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Zeit des Lockdowns sinnvoll nützen

27.12.2020 • 22:00 Uhr / 6 Minuten Lesezeit
In den Tagen des Lockdowns ist die Freizeitgestaltung nicht immer ganz einfach.<span class="copyright"> Symbolbild/Shutterstock</span>
In den Tagen des Lockdowns ist die Freizeitgestaltung nicht immer ganz einfach. Symbolbild/Shutterstock

NEUE Redaktion verrät, welche Freizeitgestaltung für Abwechslung sorgt.

Griff in die Mottenkiste

Ständig muss Neues her, dabei haben wir bereits viele Schätze zu Hause liegen, die es wiederzuentdecken gilt. Gefunden werden dabei auch Platten und CD’s, in die man getrost wieder mal reinhören kann. In diesem Fall wurde gemütlicher Disco-Sound entstaubt – ja, das gibt es, zum Beispiel von Lindstrøm & Prins Thomas (2005, Eskimo Recordings).
Lisa Kammann

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Hartinger

Nobody’s perfect – oder doch?

Beim Brettspiel „Nobody’s perfect“ ist viel Fantasie und Einfallsreichtum gefragt. Denn hier gewinnt, wer am besten spinnt – oder anders ausgedrückt: Es muss die glaubhafteste Antwort auf verrückte Fragen, kuriose Ereignisse und eigenartige Begriffe gefunden werden. Gewonnen hat derjenige, der alle überzeugen kann.
Das Spiel eignet sich für einen Wintertag oder um die grauen Zellen aus dem Feiertagskoma zu erwecken. Es wird gelacht, überlegt und ungläubige Blicke ausgetauscht.
Lea Kaman

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KAMAN

Futter für Zocker

Es sind gute Zeiten für Freunde von Computerspielen. Gerade rund um die Feiertage und den Jahreswechsel bietet sich genügend Zeit, um draußen aktiv zu sein, aber auch die eine oder andere Stunde am Computer oder der Konsole zu verbringen. Und was wäre dafür besser geeignet, als das „Netflix der Computerspiele“? Über 100 Spiele gibt es für zehn Euro monatlich beim Xbox Game Pass für PC oder Konsole. Da dürfte für jeden etwas dabei sein.
Michael Steinlechner

Herumalbern auf dem Eis

Eine der wenigen sportlichen Betätigungen, die trotz Corona an manchen Plätzen im Freien möglich sind, ist Eislaufen. Macht besonders mit Kindern sehr viel Spaß. Den Kleinen muss man nicht sagen, wie sie es anstellen sollen, sich dabei zu amüsieren. Aber auch Erwachsene können sich beim Schlittschuhlaufen mal wieder fühlen wie ein Kind. Egal, ob Sie versuchen, über die Linien zu hüpfen, auf einem Bein zu fahren, oder sonst irgendwie herumalbern. Lassen Sie los und spielen Sie! Ein, zwei Stunden auf dem Eis und in der frischen Luft tun nicht nur dem Körper, sondern auch der Seele gut. Ganz sicher.
Susanne Geißler

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„Silly Walk“ auf Walsers Spuren

Gehen Sie spazieren! Oben in der Sonne oder unten im Nebel, im Wald, über Wiesen oder durch die Gassen der Stadt. Denn Spazierengehen lässt Raum zum freien Denken, verweigert sich jedoch dem Zweck, gezielt Gedanken zu erzeugen. Und: Es braucht nicht viel mehr als den Entschluss dazu. Spazieren Sie am besten ziellos und nicht zu schnell, quasi als Demonstration gegen das Effizienz-Diktat. Und scheuen Sie sich nicht, hin und wieder ganz albern zu gehen: Watscheln Sie, strecken Sie ein Bein in die Luft und machen Sie einen Ausfallschritt, so wie John Cleese in Monty Pythons „The Ministry of Silly Walks“ – das bringt den Kreislauf in Schwung und macht nicht nur mit Kindern Spaß. Passend zum Thema empfehle ich Robert Walsers Erzählung „Der Spaziergang“, die zeigt, dass einem dabei ganz unglaubliche Dinge passieren können. Walser, ein leidenschaftlicher Flaneur, starb übrigens „konsequenterweise“ während eines Spaziergangs – das war am Christtag des Jahres 1956, nicht weit von hier, in der Nähe von Herisau. Jörg Stadler

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Rundweg um die Lagune

Gerade über die Feiertage kann es vorkommen, dass Bewegung ein wenig zu kurz kommt. Dann ist ein winterlicher Spaziergang nicht die schlechteste Alternative. Ein schöner Platz dafür ist die Lagune im Rheindelta im Fußach. Beim Rundweg durch das Naturschutzgebiet können nicht nur zahlreiche Vögel beobachtet werden, auch alte und neue Spuren von Biberfamilien sind dort allgegenwärtig.
Brigitte Kompatscher

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Vorhersage bei „Wizard“

Wenn die zahllosen Stunden im Eigenheim auf die Stimmung drücken, stellen Gesellschaftsspiele eine willkommene Abwechslung dar.
Beim Kartenspiel „Wizard“ werden die eigenen Stiche vorausgesagt. Geschieht dies im Verborgenen, erhöht sich die Überraschung über die eigene Vorhersage. Dies kann sogar unterschiedliche Generationen an einen Tisch bringen.
Florian Finkel

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Wilde Hasen und Schadenfreude

Ein idealer Zeitvertreib für die ganze Familie ist „Lotti Karotti“. Bereits ab vier Jahren, aber bis ins hohe Alter ist man bei diesem „Brettspiel“ bestens unterhalten. Die Aufgabe ist simpel. Die Spieler müssen versuchen, einen ihrer Hasen (Spielfiguren) ins Ziel zu bringen. Dazu müssen sie Karten ziehen, die ihnen vorgeben, wie viele Fel­der sie gehen dürfen. Doch Vorsicht, der Weg ist mit kleinen Löchern gepflastert, die durch einen Drehmechanismus auf dem Spielfeld immer wieder woanders auftauchen. So kann es sein, dass die Jüngste unmittelbar vor dem Ziel in ein Loch fällt und von vorne starten muss. Das kommt zwar beim Kind nicht so gut an, wenn aber Papa der Leidtragende ist, ist die Schadenfreude umso größer.
Sebastian Rauch

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