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Testverweigerern droht Freistellung

16.02.2021 • 19:15 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Verweigerung von Tests und Maske sind für Lehrer ein No-Go, sagt die Bildungsreferentin. <span class="copyright">Symbolbild/APA</span>
Verweigerung von Tests und Maske sind für Lehrer ein No-Go, sagt die Bildungsreferentin. Symbolbild/APA

Schöbi-Fink berichtet von drei Lehrern, die Tests und Masken verweigern.

Auf die Masken und die verpflichtenden Testungen zu verzichten, sei für Lehrpersonen ein No-Go, betonte Bildungsreferentin und Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink bei der Pressekonferenz nach der Sitzung der Vorarlberger Landesregierung. Wenn die Bildungsdirektion von derartigen Fällen erfahre, gehe man konsequent dagegen vor und leite ein Disziplinarverfahren ein. Dies könne sogar bis zu einer Freistellung für den Betroffenen führen. Sie wisse von drei derartigen Fällen, sagte Schöbi-Fink am Dienstag. Zugleich hob sie hervor, dass es in Vorarlberg 6500 Lehrpersonen gibt.
Bei der Testpflicht handle es sich um eine Dienstanweisung, die es einzuhalten gelte. Mit einem negativen Test könnten sich die Pädagogen vom Tragen eine FFP2-Maske „freitesten“. „Wir wollen die Schule zu einem sicheren Ort für die Kinder machen“, erklärte die Landesstatthalterin. Zuvor hatte die Online-Plattform vol.at berichtet, dass sich ein Lehrer der Polytechnischen Schule in Dornbirn weigert, eine Maske zu tragen und sich testen zu lassen.
Bei den Selbsttests der rund 35.000 Schüler gab es bisher laut Schöbi-Fink zehn positive Ergebnisse. Die Betroffenen wurden zum PCR-Test gebeten.