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Höchster Montagswert seit drei Monaten

08.03.2021 • 14:00 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Die Spitäler bereiten sich auf neue Welle vor
Die Spitäler bereiten sich auf neue Welle vor APA/Helmut Fohringer

Auch die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen steigt.

Am heutigen Montag haben Innen- und Gesundheitsministerium den höchsten Montags-Coronavirus-Neuinfektionswert seit rund drei Monaten gemeldet. Innerhalb von 24 Stunden waren 1.910 weitere Infizierte hinzugekommen – bei deutlich weniger Tests, als im Wochenschnitt täglich durchgeführt wurden. Auf Intensivstationen mussten bereits 331 Covid-19-Erkrankte behandelt werden – so viele benötigten zuletzt vor mehr als sechs Wochen intensivmedizinische Betreuung.

Im Schnitt kamen in der vergangenen Woche täglich 2.304 Neuinfektionen hinzu. Mehr tägliche Neuinfektionen an einem Montag wurden zuletzt mit 2.588 neuen Fällen am 14. Dezember 2020 gemeldet. Seither waren es immer teils deutlich unter 2.000 neue Fälle. Die österreichweite Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner stieg am Montag bereits auf 181,2 an. 23.216 Menschen galten als bestätigte aktive Fälle. Innerhalb der vergangenen Woche meldeten die Behörden 16.131 Neuinfektionen.

Insgesamt benötigten am Montag österreichweit 1.522 Infizierte eine Behandlung im Krankenhaus. Im Vergleich zum Sonntag waren dies 75 Erkrankte mehr, innerhalb einer Woche stieg die Zahl um 13 Prozent. So mussten seit vergangenem Montag weitere 169 Covid-19-Erkrankte in Spitälern aufgenommen werden.

Rückgang bei Südafrikafällen in Tirol

Die Lage hinsichtlich der südafrikanischen Corona-Variante in Tirol verbessert sich weiter: Die Zahl der aktiv positiven bestätigten Fälle und Verdachtsfälle nahm um fünf auf nunmehr 64 ab. In den vergangenen 24 Stunden kam laut Land kein weiterer Verdachtsfall hinzu, drei resultierten hingegen aus Nachmeldungen vom 5. März. Insgesamt stieg die Zahl der Infizierten im Bundesland um 24 auf 1.382 an.

Seit Sonntag kamen 116 neue positive Testergebnisse hinzu, gleichzeitig waren aber auch 92 weitere Menschen vom Virus genesen. Indes verstarb keine weitere Person mit oder an einer Covid-19-Erkrankung. Die meisten Infizierten verzeichnete der Bezirk Lienz mit 246, gefolgt von dem wegen der Südafrika-Mutante besonders im Fokus stehenden Bezirk Schwaz mit 215. In letzterem ging die Zahl der aktiv Positiven gegenüber dem Vortag um acht zurück. Am drittmeisten Covid-Fälle wies der Bezirk Kufstein mit 206 aus

Den 1.910 Neuinfektionen standen am Montag 1.880 neu Genesene gegenüber. Am Montag wurden allerdings deutlich weniger Testzahlen verzeichnet. Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden 122.080 PCR- und Antigenschnell-Tests eingemeldet. Davon waren 25.183 aussagekräftige PCR-Tests, die Positivrate lag bei 7,6 Prozent. Im Schnitt waren in der vergangenen Woche deutlich mehr – täglich 44.671 zuverlässliche PCR-Abstriche – untersucht worden, davon fielen 5,2 Prozent positiv aus.

Die Zahl der Toten stieg um 19 auf bereits 8.732 Menschen, die an oder mit Covid-19 gestorben sind. Innerhalb der vergangenen Woche wurden 158 Todesfälle registriert. Pro Tag kamen im Schnitt 22,6 weitere Tote hinzu. Pro 100.000 Einwohner sind seit Beginn der Pandemie 98,1 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben. Seit Beginn der Pandemie haben sich in Österreich 476.980 Menschen nachweislich mit SARS-CoV-2 infiziert. 445.032 gelten als genesen.

Die meisten Neuinfektionen wurden seit Sonntag mit 583 in Wien gemeldet, in Niederösterreich waren es 475, in Oberösterreich 280 und in der Steiermark 262. Tirol verzeichnete 116 neu Infizierte, Salzburg 98, Kärnten 48 und das Burgenland 26. In Vorarlberg waren 22 Neuinfektionen hinzugekommen, so die Angaben der Behörden.