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40.000 für Impfung vorgemerkt

18.01.2021 • 23:49 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Das Vormerksystem ist gestern online gegangen.<span class="copyright"> Hartinger</span>
Das Vormerksystem ist gestern online gegangen. Hartinger

Land spricht von “beachtlichem Interesse”.

Gestern, Montag um 9 Uhr ist de Vormerk-Plattform für die Impfung online gegangen – und fast 40.000 Vorarlberger haben sich registriert. Landesrätin Martina Rüscher wertet das „beachtliche Interesse als erfreuliches Signal“ in Sachen Impfbereitschaft: „Die Vormerkung ist der erste Schritt in Richtung Impfung.“

Leichte Verzögerungen


Die Zugriffzahlen sind gleich um 9 Uhr in die Höhe geschnellt. In nur einer Stunde haben sich nach Angaben der Landespressestelle über 7000 Menschen für eine Impfung registriert. „Das war absolute Spitzenwert heute“, berichtet die Landesrätin. Insgesamt haben sich mit Stand Montag, 18 Uhr exakt 42.014 Vorarlbergerinnen und Vorarlberger für eine kostenlose und freiwillige Corona-Schutzimpfung vorgemerkt. 39.464 Personen registrierten sich online, 2550 über die Hotline. Wegen der hohen Auslastung des Online-Portals kam es kurzfristig zu leichten Verzögerungen bei der Versendung der erforderlichen Tan-Codes, mit dem die Registrierung abgeschlossen wird. Wie die NEUE in Erfahrung brachte, mussten nicht wenige Impfinteressierte mehr als eine halbe Stunde auf den TAN warten. Nicht erreichbar war in Folge der starken Frequenz auch die Telefon-Hotline. Mittlerweile, so meldete das Land gestern Abend, seien sämtliche Störungen beseitigt.

Noch kein Termin


Eine konkrete Terminvereinbarung für eine Impfung bedeutet die Vormerkung allerdings noch nicht. Personen, die sich angemeldet haben, erhalten erst zu einem späteren Zeitpunkt Terminvorschläge. Risikopatienten bzw. Bürger mit Vorerkrankungen werden ersucht, nach ihrer persönlichen Impf-Vormerkung Kontakt mit ihrem betreuenden Arzt aufzunehmen. „Denn nur auf diesem Weg lässt sich eine Vorerkrankung ins Vormerk-System einspeisen“, appelliert die Gesundheitslandesrätin.
Bei den praktischen Ärzten gingen zahlreihe Anfragen rund um die Vormerkung ein. „Viele rufen an und fragen, was sie machen müssen“, berichtet Thomas Jungblut, Allgemeinmediziner in Bregenz. Risikoprofil habe er allerdings erst eines anlegen müssen.

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