Menorca, Formentera und Ibiza). Keine Reisewarnung gilt nach wie vor für die Kanaren (u.a. Teneriffa, Fuerteventura und Gran Canaria). Wer vom spanischen Festland oder von den Balearen nach Österreich einreist, muss ein Gesundheitszeugnis (mit negativem PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist) vorlegen. Alternativ kann man sich in Quarantäne begeben, muss aber auch dann innerhalb von 48 Stunden verpflichtend einen PCR-Test veranlassen – und zwar auf eigene Kosten. Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses ist eine selbstüberwachte Quarantäne einzuhalten. Dafür ist eine Unterkunftsbestätigung vorzulegen.

Tschechische Republik. In Tschechien gilt eine „Ampelregelung“: Österreich wurde mit dem 9. November “rot” eingestuft. Das bedeutet: Bei der Einreise muss man sich per elektronischem Formular beim Hygieneamt anmelden. Zusätzlich muss man einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden ist oder nach der Einreise innerhalb von fünf Tagen in Tschechien einen PCR-Test machen lassen, der dem Hygieneamt vorgelegt werden muss. Sonst wird eine zehntägige Quarantäne verordnet. Ausnahmen gelten unter anderem für Pendler. Seit 22. Oktober ist Tschechien in einem Lockdown: Gaststätten, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie Geschäfte sind geschlossen, Ausnahmen gelten für die Grundversorgung wie z.B. Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Tankstellen und medizinische Einrichtungen. Hotels sind nur für Dienstreisen geöffnet, nicht aber für Erholungszwecke. Es gelten Ausgangsbeschränkungen und eine Es eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr. Mund-Nasen-Schutz ist in allen öffentlich zugänglichen Räumen, im öffentlichen Transport sowie im Freien, wenn der Mindestabstand von zwei Metern nicht eingehalten werden kann, zu tragen. Diese Bestimmungen sind vorerst bis zum 20. November verlängert. Bei Covid-19-Symptomen oder Kontakt mit Infizierten kontaktiert man das National Institute of Public Health unter Tel. + 420 725 191 370. Achtung: Österreich dehnt mit dem 31. Oktober die Reisewarnung für Tschechien auf das ganze Land aus. Bisher war nur Prag betroffen. Wer aus einem dieser Risikogebiete nach Österreich einreist, muss ein Gesundheitszeugnis (mit negativem PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist) vorlegen. Alternativ kann man sich in Quarantäne begeben, muss aber auch dann innerhalb von 48 Stunden verpflichtend einen PCR-Test veranlassen – und zwar auf eigene Kosten. Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses ist eine selbstüberwachte Quarantäne einzuhalten.

Türkei. Einreisende Personen werden einer Gesundheitsuntersuchung unterzogen. Bei Verdacht auf Covid-19 erfolgt eine kostenlose PCR-Testung. Ist das Testergebnis positiv, wird die betroffene Person in ein speziell vorgesehenes Krankenhaus gebracht und dort behandelt. Eine umgehende Rückreise wird nicht gestattet. Für innerstaatliche Reisen mit Flugzeug, Bahn oder Autobus ist eine mobile Applikation mit persönlichem Code (“Hayat Eve Sığar/Life Fits Home“-HES) verpflichtend. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist an allen öffentlichen Orten vorgeschrieben. Restaurants, Cafés, Theater, oder Freizeitparks haben um 22 Uhr Sperrstunde. Achtung: Österreich hat eine Reisewarnung für die Türkei erlassen. Wer aus einem dieser Risikogebiete nach Österreich einreist, muss ein Gesundheitszeugnis (mit negativem PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist) vorlegen. Alternativ kann man sich in Quarantäne begeben, muss aber auch dann innerhalb von 48 Stunden verpflichtend einen PCR-Test veranlassen – und zwar auf eigene Kosten. Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses ist eine selbstüberwachte Quarantäne einzuhalten. Dafür ist eine Unterkunftsbestätigung vorzulegen.

Ukraine. Die Urkraine teilt für die Einreise Staaten derzeit in zwei Kategorien ein: „Grün“ bedeutet, dass man bei der Einreise nur eine Versicherung vorweisen muss, die allfällige Folgekosten einer Covid-19-Erkrankung abdeckt. Die entsprechende Versicherungspolizze kann man online abschließen. Österreich hat derzeit den Status “rot”, was bedeutet, dass beim Überqueren der ukrainischen Grenze spezifische Sicherheitsbestimmungen beachtet werden müssen: 14 Tage Quarantäne, Durchführung eines PCR-Tests (Quarantäne bis zum Vorliegen des Resultats nach rund 24 Stunden), Vorweisen eines negativen PCR-Tests bei Einreise (nicht älter als 48 Stunden). Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz im öffentlichen Raum (nicht jedoch im Freien) ist verpflichtend. Seit dem 1. August 2020 bis vorerst 31. Oktober 2020 wird das Land gemäß Verordnung in vier Zonen eingeteilt: grün („gesund“) bis rot („ungesund“), für die unterschiedliche Schutzmaßnahmen umgesetzt werden. Achtung: Österreich hat eine Reisewarnung für die Ukraine erlassen. Wer aus einem dieser Risikogebiete nach Österreich einreist, muss ein Gesundheitszeugnis (mit negativem PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist) vorlegen. Alternativ kann man sich in Quarantäne begeben, muss aber auch dann innerhalb von 48 Stunden verpflichtend einen PCR-Test veranlassen – und zwar auf eigene Kosten. Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses ist eine selbstüberwachte Quarantäne einzuhalten. Dafür ist eine Unterkunftsbestätigung vorzulegen.

Ungarn. Seit 1. September ist die Einreise nach Ungarn für Personen, die nicht ungarische Staatsbürger sind oder eine Aufenthaltsgenehmigung in Ungarn haben, grundsätzlich nicht möglich. Von dieser Regelung gibt es Ausnahmen für Pendler, Geschäftsreisen und Transit. Touristische Reisen sind nicht erlaubt. Mit dem 11. November geht Ungarn in einen Lockdown: Es gilt eine Ausgangssperre gilt von 20 Uhr bis 5 Uhr. Restaurants werden geschlossen, nur Lieferservice ist möglich. Geschäfte, Friseure und weitere Dienstleistungen müssen um 19 Uhr schließen. Hotels dürfen keine Touristen empfangen, nur Dienstreisende. Freizeiteinrichtungen wie Theater, Museen und Tierparks werden geschlossen. In Geschäften, öffentlichen Verkehrsmitteln und den Taxis sowie in Kinos und Museen ist das Tragen einer Gesichtsmaske vorgeschrieben, auch für Kinder älter als 6 Jahre. Der Mindestabstand beträgt 1,5 Meter. In Ortschaften mit über 10.000 Einwohnern ist Maskenpflicht auch im Freien obligatorisch.

Vatikan. Der Zutritt zum Petersdom und zum Petersplatz ist weiterhin möglich. Die vatikanischen Museen und Gärten, die Ausgrabungen unter dem Petersdom, die Päpstlichen Villen in Castel Gandolfo sowie alle Museen von Päpstlichen Basiliken sind zunächst bis 3. Dezember geschlossen. Im Vatikan gilt die Maskenpflicht nicht nur in öffentlichen, geschlossenen Räumen, sondern auch im Freien.

Zypern. Seit 24. September ist die Einreise für österreichische Staatsbürger, welche keinen Daueraufenthalt in der Republik Zypern besitzen und innerhalb der letzten 14 Tage vor der Abreise in Österreich aufhältig waren, bis auf weiteres nicht mehr möglich. Bei Ankunft in Zypern ist mit Temperaturmessung zu rechnen, auch können – nach dem Zufallsprinzip – bei Reisenden Covid-19-Tests durchgeführt werden. Die Verweigerung der Durchführung eines Tests am Flughafen hat ein Einreiseverbot zur Folge und führt zu einer umgehenden Rückreise nach Österreich. Darüber hinaus müssen sich Reisende vor dem Abflug online registrieren, um einen Cyprus Flight Pass zu erhalten. Hierfür ist online ein Fragebogen auszufüllen und ein weitgehender Haftungsverzicht gegenüber der Republik Zypern in Bezug auf eine Covid-19-Erkrankung zu erklären. Der „Flight Pass“ muss ausgedruckt beim Flug mitgeführt werden. Innerhalb und außerhalb von geschlossenen Räumen besteht die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Für die Bezirke Limassol und Paphos hat die Regierung bis 30. November einen weitgehenden Lockdown angeordnet: Es gilt eine Ausgangssperre zwischen 20 und 5 Uhr, Restaurants, Bars und Cafés müssen auf Gassenverkauf und Lieferdienst umstellen. Kinos, Theater, Museen sperrenz zu. Für das übrige Land bleibt es bei den bisherigen Beschränkungen: nächtliche Ausgangssperre zwischen 23 und 5 Uhr, Schließung von gastronomischen Betrieben um 22.30 Uhr. Seit 1. Juli ist eine Einreise österreichischer Staatsbürger in die Türkische Republik Nordzypern in Verbindung mit einer 14-tägigen Quarantäne und einem negativen Covid-19-Attest wieder möglich. Bei Symptomen oder Kontakt mit Infizierten kontaktiert man die Hotline 1420.

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