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Einblicke in das Traumhaus in Egg

18.04.2021 • 04:10 Uhr / 5 Minuten Lesezeit
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Familie Kübler hat ihren Traum vom Eigenheim im Bregenzerwald verwirklicht.

An einem Südhang oberhalb von Egg steht das Ferienhaus von Regine und Michael Kübler. Das Ehepaar ist eigentlich im Allgäu zu Hause, doch Vorarl­berg und insbesondere der Bregenzerwald haben es den Deutschen, die das Grundstück seit 2012 besitzen, angetan. „Als Allgäuerin habe ich schon lange eine Verbindung zu Vorarlberg. Es war immer schon meine zweite Ski-Heimat. Ich bin sehr gerne hier und es gibt immer etwas zu entdecken. Die Kultur hier ist einzigartig und hat nichts Künstliches, es gibt eine gewachsene Verbundenheit der Menschen mit der Region und sie sind sehr gastfreundlich“, beschreibt Regine Kübler ihre Zuneigung zum Ländle. An dem Platz, wo das Ferienhaus nun errichtet wurde, stand ursprünglich ein altes Containerhaus. Das entsprach jedoch nicht der Vorstellung der Besitzerin, weswegen sie sich für einen Umbau entschieden hat.

„Gemeinsam mit unserem Architekten Stefan Schweighofer war uns schnell klar, dass die bestehende Bausubs­tanz nicht umgebaut werden konnte. Und so entstand ein komplett neues Gesamtprojekt“, erklärt die Besitzerin. Form, Proportion und Ausrichtung des Gebäudes wurden mit Bezug auf die umliegende Häuserstruktur entwickelt. Durch sanfte Übergänge fügt sich das dreigeschossige Massivholzhaus harmonisch in das Ensemble der umliegenden Gebäude ein.

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Marc Lins

Für Holzbau entschieden

Der schwarze und auf das Wesentliche reduzierte Baukörper mit Satteldach passt sich der Hanglage und der Landschaft an, behält dabei aber eine selbstbewusste Ausstrahlung. Massivholz macht nicht nur das statische Gerüst des Gebäudes sichtbar, sondern ist vor allem im Innenbereich direkt erleb- und spürbar.
„Dass wir mit Holz bauen werden, war von Anfang an klar. Holz ist ein Material, das so viel Ruhe und Geborgenheit ausstrahlt“, gibt Regine Kübler einen Einblick in den Entscheidungsprozess.

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Die Fensteröffnungen gliedern den Baukörper von außen und bilden von innen ausgesuchte Sichtachsen auf die Umgebung. Die abgetreppte Gebäudestruktur erlaubt nicht nur eine optimale Anpassung des Baukörpers an das steile Gelände, sondern erzeugt ein ganz besonderes dreidimensionales Raumerlebnis, das im Inneren erfahrbar wird.

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Im Untergeschoss liegen die Rückzugsbereiche mit ihren bewusst reduzierten und kleinen Schlafräumen. Im Erdgeschoss befindet sich der großzügige, über mehrere Ebenen gegliederte Wohnbereich, der sich Richtung Tal und Terrasse hin öffnet. Die großzügige Verglasung kann durch eine wandintegrierte Schiebetür vollständig geöffnet werden und holt so den angrenzenden Wald mitten ins Wohnzimmer. Hier findet sich auch der Lieblingsplatz im Haus.
„Der Wohnbereich ist offen und doch gibt es verschiedene Plätze auf mehreren Ebenen – zum Lesen, am Tisch, in der Küche. Wir sind zusammen und doch hat jeder seinen Rückzugsort“, sagt die Allgäuerin.

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Bei der Ausführung des Ferienhauses wurde viel Wert auf natürliche, nachwachsende und regionale Baustoffe gelegt. Darüber hinaus konnte eine kompakte Bauweise realisiert werden, die keine aktive Kühlung erfordert. Ein Holzofen dient als zentrale Feuerstelle im Haus zur Beheizung der Wohnräume. Als Unterstützung wurden Infrarotpaneele flächenbündig in die Decken integriert.

„Jeder Einzelne hat so gearbeitet, als ob das Haus sein eigenes wäre. Von der Planung über die Bauleitung bis hin zu den Handwerkern war alles perfekt.“

Regine Kübler, Eigentümerin

Das Ehepaar setzte bei der Umsetzung auf Know-how aus dem Bregenzerwald: „Jeder Einzelne hat so gearbeitet, als ob das Haus sein eigenes wäre. Von der Planung über die Bauleitung bis hin zu den Handwerkern war alles perfekt. Alle Erwartungen haben sich erfüllt. Das Haus ist genau so, wie wir es uns gewünscht hatten.“

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