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Polizei warnt vor Betrug beim Onlinekauf

09.12.2020 • 19:13 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
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Symbolbild/Shutterstock

Vorsicht ist im Internet geboten. Polizei gibt Tipps zur sicheren Abwicklung.

Bei der Post herrscht derzeit Hochbetrieb. Die Vorweihnachtszeit ist bekanntlich jene Zeit, in welcher vermehrt Waren online bestellt werden oder auch privat Pakete von A nach B versendet werden.
Der zuletzt durchgeführte Lockdown hat zusätzlich dazu geführt, dass Waren, die sonst im stationären Handel gekauft wurden, über das Internet bestellt wurden.
Diese überhöhte Nachfrage nach Online-Artikeln hat zuletzt auch Betrüger auf den Plan gerufen. „Die besonderen Umstände rund um die Corona-Pandemie spielen den Gaunern heuer in die Hände, weil noch mehr Personen die umfangreichen Onlineangebote nützen“, heißt es in einer Aussendung der Polizei. Dabei erstellen die Betrüger sogenannte Fake-Shops und liefern nach Vorauskasse nur minderwertige Ware. Sofern sie überhaupt etwas liefern. Oftmals wird mit Lieferschwierigkeiten argumentiert, um zu verhindern, dass schnell rechtliche Schritte vonseiten der Kunden eingeleitet werden. Wenn dies dann aber nach Nicht-Lieferung doch passiert, sind die Shops ebenso wie das Geld der Vorauskasse verschwunden.

Zahlvorgang beachten

Daher rät die Polizei, bei Onlinekäufen sehr aufmerksam zu sein und „vor allem auch den gesunden Menschenverstand zu nützen. Was zu gut klingt, um wahr zu sein, ist oft der Beginn eines Betrugsgeschäfts“, sagen die Experten der Exekutive.
Den Kunden wird geraten, vor dem Abschluss eines Geschäfts immer die Homepage des Anbieters und dort das Impressum zu prüfen. Oftmals ist dort schon durch falsche oder unzureichende Angaben ein Hinweis auf eine Betrugsmasche. Erfahrungsberichte zu googlen soll ebenfalls helfen, und eine prinzipielle Recherche im Netz über den Shop anzustellen, ist sicherlich hilfreich. Sollte es keine Kundenhotline oder telefonische Erreichbarkeit geben, sollte das für Zweifel an der Seriosität des Anbieters sorgen. Ebenso wenn als Bezahlform lediglich Vorauskasse angegeben ist, sollte dies Kunden misstrauisch machen. Dabei hilft ein genauer Blick. „Fake-Shop-Betreiber bieten auf den ersten Blick oftmals alle Bezahlmöglichkeiten an, leiten die Käufer schlussendlich aber wieder zur einzig übrig bleibenden Möglichkeit, der Vorkasse, weiter“, heißt es vonseiten der Polizei.
Um im Internet sicher zu shoppen, sollte besonders beim Bezahlvorgang auf Sicherheit gesetzt werden. Dienste wie Paypal sind zu empfehlen, ebenso wie Shops, die von den Kreditkartenfirmen eingerichtete 3D-Secure-Verfahren anbieten. Elektronische Zahlungen sollten immer mit einer Zwei-Faktor-Authentifizierung (zum Beispiel über eine Handy-App) stattfinden.

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