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Nach 20 Jahren wird Autobahn digital

05.03.2021 • 11:06 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Verkehrsbeeinflussungsanlagen zeigen Informationen, wie Stau oder Geschwindigkeitsbeschränkungen, um den Verkehr besser zu leiten. <span class="copyright">Archiv/Hartinger</span>
Verkehrsbeeinflussungsanlagen zeigen Informationen, wie Stau oder Geschwindigkeitsbeschränkungen, um den Verkehr besser zu leiten. Archiv/Hartinger

Verkehrsbeeinflussungsanlage kommt mit 20-jähriger Verspätung.

Die Vorarlberger Rheintalautobahn (A14) wird mit fast 20-jähriger Verspätung mit einer Verkehrsbeeinflussungsanlage ausgestattet. Im Jahr 2024 sollen im Abschnitt zwischen der Landeshauptstadt Bregenz und Dornbirn entsprechende digitale Einrichtungen errichtet werden, kündigten die Straßenbaugesellschaft Asfinag und Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne) am Freitag an. Zudem werden an der A14 in Wolfurt und Lauterach zwei Verkehrskontrollplätze eingerichtet.

Verkehrsbeeinflussungsanlagen zeigen Informationen wie etwa Geschwindigkeitsbeschränkungen oder Stauwarnungen an, damit kann der Verkehr besser geleitet werden. Gewessler betonte, die Vorarlberger würden „von guter und vor allem sicherer Infrastruktur profitieren“. Im nächsten Schritt werde die Asfinag die konkrete Planung intensivieren und eine Kostenschätzung vornehmen.

Dem Land Vorarlberg ist durch den damaligen Minister Hubert Gorbach (FPÖ/BZÖ) schon im Jahr 2005 eine Verkehrsbeeinflussungsanlage versprochen worden. Den ursprünglichen Plänen zufolge hätte die Errichtung bis 2008 abgeschlossen sein sollen. In den vergangenen Jahren drängte Vorarlberg vehement auf die Umsetzung, weil das Verkehrsaufkommen auf der A14 in den vergangenen Jahren stark zugenommen hat.

APA