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Mehrwertsteuer auf Masken soll fallen

19.01.2021 • 16:32 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Maskenpflicht bezieht sich im Handel und in Öffis künftig auf die FFP2-Maske, der Abstand, der einzuhalten ist, wächst von 1,5 auf 2 Meter
Die Maskenpflicht bezieht sich im Handel und in Öffis künftig auf die FFP2-Maske, der Abstand, der einzuhalten ist, wächst von 1,5 auf 2 Meter APA/BARBARA GINDL

Antrag auf Steuersenkung der FFP2-Masken wird eingebracht.

Die ab 25. Jänner beim Einkaufen und in den öffentlichen Verkehrsmitteln verpflichtenden FFP2-Schutzmasken sollen von der Mehrwertsteuer befreit werden. Ein entsprechender Antrag wird am Mittwoch in der Nationalratssitzung eingebracht. Damit soll der derzeit für die Masken gültige Umsatzsteuersatz von 20 Prozent komplett gestrichen werden, bestätigte das Finanzministerium am Dienstag einen Bericht der „Kronen Zeitung“. Die Maßnahme wird vorerst bis Mitte 2021 gelten.

Inkrafttreten soll die Mehrwertsteuer-Befreiung ab dem 23. Jänner, zwei Tage vor Beginn der FFP2-Pflicht. Die EU-Kommission habe Österreich nun die Steuersenkung auf die FFP2-Masken genehmigt, hieß es aus dem Finanzministerium. Die Reduktion soll vom Handel an die Kunden weitergegeben werden, um die Mehrbelastung für Konsumenten zu reduzieren.

„Die Bekämpfung des Virus und die Unterstützung all jener, die unter dessen Folgen leiden, stehen für uns im Mittelpunkt“, sagte Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) in einem Statement zur APA. „Im Herbst 2020 haben wir die Steuern auf COVID-Tests und Impfungen aufgehoben. Ab jetzt werden auch FFP-2 Masken steuerfrei. Damit schützen wir die Gesellschaft und entlasten die Bürger.“