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Zu Besuch bei den jungen Wilden

17.04.2021 • 20:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Am Ostersonntag wurde ein Auerochsenkalb geboren.<br><span class="copyright">Klaus Hartinger</span>
Am Ostersonntag wurde ein Auerochsenkalb geboren.
Klaus Hartinger

Es ist Frühjahr im Feldkircher Wildpark. Der Nachwuchs zeigt sich.

Erfreuliche und durchaus putzige Neuigkeiten gibt es aus dem Wildpark in Feldkirch zu berichten: Nachwuchs ist da. Und das gleich in mehreren Gehegen.
Ziegen, Stein- und Muffelwild sowie die Wildschweine sind jüngst Eltern geworden. Außerdem hat die Auerochsenkuh Diana am Ostersonntag ein Kalb geboren. Mutter (circa 400 Kilogramm) und Kind (circa 25 Kilogramm) sind wohlauf. „War haben die Geschehnisse aus der Ferne beobachtet“, berichtet Betriebsleister Christian Ammann.

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Bedrohte Art

Die bedrohte Art, die erst seit rund 100 Jahren durch Rückzüchtung wieder in Österreich vorkommt, ist seit vier Jahren im Wildpark angesiedelt. Ammann ist erfreut, dass es sich um eine kleine Kuh handelt. Schließlich soll es in Zukunft noch mehr Zuwachs bei den Auerochsen geben. Einen Nahmen hat das Kleine zwar noch nicht, dennoch steht ihm bald das erste Abenteuer bevor. Für die Auerochsen gibt es ein neues Grundstück – dorthin werden sie in etwa zehn Tagen siedeln. Allerdings fehlt noch ein neues Stallgebäude in dem Gehege. Die Kosten dürften laut Ammann bei etwa 80.000 Euro liegen. Ein Grund mehr für die Verantwortlichen, neue Sponsoren zu suchen.

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Rücksicht nehmen

Besucher sollten gerade jetzt Rücksicht auf die Tiere nehmen. „Dazu gehört etwa das Einhalten des Abstands und nicht über die Absperrungen zu steigen“, sagt Ammann. Jungtiere sowie die Älteren brauchen derzeit Ruhe. Die Aufzucht ist – wie auch in der Natur – mit Stress verbunden. Natürlich ist die Neugierde groß und Besucher wollen einen Blick auf den Nachwuchs erhaschen. „Wer aber zu nah kommt, tut den Tieren nichts Gutes“, gibt der Experte zu bedenken.
Falls die Beschriftung „nicht füttern“ an einem Gehege angebracht wurde, sollte man auch dies befolgen. Das gilt auch für das vor Ort erhältliche Futter.

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Mehr Tierbabys

Mit den ersten jungen wilden Ankömmlingen im Wildpark ist die Geschichte aber noch nicht zu Ende erzählt. Noch weitere Tierbabys werden bei den Wildschafen, den Steinböcken und den Gämsen erwartet. Reh- und Rotwild werden folgen. „Auch bei den Barockeseln gibt es im Mai Nachwuchs“, kündigt Ammann freudig an.

Über andere Wildparkbewohner wird noch gerätselt. Etwa bei den Füchsen oder Luchsen. „Das ist selbst für uns Pfleger aufregend. Die Füchse haben jedenfalls einen natürlichen Bau gegraben und halten sich dort auf“, sagt Ammann. Es dürfte die nächsten Wochen also spannend werden.

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