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Sieben Teststationen statt Massentests

05.01.2021 • 18:40 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
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Nach dem Aus der Freitestung hat Land die Massentest abgesagt.

Es war bereits im Vorfeld spekuliert worden, nun kam die Bestätigung des Landes. Aufgrund des Scheiterns der Freitest-Strategie auf Bundesebene wird es die geplanten Massentests in Vorarl­berg zwischen dem 15. und 17. Jänner nicht geben. Obwohl bereits vor Weihnachten mit den Vorbereitungen auf diese Aktion begonnen wurde, schob Landeshauptmann Markus Wallner diesem Vorhaben einen Riegel vor.

Testangebote in den Regionen

Die gegenwärtige Situation ohne die Möglichkeit eines vorzeitigen Freitestens aus dem Lockdown habe klar gegen die Durchführung eines zweiten großen Corona-Testwochenendes gesprochen, heißt es in einer Aussendung.
Dennoch sollen die Vorarlberger zukünftig vermehrt die Möglichkeit bekommen, sich kos­tenlosen Antigentests zu unterziehen. So werden ab 18. Jänner zusätzlich zum Testzentrum auf dem Dornbirner Messe­gelände sechs weitere permanente Teststationen eingerichtet. Zusätzlich zum erwähnten Angebot in Dornbirn wird es auch in Bregenz, Feldkirch, Bludenz sowie im Montafon, im Bregenzerwald und im Kleinwalsertal möglich sein, sich einem Test zu unterziehen.

„Bei der Strategie können wir uns damit noch besser den Notwendigkeiten und Gegebenheiten in Vorarlberg anpassen“, sagt Wallner.
Notwendig für die Inanspruchnahme des Gratis-Testangebots ist lediglich eine Voranmeldung. „Es ist ein Umstieg von Flächentestungen in ein Modell eines durchgehenden Testangebots in allen Regionen“, führt Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher aus.

Impfstart ist nächste Woche

Zusätzlich sollen diese eingerichteten Testzentren dann auch in weiterer Folge für großflächige Corona-Impfungen genutzt werden. Gestern sind weitere 305 Impfdosen in Vorarlberg eingetroffen, bestätigt Florian Themeßl-Huber. Diese wurden Bewohnern der Pflegeheime Dornbirn-Höchsterstraße und Alberschwende verabreicht. Ab 11. Jänner wird dann flächendenkend die erste Impfphase eingeläutet.
„Die umfassenden Vorbereitungen sind bereits angelaufen. Die Bevölkerung wird rechtzeitig mit allen wichtigen Informationen versorgt“, kündigt Wallner an. Wie groß die Lieferung für die erste große Impfaktion sein wird, wird derzeit noch eruiert. Die Bedarfsanalyse läuft noch und soll heute abgeschlossen werden.

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