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ÖBB investiert 66 Millionen Euro

05.01.2021 • 13:41 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Beim Großprojekt Lustenau-Lauterach soll es 2021 weitergehen. <span class="copyright">ÖBB-Hämmerle</span>
Beim Großprojekt Lustenau-Lauterach soll es 2021 weitergehen. ÖBB-Hämmerle

66 Millionen werden in Ausbau und Sanierung in Vorarlberg investiert.

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) investieren dieses Jahr 66 Millionen Euro in Ausbau und Sanierung der Bahninfrastruktur in Vorarlberg. Zu den Projekten zählen laut einer Aussendung der ÖBB vom Dienstag die Fertigstellung der Haltestelle Altach, der Streckenausbau Lustenau-Lauterach und Erhaltungsarbeiten am Streckennetz. Auch neue Parkplätze und Fahrradboxen an Bahnhöfen sowie der Ausbau der Barrierefreiheit sind geplant.

Beim Großprojekt Streckenausbau Lustenau-Lauterach, das seit Herbst 2019 läuft, soll 2021 einiges weitergehen: Eine Streckensperre von Anfang April bis Anfang Juni 2021 wird unter anderem für Gleis- und Brückenbauarbeiten und den Bau einer Fuß- und Radwegunterführung in Lauterach genutzt. Ebenso für 2021 vorgesehen sind die Inbetriebnahme des neuen zweiten Streckengleises und weitere Arbeiten an den Haltestellen in Hard und Lauterach. Die Gesamtfertigstellung des Projekts ist für 2022 geplant.

Modernisierungen

Im Mai 2021 wird die Haltestelle Altach fertiggestellt, die seit dem Frühjahr 2020 modernisiert und barrierefrei gestaltet wird. In Bregenz beginnen im Sommer 2021 als Teil der Bahnhofsmodernisierung Arbeiten an der Hypo-Unterführung, die für etwas mehr als ein Jahr angesetzt sind. Die Modernisierung des ÖBB-Kraftwerks Spullersee in Wald am Arlberg (Bezirk Bludenz) wird voraussichtlich im Mai 2021 abgeschlossen, im Anschluss geht das Kraftwerk in den Probebetrieb.

Für Wartungsarbeiten wird die Arlbergbahnstrecke von 7. Juni bis 2. Juli zwischen Bludenz und Ötztal gesperrt. Ein Schienenersatzverkehr wird eingerichtet. Von 4. bis 17. Oktober ist auch die Strecke Feldkirch-Buchs (CH) wegen Instandhaltungsarbeiten nicht befahrbar.

2020 sei durch die Pandemie eine große Herausforderung gewesen, Bauablaufplanungen hätten zum Teil von Grund auf neu erstellt werden müssen, erklärte ÖBB-Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä: “Umso erfreulicher ist es, dass wir unsere Projekte in der vorgegebenen Zeit umsetzen konnten.” Die ÖBB unterhalten in Vorarlberg ein 104 Kilometer langes Streckennetz mit 34 Bahnhöfen und Haltestellen.

APA

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