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Berufsfindung trotz Pandemie

05.02.2021 • 19:37 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
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Symbolbild/Shutterstock

WKV präsentiert Konzept, welches Schnuppern ermöglichen soll.

Den passenden Beruf zu finden ist für einige wohl nie ganz einfach. Und dann kommt auch noch eine weltweite Krise hinzu, die das für die Berufsorientierung so maßgebliche Schnuppern in verschiedene Betriebe unmöglich gestaltet. Zumindest bis jetzt, wenn es nach der Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKV) geht.
„Das Schnuppern ist eine wichtige Orientierungsmöglichkeit für die Jugendlichen, aber auch eine Unterstützung für die Unternehmen, geeignete Lehrlinge und zukünftige hoch qualifizierte Fachkräfte zu finden“, betont WKV-Direktor Christoph Jenny die Wichtigkeit einer Lösung zur Weiterdurchführung des Beruf-Ausprobierens.
Gerade für jene, die nicht gerade mit schulischen Leistungen überzeugen können, stelle das Prozedere nämlich einen essenziellen Teils ihres Wegs in den Berufseinstieg dar. Darum ist Jenny überzeugt: „Gerade in Zeiten der Pandemie gilt es, diese Form der beruflichen Orientierung mehr denn je zu forcieren, um den Jugendlichen berufliche Perspektiven und Alternativen aufzuzeigen.“
Die Möglichkeit des Schnupperns besteht für Schüler aller Schultypen ab der achten Schulstufe.

Hygienemaßnahmen

Doch damit es so weit kommen kann, bedarf es dem WKV-Direktor vor allem eines: Ein sicheres Gewährleis­ten des Schnupperns durch Einhaltung der Sicherheits- und ­Hygienemaßnahmen vonseiten der Firmen. Die Einhaltung des Mindestabstands von zwei Metern, das Tragen einer FFP2-Masken und das regelmäßige Desinfizieren der Hände seien demnach für alle Beteiligten unumgänglich.
Ein Prinzip, das in Vorarlberg jedoch bereits großartig funktioniert, wie Jenny beteuert: „Unsere Unternehmen sind in dieser Hinsicht hervorragend aufgestellt: Die Präventionskonzepte werden vorbildlich umgesetzt und die letzten Monate haben gezeigt, dass es kaum zu Infektionen in den Betrieben gekommen ist.“
Für Fragen zur Planung und Durchführung des individuellen Schnupperns vonseiten der Unternehmen stehen die Ausbildungsberater der WKV, Alexander Flatz und Markus Felder, den Betrieben jederzeit kostenlos zur Verfügung.

Gerade in Zeiten der Pandemie gelte es laut WKV-Direktor Christoph Jenny, „diese Form der beruflichen Orientierung mehr denn je zu forcieren, um Jugendlichen berufliche Perspektiven und Alternativen aufzuzeigen“. <span class="copyright">Archiv/WKV</span>
Gerade in Zeiten der Pandemie gelte es laut WKV-Direktor Christoph Jenny, „diese Form der beruflichen Orientierung mehr denn je zu forcieren, um Jugendlichen berufliche Perspektiven und Alternativen aufzuzeigen“. Archiv/WKV

Neben dem Engagement von Schulen und Unternehmen betont Bifo-Geschäftsführer Andreas Pichler außerdem die Notwendigkeit, „dass die Jugendlichen und Eltern nach Möglichkeit am Thema Schnuppern dranbleiben, da nichts den persönlichen Eindruck für die Wahl der passenden Ausbildung ersetzen kann.“
Für noch Unentschlossene bietet das Bifo, eine Institution der Wirtschaftskammer Vorarl­berg und des Landes Vorarlberg, neben Informationen und Ratschlägen außerdem eine umfangreiche Potenzialanalyse, um sich über den Ausbildungswunsch klarer zu werden.

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