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Erweiterung des Produktsortiments

27.01.2021 • 18:24 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Firmensitz in Hohenems.   <span class="copyright">Hartinger</span>
Der Firmensitz in Hohenems. Hartinger

Kästle überlegt, eigene Skischuhe auf den Markt zu bringen.

Der Skihersteller Kästle mit Vorarlberger Wurzeln und einem tschechischen Eigentümer prüft derzeit die Herstellung von eigenen Skischuhen unter der Marke Kästle. Zu entsprechenden Marktgerüchten sagt Kästle-Marketingleiter Philipp Giselbrecht auf Anfrage: „Es gibt aktuell noch keine eigene Kästle-Skischuh-Produktion. Aber wir evaluieren dieses Thema und schauen uns die Sache ganz genau an.“ Nähere Informationen zu möglicherweise auf den Markt kommenden Kästle-Skischuhen könne man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht geben.

Kästle ist aktuell vor allem auf die Produktion und den Vertrieb von Alpin- und Tourenski sowie Langlaufski spezialisiert. Dazu kommen Skistöcke und diverse gebrandete Zusatzartikel wie Mützen, Oberbekleidung und Taschen sowie Accessoires. Mit einer eigenen Skischuh-Linie würde der Sportartikelhersteller sein Produktsortiment deutlich erweitern.

Das Unternehmen beschäftigt in Vorarlberg rund 50 Mitarbeiter. In Hohenems befinden sich Verwaltung, Finanzabteilung und Vertrieb. Dazu kommen Entwicklung und Herstellung von Prototypen, Kleinserien für internationale Kunden, von Alpin-Racing-Ski-Modellen und von Wettkampf-Tourenski. Rund zehn Prozent aller Kästle-Ski werden in Hohenems als Kleinserien und Prototypen produziert. Der Großteil der Produktion findet an eigenen Standorten des tschechischen Eigentümers ConsilSport in Tschechien statt.
Günther Bitschnau/wpa

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