Allgemein

Es braucht einheitliche Tools

18.11.2020 • 20:52 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Für Eltern bedeutet es, dass alle Kinder verschiedene Tools brauchen. <span class="copyright">Symbolbild/Shutterstock</span>
Für Eltern bedeutet es, dass alle Kinder verschiedene Tools brauchen. Symbolbild/Shutterstock

Keine einheitlichen Kommunikationstools. Nur innerhalb der Schule.

Generell sind die Schulen dazu angehalten, pro Schule ein einheitliches Kommunikationstool zu verwenden: „Das haben wir vonseiten der Bildungsdirektion vorgegeben. Es kann natürlich sein, wenn alle Kinder in unterschiedliche Schulen gehen, dass da dann mehrere Tools zum Einsatz kommen“, so Andreas Kappaurer von der Bildungsdirektion. „Wir haben aber auch da Vorgaben gemacht: Entweder über Teams oder Moodle. Und als generelle Kommunikationsplattform haben wir für alle Pflichtschulen den SchoolFox.“ Insgesamt über alle Schultypen hinweg sind derzeit 15 Prozent der Schüler zur Betreuung in den Schulen. „Das ist die Zahl für diese Woche. Ich glaube, die Zahlen werden zunehmen. Generell sind mehr Volksschüler (etwa 18 Prozent) da als in der Mittelschule und in den AHS Unterstufen“, so Kappaurer.

Die Gründe für die Betreuung in der Schule sind unterschiedlich: Entweder gibt es zu Hause kein freies Endgerät, die Schüler tun sich schwer beim Lernen oder die Eltern sind berufstätig. Man schaue da von Woche zu Woche. „Die Schulleiter sind dazu angehalten, wöchentlich die Zahlen zu erheben. Aber es kann auch jederzeit spontan ein Kind für einen oder mehrere Tage in die Schule kommen. Da sind wir maximal flexibel.“
Die Größe der Betreuungsgruppen wird so klein wie möglich gehalten. Meist liegt sie im einstelligen Bereich oder knapp darüber. „Wichtig ist, dass die Räume groß genug sind.“

Du hast einen Tipp für die NEUE Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@neue.at.