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Vorarlberg bekommt zusätzliche Impfdosen

07.01.2021 • 09:09 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
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Großer Impfstart wird auch in Vorarlberg vorgezogen.

Nachdem die Bundesregierung zusätzliche Impfdosen freigegeben hat, wird auch in Vorarlberg der flächendeckende Impfstart vorgezogen. Ursprünglich war nach Vorgaben des Bundes geplant, mit der großen Impfaktion am 12. Jänner zu starten. Nun wird bereits am Freitagnachmittag damit begonnen und bis Sonntagabend geimpft werden.

Der Grund für diesen neuen Zeitplan ist die Auslieferung von zusätzliche 4000 Impfdosen, die am Freitagvormittag in Vorarlberg eintreffen sollen. „Das für Vorarlberg mögliche Kontingent rufen wir jedenfalls sofort ab und stellen es im Wesentlichen dem Gesundheitspersonal zur Verfügung, da wir hier die Organisation der Verimpfung über Spitäler und Ärztekammer sehr schnell auf die Beine stellen können“, erklärt Landesrätin Martina Rüscher.

85-Jährige in erste Phase aufgenommen

In den Spitälern wird direkt vor Ort geimpft. Für das Gesundheitspersonal im niedergelassenen Bereich (Arztordinationen sowie Apotheken) wird eine erste Impfstraße im Messequartier Dornbirn eingerichtet. Nun soll es zu keinen Unterbrechungen mehr kommen. „Aufklärungen und Einmeldungen laufen auf Hochtouren, sobald der Impfstoff nächste Woche da ist, wird weiter geimpft“, betont Landesrätin Katharina Wiesflecker.

Bundeskanzler Sebastian Kurz kündigte außerdem an, dass durch die Zulassung des Moderna-Vakzins zusätzliche Impfstoffe früher geliefert werden können. Daher hat sich die Bundesregierung dazu entschlossen, zusätzlich die über 85-Jährigen, die nicht in einer Pflegeeinrichtung leben, in die erste Impfphase aufzunehmen.

Laut Rüscher werden auch in Vorarlberg dafür die Vorbereitungen bereits getroffen. „Dafür ist eine digitale Vormerkplattform in Ausarbeitung, die noch im Jänner online gehen wird. Je nach Verfügbarkeit des Impfstoffs ist somit eine rasche Information für Impfinteressierte möglich. Noch im Jänner könnte über dieses System eine Impfung für ältere Personen angeboten werden, sofern Impfstoff verfügbar ist“, informiert die Landesrätin.

Laut der Aussage von Bundeskanzler Kurz soll diese Initiative über die Hausärzte und Bürgermeister in den Regionen organisiert werden. Diese sollen sich zusammenschließen, um rasch eine lokale Infrastruktur aufzubauen, vermutlich in den Bezirksstädten.

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