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Corina Corona sicherte sich die meisten Likes

23.02.2021 • 11:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Corina Corona war die Siegerin bei der "Hexen Challenge 2021". <span class="copyright">Funkenzunft Langen bei Bregenz</span>
Corina Corona war die Siegerin bei der "Hexen Challenge 2021". Funkenzunft Langen bei Bregenz

Funkenzunft Langen bei Bregenz suchte nach der schönsten Hexe.

Unter besonderen Umständen wurde heuer der Funkenbrauch begangen. So posteten etwa zahlreiche Nutzer auf sozialen Medien Fotos von ihren eigenen kleinen Funkenfeuern im heimischen Garten. Verschiedene Zünfte produzierten Videos, um das Brauchtum hochzuhalten. So mancherorts wurde sogar zu einem Wettbewerb aufgerufen. Unter dem Motto „Hexen Challenge 2021“ haben beispielsweise die Mitglieder der Funkenzunft Langen bei Bregenz alle Bastler dazu aufgerufen, eine Funkenhexe zu gestalten und Fotos davon auf der Facebook-Seite der Zunft zu teilen (die NEUE am Sonntag berichtete).

Zwölf Hexen nahmen teil

Am Wochenende wurde schließlich die Gewinnerin gekürt: „Corina Corona“, die von der Funkenzunft Haselstauder Berg kreiert worden war, belegte mit 293 Likes den ersten Platz. Im kommenden Jahr darf sie dafür die Aussicht von der Spitze des Funkens in Langen bei Bregenz genießen, sofern bis dahin wieder Veranstaltungen erlaubt sind. Gesellschaft leisten werden ihr dabei elf weitere Hexen, die ebenfalls am Wettbewerb teilnahmen und beim nächsten Funken in der Bregenzerwälder Gemeinde entsprechend in Szene gesetzt werden.

Insgesamt zwölf Hexen wurden für den Wettbewerb gestaltet. <span class="copyright">Funkenzunft Langen bei Bregenz (5)</span>
Insgesamt zwölf Hexen wurden für den Wettbewerb gestaltet. Funkenzunft Langen bei Bregenz (5)

Sabine Schwärzler, Schriftführerin der Funkenzunft Langen bei Bregenz, freute sich über die rege Beteiligung an dem Wettbewerb. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen von der Zunft hatte sie vor gut drei Wochen in einer Videokonferenz die Idee, die „Hexen Challenge“ zu starten. „Wir haben darüber diskutiert, was wir heuer in dieser schwierigen Situation tun können“, erzählt Schwärzler. Unter anderem wurde in Erwägung gezogen, dennoch einen Funken zu bauen und das Abbrennen per Video live ins Internet zu streamen. Allerdings stellte sich die Frage, inwiefern sich dieser Aufwand lohnt, wenn keine Besucher kommen dürfen. Und so einigte man sich schließlich darauf, die „Hexen Challenge“ durchzuführen. „Wir haben uns gedacht, dass auf diese Weise das Brauchtum erhalten wird und die Teilnehmer in der Corona-Zeit auch noch eine Beschäftigung haben, indem sie eine Hexe basteln“, erzählt die Schriftführerin. Zudem sind die Figuren auch für die Mitglieder der Zunft eine Inspiration für kommende Jahre.

Alle zwölf Hexen werden beim nächsten Funken zu sehen sein. <span class="copyright">Funkenzunft Langen bei Bregenz (6)</span>
Alle zwölf Hexen werden beim nächsten Funken zu sehen sein. Funkenzunft Langen bei Bregenz (6)

Die Hexen wurden am Wochenende sogleich abgeholt und werden nun bis zum kommenden Jahr aufbewahrt. Zudem haben die Bastler jeweils einen Essens- und Getränkebon für den nächsten Funken erhalten. Sabine Schwärzler und ihre Mitstreiter hoffen, dass bis dahin Veranstaltungen wieder erlaubt sind und der Funkenbrauch in Langen bei Bregenz und im ganzen Land wieder gemeinsam mit vielen Besuchern begangen werden kann.

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