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Eltern fordern Rückkehr in Schule

01.12.2020 • 19:31 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
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Symbolbild/Shutterstock

Familien- und Landeselternverband fordern klaren Plan.

Klare Ansagen, wie es ab 7. Dezember in den Schulen weitergeht, erwarten sich die Verantwortlichen des Vorarlberger Familienverbands und des Landeselternverbands von der Landes- und Bundesregierung. Nach dem Lockdown würden die Bildungseinrichtungen hoffentlich ihre Pforten wieder öffnen, heißt es in einer Aussendung. Umso wichtiger sei es, für Klarheit zu sorgen, sodass sich Eltern, Schüler und Lehrer auf die Situation vorbereiten können. Es sei an der Zeit, dass die Bundesregierung ein Konzept erstelle, um eine erneute Schließung der Schulen zu verhindern, meinte Patricia Zupan-Eugster, Obfrau des Familienverbands. Zentrale Forderungen seien dabei die Staffelung des Unterrichts, Autonomie für die Schulen und das Aufteilen der Klassen in Kleingruppen.

Autonomie für Schulen

Der Bund solle Empfehlungen abgeben, allerdings sei es sinnvoll, wenn die Schuldirektoren eigene Schutzkonzepte erstellten. „Man darf nicht große Schulen aus Wien mit einer kleinen Schule aus dem Bregenzerwald vergleichen und für alle die gleichen Maßnahmen setzen“, sagte Zupan-Eugster. Die Bildungseinrichtungen müssten autonom handeln. Dafür müsse sich auch das Land einsetzen.

Anrufe von Eltern

Michael Tagger, Vorstandsvorsitzender des Landeselternverbands, machte sich für eine baldige Rückkehr in die Schulen stark. Es gebe vermehrt Anfragen von Eltern, die besorgt seien, dass ihr Kinder die Inhalte im Distance Learning nicht ausreichend lernen konnten. Es sei daher wichtig, dass alle Beteiligten – Landespolitik, Bildungsdirektion, Direktoren, Pädagogen – die durch das Minis­terium ermöglichten Freiheiten nutzten, um den Schulbetrieb verantwortungsvoll, kreativ und innovativ zu gestalten.

Konkrete Maßnahmen

Unterstützung für die Forderungen gab es von Lehrervertreter Gerhard Pušnik. Auch die Pädagogen würden sich eine klare Planung und konkrete Maßnahmen seitens des Ministeriums wünschen. Dazu brauche es mehr finanzielle und personelle Mittel für die Schulen, um die Schüler besser unterstützen zu können.

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