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Priorisierung nach Risiko, Alter und Beruf

26.02.2021 • 19:59 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Aufgrund der Einladung verschiedener Gesundheitsberufe und Lehrer werden nun auch viele junge Menschen geimpft. <span class="copyright">VLK/SERRA</span>
Aufgrund der Einladung verschiedener Gesundheitsberufe und Lehrer werden nun auch viele junge Menschen geimpft. VLK/SERRA

An diesem Wochenende werden auch Lehrer und Justiz-Personal geimpft.

Vorarlberg steht ein intensives Impfwochenende bevor“, ließ Landesrätin Martina Rüscher am Donnerstag vermelden. Landesweit werden rund 3000 Dsoen der Impfstoffe von Biontech/Pfizer sowie Moderna verimpft, weitere 3500 Dosen stammen von AstraZeneca.
Letzterer darf nicht an Personen über 65 Jahre verabreicht werden, weswegen teilweise schon Gruppen aus der zweiten Impfphase eingeladen wurden. An diesem Wochenende wird Personal aus den Gesundheitsberufen unter 65 Jahren geimpft. Darunter fallen zum Beispiel auch Physiotherapeuten oder Behindertenbetreuer. Die Gesundheitseinrichtungen bekommen für ihre Mitarbeiter Codes, die diese dann bei der Anmeldung hinterlegen müssen, damit registriert werden kann, welcher priorisierten Gruppe sie angehören.

Pädagoginnen geimpft

Weiter werden Patienten mit hohem Risiko ebenfalls an diesem Wochenende eingeladen. Allerdings haben noch nicht alle die Einladung angenommen. Eine Ablehnung des AstraZeneca-Impfstoffes im großen Stil, wie dies zuletzt aus Ostösterreich oder Deutschland gemeldet wurde, kann laut Landespressestelle in Vorarlberg nicht beobachtet werden. Es werde jede Dosis, die zur Verfügung steht, an diesem Wochenende verimpft werden, garantiert Florian Themeßl Huber, Leiter der Landespressestelle. Erste Pädagoginnen, insbesondere aus Sonderschulen, kommen an diesem Wochenende ebenso zum Zug wie Personen aus der Justiz, die vom Bundesministerium für Justiz freigegeben wurden. Für das kommende Wochenende werden weitere 3000 Dosen erwartet. Diese werden dann an Spitalsbedienstete und nochmals Patienten mit hohem Risiko unter 65 Jahren verabreicht.

Über 80-Järhige

Die mRNA-Impfstoffe Biontech/Pfizer und Moderna werden derzeit an über 80-Jährige verabreicht. Zusätzlich sind Impfungen für Personen mit besonders hohem Risiko vorgesehen. Die Impfstoffe, die für über 65-Jährige reserviert sind, werden nach Risikopatienten und Alter vergeben. Wurde eine Person von ihrem Hausarzt als Risikopa­tient eingestuft, wird sie in der Impffolge priorisiert. Ansonsten werden die Dosen nach dem Geburtsjahr vergeben. Sprich die Ältes­ten zuerst. Der Zeitpunkt der Voranmeldung spielt dabei keine Rolle. „Es wird nicht nach dem Prinzip ‚first come, first ­serve‘ vorgegangen, sondern nach Altersstufen“, sagt der Leiter der Landespressestelle. In der kommenden Woche werden weitere 5000 für diese Personengruppen zur Verfügung stehen.

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