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Pfanner steigert Umsatz auf 302 Millionen

11.03.2021 • 18:37 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Peter Pfanner macht keine Angaben zum Gewinn. <span class="copyright">Archiv/Hartinger</span>
Peter Pfanner macht keine Angaben zum Gewinn. Archiv/Hartinger

Trotz Pandemie und Lockdown kann Unternehmen Umsatz steigern.

Der Lauteracher Fruchtsaft- und Eisteeproduzent Pfanner hat im vergangenen Jahr einen Umsatz in Höhe von 302 Millionen Euro (2019: 295 Millionen) und damit ein Wachstum von 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt. Dazu habe insbesondere eine positive Auslands-Entwicklung im Eistee- und Fruchtsaftsortiment beigetragen, teilte das Familienunternehmen mit. Zum Ergebnis macht Pfanner traditionell keine Angaben.
Das Österreich-Geschäft sei hingegen aufgrund seines hohen Gastronomie- bzw. Außer-Haus-Anteils durch die Corona-Pandemie sehr belas­tet gewesen, hieß es. In das neue Geschäftsjahr starte man mit Zuversicht und Innovationskraft.
„Wir bedauern vor allem die Situation in der Gastronomie und spüren das auch selbst an unseren Umsätzen“, sagte Geschäftsführer Peter Pfanner. Der Hotel-/Restaurant-/Café- sowie Außer-Haus-Anteil liege in Österreich bei etwa 30 Prozent. Die Entwicklung im Lebensmitteleinzelhandel habe im vergangenen Jahr folglich nicht gereicht, um das fehlende Gastro-Volumen zu kompensieren. Glücklicherweise habe man sich infolge der starken Export-Tätigkeit relativ gut halten können. Insbesondere in den Kernexportmärkten Deutschland, Italien und Südosteuropa sei eine sehr gute Entwicklung verzeichnet worden.
Gepunktet habe man in Zeiten von Homeoffice und Lockdown vor allem mit Fruchtsaft- und Teekonzepten in der Zwei-Liter-Vorratspackung. Zudem erfreue sich die zucker- und süßstofffreie „Bio Pure Tea Range“ weiterhin großer Beliebtheit und mache zehn Prozent des Eistee-Absatzes aus.

Öffnung als Hoffnung

Ein Ausblick auf das laufende Jahr gestalte sich aufgrund der noch nicht überstandenen Pandemie schwierig, stellte Pfanner fest. In einer baldigen Öffnung von Gastronomie und Hotellerie sähe er einen „Silberstreifen am Horizont“. Auf Basis des Export-Geschäfts gehe man davon aus, den Umsatz aus dem vergangenen Jahr auch im laufenden Wirtschaftsjahr halten zu können.

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