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Prinzenpaar hängt noch ein Jahr dran

13.01.2021 • 20:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Prinz Ore 64., Thomas der Dritte (l.), Ihre Lieblichkeit Theresia die Erste und ihr Zeremonienmeister Boris. <span class="copyright">Ore Ore Bregenzer Kinderfasching</span>
Prinz Ore 64., Thomas der Dritte (l.), Ihre Lieblichkeit Theresia die Erste und ihr Zeremonienmeister Boris. Ore Ore Bregenzer Kinderfasching

Die Planungen für den heurigen Fasching laufen unterschiedlich – drei Beispiele.

Keinen Fasching wie immer gibt es heuer auch in Bregenz. Dort wird alljährlich im November ein neues Prinzenpaar gekürt, das dann am 11.11. seinen ersten offiziellen Auftritt hat. Dieses Mal mussten die Verantwortlichen des Ore Ore Bregenzer Kinderfasching allerdings darauf verzichten. Stattdessen werden der letztjährige Prinz Ore der 64., Thomas der Dritte, und Ihre Lieblichkeit Prinzessin Theresia die Erste eine weitere Amtszeit anhängen.

Ruhigeres Jahr

Heuer dürfte es für das Regentenpaar jedoch ruhiger werden als im Premierenjahr, wie Altprinz Mandy Strasser berichtet. Denn nur eine handvoll Aktivitäten ist geplant, um den Bregenzer Kinderfasching auch in Corona-Zeiten zu feiern. Vieles wird dabei aber auch davon abhängen, was rechtlich überhaupt möglich sein wird. Schließlich ist noch nicht klar, wie lange der derzeitige Lockdown dauern wird. Klar ist, dass es auch heuer die Faschingszeitung „Schnorra­pfohl“ wieder geben wird. Allerdings wird diese digital auf der Webseite www.oreore.at verfügbar sein. Sofern es möglich ist, soll auch die traditionelle Bürgermeisterabsetzung am „Gumpiga Donnschtig“ (11. Februar) im kleinen Rahmen durchgeführt werden. Für den Faschingssonntag (14. Februar) ist eine Messe in der Mariahilfkirche (11 Uhr) geplant. Für die Kindergärten in der Stadt wird mit einem Schauspieler des Landestheaters ein Märchen auf Video aufgenommen.

“Schaaner-Ried-Fahren”

Noch nicht ganz so weit mit ihren Planungen sind die Verantwortlichen des Faschingskomittee Frastanz. Fest steht lediglich, dass das traditionelle „Schaaner-Ried-Fahren“ nicht in Form eines Umzugs stattfindet. Möglicherweise wird der „Usrüafer“ aber trotzdem alle Ledigen des Dorfes ausrufen, um die Tradition aufrecht zu erhalten.

Letzte Saison

Eine Verlängerung gibt es auch für die Guggamusik Spältaschränzer in Feldkirch. Diese hatten eigentlich vor, heuer ihre Abschlusssaison zu bestreiten. Nun wird heuer pausiert und im nächsten Fasching zum letzten Mal gespielt.